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Büroalltag
Feiertage 2023: So hast du nächstes Jahr mehr frei

Feiertage 2023: So hast du nächstes Jahr mehr frei

Selina Beck | 29.08.22

In diesem Artikel erfährst du, wie du deine Urlaubstage 2023 am besten einplanst, um möglichst viele freie Tage mitzunehmen.

Strand, Sonne, Meer – viele Berufstätige haben ihren Jahresurlaub hinter sich und fiebern bereits dem nächsten Urlaub entgegen. Wer bereits jetzt clever plant, kann 2023 aus 25 Urlaubstagen ganze 61 freie Tage herausholen, schreibt das Reiseunternehmen Travelcircus.

Nur noch drei Feiertage fallen 2023 auf ein Wochenende

In diesem Jahr sind leider acht Feiertage auf ein Wochenende gefallen. In Deutschland gehen diese freien Tage zur Erholung oder zum Urlauben Arbeitnehmer:innen verloren. Einen Ausgleich wie in anderen Ländern gibt es nicht. Zum Glück sieht das nächste Jahr arbeitnehmer:innenfreundlicher aus. Denn 2023 fallen lediglich drei Feiertage auf einen Samstag oder Sonntag. Übrigens haben deutsche Arbeitnehmer:innen im Schnitt 28,9 Urlaubstage.

© Travelcircus

So kannst du deine freien Tage in 2023 optimal einplanen

Neujahr fällt zwar auf ein Wochenende, aber die Heiligen Drei Könige auf einen Freitag. Wer in Bayern, Baden-Württemberg oder Sachsen-Anhalt lebt, kann hier mit vier Tagen Urlaub neun freie Tage genießen. Dazu sollte vom 2. bis zum 5. Januar Urlaub beantragt werden.

Im Februar gibt es auch 2023 keine Feiertage.

Den Feiertag Internationaler Frauentag gibt es nur in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Er fällt auf einen Mittwoch und so können Einwohner:innen in den beiden Bundesländern mit vier Urlaubstagen neun Tage freibekommen. Die freien Tage solltest du deshalb idealerweise vom 6. bis 7. März sowie vom 9. bis 10. März einplanen.

Im April liegen die Osterfeiertage, hier können 16 freie Tage mit lediglich acht Urlaubstagen erzielt werden. Wer vom 3. bis 6. April und vom 11. bis 14. April Urlaub beantragt, verdoppelt diesen.

Da der 1. Mai auf einen Wochentag fällt, können sich Berufstätige vom 2. bis 5. Mai freinehmen – so werden neun freie Tage erreicht. Christi Himmelfahrt fällt 2023 auf den 18. Mai, mit einem Urlaubstag am 19. Mai kann so ein verlängertes Wochenende genossen werden. Auch Pfingsten kann genutzt werden, um neun Tage zu entspannen: Urlaub dafür vom 30. Mai bis 2. Juni nehmen.

Im Juni gibt es nur in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland den Feiertag Fronleichnam. Wer also am 9. Juni einen Urlaubstag einreicht, bekommt vier freie Tage. Wenn du mehr Urlaub in dieser Zeit nehmen willst, kannst du dir vom 5. bis 7. Juni freinehmen und aus vier Urlaubstagen neun freie Tage gewinnen.

Im Juli gibt es 2023 ebenso wie im Februar keine Feiertage.

In der Ferienzeit im August können sich Bürger:innen in Bayern oder im Saarland mindestens einen Urlaubstag durch Mariä Himmelfahrt sparen. Für neun freie Tage müssen Arbeitnehmer:innen am 14. August sowie vom 16. bis zum 18. August Urlaub einkalkulieren. Die Augsburger:innen können sich dank des Augsburger Friedensfestes auf 16 freie Tage mit acht Urlaubstagen freuen.

Im September gibt es nur in Thüringen den Feiertag Weltkindertag. Die Bewohner:innen Thüringens können aus vier Urlaubstagen neun freie Tage herausholen, indem sie sowohl vom 18. bis 19. September als auch vom 21. bis zum 22. September Urlaub beantragen.

Der Tag der Deutschen Einheit fällt nächstes Jahr auf einen Dienstag. Um aus vier Urlaubstagen gleich neun freie Tage zu machen, solltest du am 2. Oktober und vom 4. bis 6. Oktober Urlaub machen. Reformationstag ist in den Bundesländern Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein Feiertag. Neun freie Tage bekommst du, wenn du am 30. Oktober und vom 1. bis 3. November Urlaub nimmst. In Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland wird am 1. November Allerheiligen gefeiert. Um ebenfalls neun freie Tage zu bekommen, müssen Arbeitnehmer:innen vom 30. bis zum 31. Oktober und vom 2. bis zum 3. November Urlaub einplanen.

In Sachsen lohnt es sich, am 23. und 24. November frei zu machen, um das Wochenende durch den Buß- und Bettag auf fünf Tage zu verlängern.

Glücklicherweise liegen der 1. und 2. Weihnachtsfeiertag dieses Jahr auf einem Montag und Dienstag. Dadurch können sich Arbeitnehmer:innen zwischen den Jahren eine Auszeit gönnen, sie müssen nur drei Urlaubstage vom 27. bis zum 29. Dezember beantragen. Bonus: Neujahr 2024 fällt auf einen Montag, so können zehn freie Tage für drei Urlaubstage gewonnen werden.

Bayern hat die meisten Feiertage

In keinem anderen Bundesland gibt es so viele Feiertage wie in Bayern – nämlich 14 Stück. Dazu zählen jedoch auch Fronleichnam (nur in katholischen Gemeinden ein Feiertag) und das Augsburger Friedensfest, das nur in Augsburg ein offizieller Feiertag ist.

Zwölf Feiertage haben Baden-Württemberg, Brandenburg und das Saarland. Für 25 Urlaubstage gibt es im Saarland, in Bayern und in Baden-Württemberg 61 Tage frei. In diesen Bundesländern kann der Urlaub also mehr als verdoppelt werden.

In Thüringen, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt können aus 24 Urlaubstagen 57 freie Tage gewonnen werden. Das Schlusslicht im Ranking ist Hessen: Hier können aus 17 Urlaubstagen nur 43 freie Tage gemacht werden.

Planst du schon deinen Urlaub für das nächste Jahr? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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