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E-Commerce
Shopping Module für Business-Profile: Twitter pusht E-Commerce
© Twitter

Shopping Module für Business-Profile: Twitter pusht E-Commerce

Nadine von Piechowski | 29.07.21

Der Kurznachrichtendienst macht den nächsten Schritt in Richtung E-Commerce: Twitter testet ein Shopping Modul für Business-Profile. Damit sollen User länger auf der Plattform gehalten werden.

Nachdem Twitter im März 2021 zunächst eine Shopping-Funktion für Professional Accounts testete, experimentiert der Kurznachrichtendienst nun mit einem E-Commerce Feature für Business-Profile. Unternehmen aus den USA können nun ein Shopping Modul testweise in ihren Twitter-Auftritt einbetten. Der Social-Konzern zeigt auf dem Unternehmensblog, wie dies aussehen könnte.

Twitter testet neue E-Commerce Features für Business-Profile, © Twitter
Das neue Shopping Modul können Brands aus den USA in ihr Profil einbetten, © Twitter

Twitter folgt damit dem anhaltenden Social-Commerce-Trend, dem auch Facebook, Instagram, TikTok und Co. folgen. Der Kurznachrichtendienst erklärt selbst:

The Shop Module is a dedicated space at the top of a profile where businesses can showcase their products. When people visit a profile with the Shop Module enabled, they can scroll through the carousel of products and tap through on a single product to learn more and purchase — seamlessly in an in-app browser, without having to leave Twitter.

Damit strebt Twitter dasselbe Ziel an wie die Konkurrenzplattformen: Die User möglichst lange in der eigenen App zu halten.

Neuer E-Commerce-Test bei Twitter: Mehrere Formate sollen den Umsatz steigern

Der Kurznachrichtendienst kündigte bereits Anfang des Jahres 2021 an, mehrere neue Formate auf der Plattform zu testen und zu etablieren. Darunter sind zum einen Monetarisierungs-Features für bekannte Creator, wie beispielsweise das Super Follow Feature, und zum anderen Abomodelle, die dem Social-Konzern selbst mehr Umsatz einbringen sollen.

Twitters Experimente zahlten sich hier laut des Quartalsberichts für Q2 2021 aus. Hier ist zusehen, dass zwar der meiste Umsatz immer noch aus Werbeeinnahmen stammt. Allerdings ist ein kleiner – aber in dem Report sichtbarer – Teil auch über das neue Abo-Feature Twitter Blue zustande gekommen. Twitter CEO Jack Dorsey gab an, weitere Monetarisierungs-Features testen zu wollen, sich aber auch von Funktionen, die nicht ankommen, schnell zu verabschieden – so geschehen bei Fleets. Das Story-ähnliche Format kam bei den Usern nicht an und wurde nach nur acht Monaten wieder von der Plattform entfernt.

Twitter baut sich also verschiedene finanzielle Säulen auf, die den Kurznachrichtendienst unabhängiger von den Werbeeinnahmen machen könnten. Die E-Commerce-Tests für Twitter Business-Profile könnten hier künftig eine tragende Rolle spielen.

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