Conversion Optimierung

Ablenkung, Angst, Ablehnung – Drei wesentliche Conversion Killer

Traffic auf eine Website bringen – nicht schwer, höchstens teuer. Aber wie generiert man daraus Umsätze? Drei wesentliche Conversion Killer.

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Wer Conversion Killer ignoriert, kann sein Budget auch gleich verschenken.

Traffic-Einkauf ist ziemlich einfach: Social Media Advertising, Search Engine Advertising, Display Advertising und Co. ermöglichen auch der schlechtesten Website, ein paar Euro gegen einige Besucher einzutauschen. Auf einem ganz anderen Blatt dagegen steht die Hinführung des Traffics zu einem bestimmten Ziel – ganz gleich, ob Newsletter Anmeldung, Ausfüllen eines Kontaktformulars oder der Produktkauf. Langfristig ist eBusiness ohne Conversion Rate Optimierung nicht möglich.

Doch was beeinflusst die Conversion Rate? Wir geben eine Einführung in drei grundsätzliche Conversion Killer, die zwischen vielen Mutmaßungen und hoffentlich auch ein paar A/B Tests gerne mal vergessen werden.

Conversion Killer #1 – Ablenkung

Ablenkung von Nutzern gehört zu den wichtigsten Conversion Killern und ist oftmals die Folge eine ganzen Reihe von als hilfreich empfundenen Implementierungen. QuickSprout jedoch bringt es auf den Punkt:

What you remove is just as important as what you add.

Bilder, Videos, Spiele, animierte Banner oder einfach nur Links, die sich im selben Tab öffnen, sind alles Beispiele für Elemente, die dem Nutzer auf der einen Seite möglicherweise Mehrwerte bieten, auf der anderen Seite allerdings als Conversion Killer von dem eigentlichen Ziel der Seite ablenken. Deshalb hilft nur: Testen, Testen, Testen.

Conversion Killer #2 – Angst

Hast Du beim Surfen Angst? Nein? Mutmaßlich, weil man als Online Marketing Verantwortlicher ohnehin Internet-affin ist. Viele andere Menschen haben allerdings durchaus so etwas wie Angst beim Surfen – sie sind verunsichert, besorgt oder misstrauisch. Diese Einstellung ist ein absoluter Conversion Killer und wird unter anderem dadurch hervorgerufen, dass eine Website als unseriös erscheint. Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein:

  • zu wenig, schlechter oder schlecht aufbereiteter Content
  • versuchte Manipulation der Nutzerschaft (zum Beispiel durch zu viele Testimonials, unangemessene Emotionalität oder unglaubwürdige Statistiken)
  • zu viel eingebundene Werbung (zum Beispiel zwei Pop Downs, ein Layer, drei Banner et cetera)
  • zu große Neugierde der Websitenbetreiber bei Datenabfragen (Braucht man wirklich die Telefonnummer? Oder das Geburtsdatum?)

Alles in allem kann man sich sicherlich mal die kritische Frage stellen: Würde ich auf dieser Seite etwas kaufen?

Conversion Killer #3 – Ablehnung

Ähnlich wie mit der Angst verhält es sich auch mit der Ablehnung als Conversion Killer. Anstatt jedoch einfach nur skeptisch zu sein, brechen Nutzer das Kaufvorhaben bei einem Übermaß an Ablehnung einfach ab. Was aber kann zur Ablehnung führen?

  • zu hohe Komplexität: Deshalb immer an KISS denken – Keep It Simple, Stupid.
  • schlechter Informationsfluss: Fehlende oder zu viele Informationen nerven Nutzer.
  • mieses Design: Man siehe sich etwa Lings Car an.
  • viel Zeitaufwand: Nutzer wollen sicherlich keinen halben Tag für das Ausfüllen eines Formulars ansetzen müssen.

Was sind eure Conversion Killer? Was geht – und was geht gar nicht?

Über Atilla Wohllebe

Atilla Wohllebe

Fokusthemen auf OnlineMarketing.de: CRM, (Web) Analytics & E-Mail Marketing. Studium: B. A. in Business Administration, M. Sc. in E-Commerce. Mitglied der Digital Analytics Association Germany. Schnittstelle zwischen Marketing & IT mit einem Herz für Analytics. Derzeit tätig im Digital Push Marketing bei OTTO (GmbH & Co KG). Vorher im Solution Consulting der netnomics GmbH.

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