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Krank durch Home Office: Jeder Dritte hat Beschwerden
© Yasmina H - Unsplash

Krank durch Home Office: Jeder Dritte hat Beschwerden

Caroline Immer | 15.04.21

Die Heimarbeit hat auch ihre Schattenseiten: Wie eine Umfrage zeigt, führen schlechte Arbeitsbedingungen bei vielen Arbeitnehmer:innen zu gesundheitlichen Problemen.

Ein ruhiger Arbeitsplatz, ein ergonomischer Bürostuhl, stabiles Internet: So würden sich wohl viele die Arbeit im Home Office wünschen. Doch ein großer Teil der Arbeitnehmer:innen muss sich in der Realität mit weniger idealen Arbeitsbedingungen abfinden. Dass eine mangelhafte Ausstattung nicht nur nervig ist, sondern auch zu gesundheitlichen Schäden führen kann, zeigt nun eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Dekra.

36 Prozent haben Verspannungen und Rücken- oder Kopfschmerzen

Mehr als ein Drittel der befragten Home-Office-Nutzer:innen gab an, durch die Heimarbeit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen zu haben. Grund hierfür ist oftmals ein unzureichender Arbeitsplatz, der nicht ergonomisch ist. Dies führt bei 36 Prozent der Befragten zu Verspannungen sowie Rücken- oder Kopfschmerzen. Frauen sind etwas öfter betroffen als Männer.

Durch einen Klick aufs Bild gelangst du zur größeren Ansicht, © Dekra

Eine Analyse der DAK-Gesundheit zeigte bereits im Februar, dass die Coronapandemie das Krankheitsgeschehen stark beeinflusst hat. So gab es etwa einen Anstieg von sieben Prozent bei den Arbeitsausfällen wegen Rückenschmerzen. Psychische Erkrankungen erreichten darüber hinaus 2020 einen neuen Höchststand.

Mangelhafte Ausstattung und längere Arbeitszeiten

Neben gesundheitlichen Beschwerden gaben viele Teilnehmer:innen der Forsa-Umfrage an, dass ihre Arbeitsausstattung zu wünschen übrig lässt. Ganze 34 Prozent haben mit Umständen wie einem zu kleinen Bildschirm oder schlechtem Internet zu kämpfen. Darüber hinaus arbeitet ein weiteres Drittel im Home Office länger oder zu anderen Zeiten als üblich.

Dennoch freuen sich 82 Prozent der Befragten darüber, dass sie sich den Arbeitsweg sparen können. Und auch die Gefahr, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, halten 84 Prozent durch die Arbeit im Home Office für deutlich geringer.

Zwei Seiten der Medaille

Die Arbeit im Home Office kann viele Vorteile mit sich bringen. So können ganze 65 Prozent der Arbeitnehmer:innen hier konzentrierter arbeiten, und immerhin 41 Prozent sind laut eigener Angabe produktiver. Umfragen wie jene der Forsa zeigen jedoch, dass die Heimarbeit auch ihre Schattenseiten hat. Neben Rückenschmerzen ist mitunter auch die gesteigerte Bildschirmzeit ein Grund zur Sorge. Darüber hinaus ist die Vereinbarung der Heimarbeit mit der Kinderbetreuung für viele eine doppelte Belastung.

Insbesondere mit Blick auf die Zeit nach der Coronakrise müssen Arbeitgeber:innen und -nehmer:innen also die Vor- und Nachteile der Heimarbeit abwägen, um passende Lösungen zu finden. Mit ausgefeilten Arbeitsbedingungen kann die Arbeit im Home Office zur echten Chance für alle Beteiligten werden.

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