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Human Resources
Die Loyalität der Arbeitnehmer:innen schwindet zusehends – das müssen Unternehmen jetzt tun

Die Loyalität der Arbeitnehmer:innen schwindet zusehends – das müssen Unternehmen jetzt tun

Caroline Immer | 09.05.22

Könnte die Loyalität der Arbeitnehmer:innen ein Allzeittief erreicht haben? Aktuell sind so viele Menschen wie selten zuvor bereit für einen Jobwechsel. Im Artikel erfährst du, wie Unternehmen dieser Tendenz entgegenwirken können.

Das Randstad Arbeitsbarometer des ersten Halbjahres 2022 zeigt eine erschreckende Entwicklung auf: Ganze 67 Prozent der befragten Arbeitnehmer:innen geben an, dazu bereit zu sein, innerhalb der nächsten sechs Monate einen neuen Job anzunehmen. Dabei ist die Jobsicherheit für 92 Prozent der Befragten ein wichtiger Faktor. Doch die Unzufriedenheit mit dem aktuellen Job scheint zu überwiegen – und das nicht ohne Grund.

Die Wünsche der Arbeitnehmer:innen entsprechen nicht der Realität

Das Arbeitsbarometer zeigt auf, dass für 92 Prozent der Befragten das Gehalt ein wichtiger Faktor bei der Jobwahl ist – ebenso wie die Work-Life-Balance (85 Prozent). Flexibilität beim Standort (63 Prozent), vor allem aber auch bei den Arbeitszeiten (79 Prozent) ist Arbeitnehmer:innen ebenfalls wichtig.

Die ernüchternde Erkenntnis: Zwischen den Wünschen der Arbeitnehmer:innen und der Realität besteht teilweise ein Diskrepanz von über 20 Prozent. So sind nur 72 Prozent der Befragten mit ihrem Gehalt und 74 Prozent mit der Work-Life-Balance zufrieden. Auch die Werte zur Zufriedenheit mit der Flexibilität bei den Arbeitszeiten (58 Prozent) und beim Standort (45 Prozent) sind ausbaufähig. Dr. Carolin Herbst, Group Director Human Resources bei Randstad, rät Unternehmen, die Bedürfnisse der Angestellten ernst zu nehmen:

Nach der Corona-Pandemie haben viele Menschen ihre Arbeits- und Lebensplanung und ihre Prioritäten überdacht und orientieren sich neu. Wenn Arbeitgeber die Wünsche ihrer Mitarbeiter:innen nicht ernst nehmen, werden diese über kurz oder lang wechseln.

Unternehmen müssen die Mitarbeiter:innenbindung stärken

Ein gutes Gehalt ist die Top-Priorität vieler Arbeitnehmer:innen. Dennoch haben nur 26 Prozent von ihnen im vergangenen Jahr eine Gehaltserhöhung erhalten. Nur 20 Prozent geben darüber hinaus an, flexiblere Arbeitszeiten als vor einem Jahr zu haben. Eine größere Flexibilität bezogen auf den Arbeitsplatz haben 27 Prozent der Befragten. Statt nur über den Fachkräftemangel zu sprechen, müssen Unternehmen konkret an diesen Punkten ansetzen, erklärt Herbst. Ein Unternehmen müsse sich seiner Stärken und Schwächen bewusst werden, um die Mitarbeiter:innenbindung und Arbeitgeber:innenattraktivität gezielt verbessern zu können.

Dass ein Jobwechsel für immer mehr Menschen eine Option ist, zeigen auch zwei kürzlich von Xing beauftragte Studien. Oftmals kündigen Angestellte sogar, ohne eine neue Anstellung in Aussicht zu haben. Ein Weg, dieser Entwicklung entgegenzuwirken, ist Job Crafting. Hierbei passen Arbeitnehmer:innen gemeinsam mit Personaler:innen und Führungskräften den Job den eigenen Bedürfnissen an.

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