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108,5 Milliarden US-Dollar Umsatz: Amazon bricht weiterhin Rekorde
© Morning Brew - Unsplash

108,5 Milliarden US-Dollar Umsatz: Amazon bricht weiterhin Rekorde

Niklas Lewanczik | 30.04.21

Mit einem mehr als verdreifachten Gewinn von 8,1 Milliarden US-Dollar hat Amazon die Markterwartungen deutlich übertroffen. Mehr Online Shopping und die Cloud-Dienste trugen besonders dazu bei.

Amazon stärkt seine Marktmacht im Online-Versandhandel, E-Commerce-Markt und Cloud-Bereich weiter. Das Unternehmen konnte den Umsatz im ersten Quartal 2021 Year-over-Year um 44 Prozent auf satte 108,5 Milliarden US-Dollar steigern. Zum Vergleich: Die Markterwartung für den Quartalsumsatz bei E-Commerce-Größe Zalando liegt bei knapp über 2,2 Milliarden Euro. Doch die Entwicklung beim Gewinn und Gewinn pro Aktie spiegelt den enormen Erfolg Amazons noch deutlicher wider. Denn der Reingewinn stieg YoY von 2,5 auf 8,1 Milliarden US-Dollar an. Zudem wurde der Gewinn pro Aktie im gleichen Zeitraum von 5,01 auf 15,79 US-Dollar erhöht.

Online Shopping, AWS und Werbung über Amazon boomen

Amazon generierte 57,5 Milliarden US-Dollar Umsatz über Produktverkäufe und rund 51 Milliarden US-Dollar über die eigenen Services. Besonders auffällig bei den aktuellen Quartalszahlen ist wieder ein starker Anstieg beim Umsatz mit der Cloud-Sparte. AWS konnte in diesem Bereich von 10,2 auf 13,5 Milliarden US-Dollar wachsen. Wie wichtig der Bereich für das Geschäft ist, zeigt besonders der Gewinn von über vier Milliarden US-Dollar.

Auch der Bereich „Other“ wuchs in Sachen Umsatz YoY um 73 Prozent auf 6,9 Milliarden US-Dollar an. Diese Sektion generiert Einkünfte fast ausschließlich über Advertising. Das Werbegeschäft des Online-Riesen läuft demnach immer besser. Es liegt beinah gleichauf mit den Einnahmen aus Subscription Services (vor allem Amazon Prime), die in Q1 für 7,6 Milliarden US-Dollar Umsatz sorgten.

Amazon Prime Videos und Amazon Studios immer relevanter für die Branche

Mit Amazon Prime Video und den Amazon Studios kann das Unternehmen auf Film- und Serienproduktionen zurückgreifen, um Abo-Kund:innen zu binden. Beide Bereiche gewinnen immer mehr Renommee und insbesondere Zuschauer:innen. Amazon CEO Jeff Bezos erklärt:

Two of our kids are now 10 and 15 years old—and after years of being nurtured, they’re growing up fast and coming into their own. As Prime Video turns 10, over 175 million Prime members have streamed shows and movies in the past year, and streaming hours are up more than 70% year over year. Amazon Studios received a record 12 Academy Award nominations and two wins.

Weiterhin geht der in diesem Jahr scheidende CEO darauf ein, dass AWS inzwischen ein Business ist, das jährlich 54 Milliarden US-Dollar umsetzt – und ein immer größeres Wachstum vorweisen kann. Allein in Q1 waren es YoY 32 Prozent. Unternehmen wie Airbnb, McDonald’s oder Volkswagen setzten darauf. Auch andere wichtige Player im Digitalraum wie Microsoft oder Google verdienen dieser Tage immer mehr Geld über ihr Cloud-Geschäft.

Positiver Ausblick für das weitere Jahr 2021

Für das zweite Quartal 2021 prognostiziert Amazon Umsätze in Höhe von 110 bis 116 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn zwischen 4,5 und acht Milliarden US-Dollar. Die Aussichten für das Unternehmen sind weiterhin rosig.

Deutlich übertroffen werden könnten diese Erwartungen jedoch, da Amazon im Earnings Call angab, den diesjährigen Prime Day im zweiten Quartal, damit vermutlich im Juni starten zu wollen. Für gewöhnlich fand der Prime Day, der Amazon in kürzester Zeit Milliarden US-Dollar Umsatz liefert, im Juli statt. Vergangenes Jahr wurde er pandemiebedingt auf den Oktober verschoben. Schon bald sollen nähere Informationen zum diesjährigen Event-Tag folgen.

Die starken Quartalszahlen von Amazon haben unterdessen auch an der Börse für Aufwind bei der Aktie gesorgt. Nachbörslich stieg sie um über zwei Prozent und liegt inzwischen bei über 2.920 Euro. Der Börsenwert des Unternehmens Amazon hingegen liegt bei knapp 1,75 Billionen US-Dollar – Tendenz für beide Bereiche: steigend.

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Kommentare aus der Community

Michael Zachrau Digital Marketing am 30.04.2021 um 15:18 Uhr

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