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Twitter: Führungspersonen Beykpour und Falck entlassen

Twitter: Führungspersonen Beykpour und Falck entlassen

Niklas Lewanczik | 13.05.22

CEO Parag Agrawal verkündete einen Einstellungsstopp bei Twitter und gab an, dass zwei Führungskräfte das Unternehmen verlassen haben. Diese twitterten, nicht freiwillig zu gehen.

Der Kauf Twitters durch Multimilliardär Elon Musk ist noch nicht abgeschlossen, doch im Unternehmen kommt es bereits zu großen personellen Veränderungen. Während Musks mögliche Übernahme im Wert von rund 44 Milliarden US-Dollar noch kartellrechtlich von der FTC geprüft werden könnte, müssen zwei langjährige Führungskräfte das Social-Unternehmen verlassen. Kayvon Beykpour und Bruce Falck müssen gehen – und wurden nach eigenen Angaben gefeuert.

Twitter stellt sich neu auf

Noch ist Parag Agrawal CEO von Twitter. Er hatte den Posten erst im November 2021 von Twitter-Gründer Jack Dorsey übernommen, könnte ihn aber schon dieses Jahr wieder verlieren. Denn CNBC-Reporter David Faber berichtete kürzlich, dass Elon Musk voraussichtlich auch vorübergehend die Rolle des CEO bei Twitter übernehmen wolle, sofern der Kauf abgeschlossen wird. Wer dann folgen soll, ist allerdings unklar.

Unterdessen hat Agrawal in einem internen Memo eine neue Personalpolitik beim Unternehmen vorgestellt. Davon berichtet Reuters, denn der Publisher konnte dieses Memo einsehen. Darin heißt es vonseiten Parag Agrawals:

We need to continue to be intentional about our teams, hiring and costs.

Zum einen gibt es einen Einstellungsstopp bei Twitter – und auch existierende Jobangebote könnten zurückgenommen werden. Zum anderen wird Personal entlassen. So sind auch die Führungskräfte Keyvon Beykpour und Bruce Falck nicht mehr für Twitter tätig. Als Product Lead und Revenue Product Lead waren sie viele Jahre im Unternehmen. Via Twitter gaben sie bekannt, nun nicht mehr für dieses zu arbeiten. Beykpour eklärt im Tweet, dass es nicht seine, sondern Parag Agrawals Entscheidung gewesen sei:

Bruce Falck twitterte:

Laut Reuters hatte auch Falck via Twitter angegeben, gefeuert worden zu sein – diesen Tweet aber wieder gelöscht.

Keine Kündigungswelle erwartet

Der Bericht gibt an, dass Twitter zwar eine Reorganisation auf der Führungsebene anstrebt, dass aber keine Kündigungswelle anstehe. Vielmehr wolle man die Ausgaben für Reisen, Marketing und Drittanbieter:innen reduzieren und weniger für Gebäude und Miete zahlen, indem Arbeitsprozesse optimiert werden.

Twitter hatte unter Agrawal zunächst einen Jahresumsatz von 7,5 Milliarden US-Dollar angestrebt. Im ersten Quartal 2022 sind jedoch nur 1,2 Milliarden US-Dollar Umsatz erwirtschaftet worden. Darüber hinaus ist die Zukunft des Unternehmens und vieler Führungskräfte ungewiss.

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