Archiv für den Autor: Miriam Dachs

Social

Google Plus: Nutzen für SEM-Kampagnen umstritten

Mehr als die Hälfte der SEM-Agenturen bescheinigen Google Plus keinen positiven Effekt für ihre Klienten.

Google+ hat bisher noch immer eher den Ruf einer Geisterstadt als den eines vollwertigen sozialen Netzwerkes. Tatsächlich liegt Googles Netzwerk weit hinter Facebook, Twitter und Co., was Nutzerzahlen und Aktivität angeht. Ob sich Google+ tatsächlich positiv auf die Aufstellung in den Suchmaschinenergebnissen auswirkt, bleibt umstritten.

Konkrete Daten fehlen

Ein Fakt ist das jedoch nicht, denn es gibt nur wenig gesichertes Wissen über dieses Thema. Solange jedoch die Chance besteht, dass ein Auftritt in Google Plus die Suchmaschinenrankings beeinflusst, können Unternehmen das Netzwerk nicht vollkommen ignorieren. Eine Befragung hat nun aufgedeckt, was Unternehmen und Agenturen tatsächlich über Google+ denken und wissen. Econsultancy hat die Ergebnisse zusammengestellt.

Unternehmen unterschätzen die Wirkung von Google+

Am auffälligsten ist eindeutig der Fakt, dass 63 Prozent der befragten Unternehmen nicht wussten, ob Google+ einen Einfluss auf ihre Suchergebnisse hat. Dahingegen sind es bloß 28 Prozent der Agenturen.

Allgemein sehen die Agenturen logischerweise mehr Einfluss seitens des Netzwerkes auf die Ergebnisse ihrer Klienten. Allerdings sehen hier auch nur 20 Prozent einen tatsächlichen positiven Effekt. Auf Seiten der Unternehmen sieht das noch weniger optimistisch aus. Nur eine verschwindend geringe Zahl (sechs Prozent) an Unternehmen denkt, dass Google+ ihnen einen Vorteil bringt.

Überraschend ist die Tatsache, dass 51 Prozent der Agenturen davon ausgehen, dass das Nutzen von Google+ keinerlei Effekt für ihre Klienten aufweist. Seitens der Klienten denken das hingegen nur 30 Prozent.

Welchen Effekt hat Google+ auf deine oder die Suchergebnisse deiner Klienten?

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Und der positive Effekt?

Weiter wurde gefragt, welchen positiven Effekt die Befragten durch das Benutzen von Google+ erwarten.

Die Unternehmen setzen auf eine höhere Sichtbarkeit. Manche haben zudem eine höhere CTR verzeichnet. Agenturen vermuten ebenfalls eine höhere Sichtbarkeit und eine bessere Aufstellung im Ranking.

Insgesamt stehen weder Agenturen noch ihre Klienten dem Netzwerk allzu positiv gegenüber. In den Ergebnissen spiegelt sich die allgemeine Unsicherheit über den Effekt wider. So wird es vermutlich weiterhin auf ein sporadisches Nutzen für den Fall des positiven Effektes seitens der Unternehmen hinauslaufen.

Marketingstrategie

Erfolgsrezept Native Advertising aus Sicht der Publisher

So gut wie jeder Publisher bietet mittlerweile Native Advertising an. Doch was ist das überhaupt? Eine Einschätzung aus Sicht der Publisher.

Bild: webtreats / flickr.com

Bild: webtreats / flickr.com

Publisher zeigen ein steigendes Interesse am sogenannten Native Advertising. Auch wenn es bis heute keine eindeutige Definition für diese Art der Werbung existiert, so hat sie eine Eigenschaft auf jeden Fall: Sie schafft eine stärkere Einbindung und Interaktion des Verbrauchers mit dem Geworbenen als es beispielsweise herkömmliche Bannerwerbung vermag.

eMarketer hat nun neue Erkenntnisse über die Sicht von US-amerikanischen Publishern zum Native Advertising zusammengestellt und ein paar interessante Grafiken entworfen.

