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Jowana-Lohmoeller-digital-mum

Tina Bauer | 26.06.17
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Was sind Ihre drei mächtigsten Superkräfte als digital Mum?

Visionär denken, strategisch planen und dabei flexibel bleiben. Das sind drei Kräfte, die von mir ausgehen und das Leben meines Sohnes - hoffentlich positiv - beeinflussen. In meinem Job muss ich heute schon wissen, was die Menschen morgen begeistern wird. Um das leisten zu können, muss man seinen gewohnten Trampelpfad verlassen und sich von eingefahrenen Denkweisen lösen. Als Kind war mein Sohn hier mit Sicherheit mehr Lehrmeister für mich als ich für ihn - heute versuche ich, ihm Impulse zu geben anders, größer und weiter zu denken.Unser Geschäft ist strategisch ausgerichtet und Data-driven. Planung und Tracking spielen eine große Rolle. Etwas, das ich lebe und auch im Alltag nicht verbergen kann. Oft zum Vorteil, bestimmt auch mal zum Nachteil meiner Mitmenschen.“Flexibel bleiben” – die wichtigste Superkraft einer digital Mum. Immer darauf eingestellt zu sein, dass sich verdammt schnell alles ändern kann ist heute wichtiger denn je.

Wie hat Muttersein die Einstellung zur Digitalisierung allgemein verändert?

Mein Sohn ist praktisch in die Digitalisierung hineingeboren. Zu dem Zeitpunkt hatte ich bereits eine sehr positive Einstellung zu dieser Entwicklung und habe mit Freude verfolgt, was sich da tut. Als Mutter musste ich mich natürlich irgendwann mit den üblichen Fragen auseinandersetzen. Wann gibt es das erste Smartphone für den Nachwuchs und wie schütze ich mein Kind im Internet. Was ich tatsächlich nie machen musste, ist, Online-Zeiten zu begrenzen. Neben Schule, Basketball, Gitarre und Bogenschießen bleibt ihm einfach nicht so viel Zeit, auf diverse Displays zu starren.

Internetarzt: Symptom-Checker oder Mausklick mit Nebenwirkungen? Wie entscheidend ist Internet für die Erziehung?

Doktor Google zu fragen ist ja immer naheliegend, aber auch gefährlich. Wobei man auch einem "echten" Arzt nicht alles glauben muss. Für mich gilt hier die Devise: Soviel Information wie nötig einholen, sich nicht verrückt machen und, das wichtigste, immer auch auf die Intuition vertrauen. Fühlt man sich nicht gut beraten, ist man meist auch nicht gut beraten. Das gilt on- wie offline.

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