Laut den Umfrage-Ergebnissen bietet eine überwältigende Mehrheit (73%) aktuell Native Ads auf ihrer Seite an. Immerhin 17% ziehen ein Angebot noch in diesem Jahr in Betracht. Lediglich jeder zehnte verzichtet gänzlich darauf. Das zeigt, welchen Stellenwert diese Art des Advertisings unter den Publishern eingenommen hat.

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Doch wie bereits erwähnt herrscht Uneinigkeit darüber, was überhaupt als Native Ad zu bezeichnen ist. Die Publisher wurden nach ihrer Definition dieses Begriffes gefragt. eMarketer hat die sieben gängigsten aufgezählt.

Ziemlich einig sind sich die Befragten darüber, dass die Werbung in das Design der Seite integriert und auf der selben Domain liegen sollte. Satte 93% der Publisher vertreten diese Meinung. Ebenfalls weit verbreitet (86%) ist die Meinung, dass Native Ads mit oder von den eigenen Advertisern im Einklang mit der redaktionellen Thematik erstellt werden. An dritter Stelle steht die Feststellung, dass Native Ads auf jeden Fall auch als das gekennzeichnet werden sollen, was sie sind: Nämlich Werbung.

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Ob Native Advertising erfolgreich ist, messen 57% der Publisher hauptsächlich an der Engagement-Rate ihrer Nutzer. An zweiter Stelle kommt der verursachte Traffic mit 43%. Erstaunlicherweise erst an dritter Position findet sich das Sharing  der Ads in sozialen Netzwerken.

Trotzdem sind soziale Netzwerke weiterhin ein wichtiger Ort für das Platzieren von Native Advertising Kampagnen. So sollen die Ausgaben hierfür in diesem Jahr in den USA auf 2,36 Milliarden Dollar steigen. Doch das scheint erst der Anfang zu sein. Bis 2017 sollen die Ausgaben mit 4,57 Milliarden Dollar noch einmal kräftig zulegen und zeigen uns die Richtung, in die es mit Native Advertising geht.

Marketingstrategie

Farbwahl als Marketing-Instrument: Wie das Design den Verbraucher beeinflusst

Die Farbwahl und das Design beeinflussen maßgeblich die Kaufentscheidung des Kunden. Wir haben die interessantesten Fakten für dich.

stock.xchng / sxc.hu

stock.xchng / sxc.hu

Es ist ein psychologischer Fakt, dass die Farbwahl von Produkten maßgeblich für die Kaufentscheidung von Konsumenten ist. Doch auch die visuelle Gestaltung von Webseiten und Logos kann ausschlaggebend für den Erfolg eines Unternehmens sein. KISSmetrics hat nun ein Video mit den interessantesten Fakten rund um Farbgestaltung und Design von Produkten, Webseiten und Co. veröffentlicht. Wir haben die interessantesten Fakten für dich herausgearbeitet.

Der Wiedererkennungswert einer Marke verbessert die Verkaufszahlen

Ganze 85 Prozent aller Käufer nennen die Farbe des Produkts als wichtigstes Kriterium für den Kauf. Das ist eine überwältigende Zahl. Ähnlich sieht es bei dem Wiederkerkennungswert von Marken aus. Dieser wird durch die Auswahl an Farbe um 80 Prozent erhöht, was wiederum logischerweise zu einem erhöhten Konsum führt, da Verbraucher eher bekannten Marken vertrauen.

Doch sollte auf jeden Fall auf die Effekte der verschiedenen Farben geachtet werden. Nur die richtige Farbe kann die gewollten Impulse hervorrufen. So wird beispielsweise Gelb oft in Schaufenstern genutzt, da es frisch und energetisch wirkt und die Aufmerksamkeit erregt. Blau wiederum erzeugt das Gefühl von Sicherheit und Vertrauen und wird oftmals von Banken und seriösen Unternehmen verwendet.

Die Gestaltung deiner Website ist enorm wichtig

Das Design von Webseiten hat einen größeren Einfluss auf den Eindruck des Kunden als man denken könnte. 42 Prozent aller Käufer bilden sich ihre Meinung über eine Webseite allein auf der Optik basierend. Das heißt im Klartext, dass der sonstige Inhalt und Aufbau nicht von Bedeutung ist, wenn das Design nicht überzeugt. 52 Prozent der Besucher besuchen eine Webseite allein aufgrund des missglückten Designs kein zweites Mal. Der erste Eindruck zählt also maßgeblich.

Neben der Farbgebung und dem Design gibt es jedoch noch weitere Aspekte, die sich auf die Kaufentscheidung von Verbrauchern auswirken können. So hat Amazon herausgefunden, dass sich mit jeden 100 Millisekunden mehr Ladezeit auf einer Webseite der Verkauf um einen Prozent verringert. Bereits einige Sekunden Zeitverzug gegenüber deines Konkurrenten können dir also bereits einen erheblichen Nachteil verschaffen.

Prägnante Wortwahl steigert den Umsatz

Eine weitere Möglichkeit die Verbraucher in ihrer Kaufentscheidung zu beeinflussen, ist das Nutzen von starken Wörtern. Wörter wie Power oder Garantie überzeugen den Kunden vom Produkt und machen es wahrscheinlicher, dass diese das Produkt erwerben. Ein Sale-Schild im Schaufenster macht es bis zu 52% wahrscheinlicher, dass dieser Shop betreten wird.

Es ist also sehr sinnvoll, sein Design im Hinblick auf dessen Wirkung noch einmal zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Denn die Wirkung ist beachtlich und im Grunde ein einfach zu erreichendes Marketing-Mittel.

Mobile

Der Schlüssel zum Kunden: 3 Wege zur erfolgreichen Marken-App

Apps sind ein guter Weg um Kunden enger an eine Marke zu binden. Wir zeigen dir drei Bereiche, die du in deiner App unbedingt abdecken solltest.

Tyler Howarth / Flickr.com

Tyler Howarth / Flickr.com

Mobile Marketing ist bei der steigenden Marktdurchdringung von Smartphones ein Aspekt, den Marken kaum noch ignorieren können. Ein für den mobilen Zugriff optimierter Webauftritt von Unternehmen durch Responsive Design wird heutzutage von Smartphone-Nutzern vorausgesetzt.  Google Analytics zeigt, dass bereits ganze 10-20% aller Seitenaufrufe von Marken-Webseiten via Mobile erfolgen. Zudem fühlen sich Kunden, die über mehr als einen Kanal Kontakt zu ihrer Marke halten, stärker mit dieser verbunden.

Seine bestehenden Kunden zu halten, sollte die erste Priorität eines Unternehmens sein. Laut Frederick Reichheld von Bain & Company benötigt man sechs bis sieben mal so viel Zeit um einen neuen Kunden zu gewinnen, als einen bestehenden zu behalten.

All das sollten genug Argumente dafür sein, eine eigene App für deine Marke oder dein Unternehmen zu entwerfen, um dir die Loyalität deiner Kunden zu sichern. Doch damit das auch klappt, gibt es ein paar Dinge zu beachten.

MarketingProfs.de hat drei einfache Wege zur Optimierung der eigenen App gefunden. Auf diese Bereiche fokussiert, sollte einer erfolgreichen App nichts mehr im Wege stehen.

1. Ermögliche eine einfache Bezahlung

Wenn eine einfache und schnelle Art der Bezahlung gewährleistet ist, wird der Kunde eher ein Produkt erwerben. Ein komplizierter und langwieriger Bezahlprozess gibt dem Kunden mehr Zeit zum Überdenken seiner Kaufentscheidung. Ein Kauf aus dem Affekt heraus wird so bereits im Keim erstickt. Außerdem wird der Kunde eher noch einmal bestellen, wenn der erste Kauf einen positiven Eindruck hinterlassen hat.

Folgenden Dinge solltest du bei der Zahlungsweise in deiner App beachten:

  • Ist der Zahlungsvorgang, zum Beispiel mit einer Kreditkarte, für den Kunden abgesichert und einfach durchzuführen? Sollte der Kunde den Eindruck gewinnen, dass seine Daten nicht sicher sind, wird er nichts erstehen.
  • Kann der Kunde im Moment seiner Kaufentscheidung schnell und einfach bezahlen?
  • Kann der Kunde ohne großen Aufwand seine Ausgaben überblicken?

2. Biete standortbezogene Angebote und Push-Benachrichtgungen an

Sollte sich dein Kunde beispielsweise in der Nähe ihres Geschäfts befinden, wird er eher etwas erstehen, wenn er einen Coupon oder ähnliches besitzt.

Apps können darauf ausgelegt sein, dem Kunden eine Push-Benachrichtigung zukommen zu lassen, wenn diese sich in der Nähe ihres Geschäftes befinden. Die Angebote, die man ihnen so bietet, animieren zum Kauf und hinterlassen einen positiven Eindruck.

Solche Angebote können sich neben den Standort auch auf die Interessen und die Kaufgeschichte des Kunden beziehen und sehr effektiv sein.

3. Erhöhe die Zufriedenheit deiner Kunden

Dieser Punkt versteht sich von selbst. Ein zufriedener Kunde bleibt und empfiehlt deine Marke weiter. Um einen Überblick über die Zufriedenheit und Meinung deiner Kunden zu bekommen, solltest du folgende Dinge beherzigen:

  • Lasse deine Kunden die Produkte oder Dienstleistungen bewerten
  • Erlaube das einfache Verfassen und Teilen von Rezensionen
  • Biete eine Live-Chat-Option für das Stellen von Fragen und Lösen von Problemen
  • Führe Kundenumfragen durch

Wenn du diese Bereiche mit deiner App abdeckst, solltest du ein positives Erlebnis deiner Kunden gewährleisten können. Darüber hinaus gibt es natürlich noch mehr Kleinigkeiten, die einen großen Effekt haben können. Ein paar von ihnen hat MarketingProfs.de noch herausgearbeitet:

  • Ermögliche ein einfaches Tracking von Bestellungen und Stornierungen, einen einfachen Button zum Stornieren der Bestellung und Push-Benachrichtigungen für den Lieferstatus
  • Füge Karten und einen Locator für Geschäfte hinzu
  • Ermögliche einen einfachen Zugang zu Produkt-Referenzen
Sonstiges

Online-Videos werden 2017 beliebter als Facebook, Twitter und Co

Eine beachtenswerte Entwicklung: Online-Videos werden 2017 populärer als soziale Netzwerke und dementsprechend öfter genutzt.

photoexpress.com / Andrey Zyk

photoexpress.com / Andrey Zyk

Dass das Internet ein steig wachsendes Medium ist, ist kein Geheimnis. Ciscos neuer “Visual Networking Index” gibt einen Blick in unsere zukünftige Internet-Nutzung. Vor allem die Prognose für Internet- und Mobile Video sieht rosig aus. Gigaom hat die umfassende Studie ein wenig auseinander genommen und die interessantesten Daten zusammengestellt.

Insgesamt steigt die Internet-Nutzung wie zu erwarten war bis 2017 rasant an. Der weltweite Traffic wird sich auf 1,4 Zettabytes belaufen. Wer sich darunter nichts vorstellen kann: Das ist mehr Bandbreite als weltweit in den letzten 18 Jahren im Internet umgesetzt wurde.

Kaum vorstellbar aber wahr: Die Nutzung von Internet Videos wird im Jahr 2017 sogar die Nutzung von sozialen Netzwerken übersteigen. Das wäre eine sehr interessante Entwicklung wenn man bedenkt, dass heute schon so gut wie jeder den man kennt Facebook, Twitter und Co nutzt. Wer es genauer wissen will dem sei gesagt, dass heute bereits 1,2 Milliarden Menschen diese sozialen Medien gebrauchen. Das entspricht 66% der gesamten Internetnutzer. Diese Zahl wird sich laut Cisco demnach bis 2017 auf 1,73 Milliarden Menschen (70% der Internetnutzer) erhöhen.

Wenn du jetzt schon denkst, dass das eine enorme Steigerung ist, dann wirst du angesichts der Zahlen zur Video-Nutzung ins Staunen kommen. Während 2012 rund eine Milliarde Menschen Online-Videos konsumierten, werden das im Jahr 2017 voraussichtlich doppelt so viele, also zwei Milliarden Menschen sein. Damit steigt der Anteil an Nutzern, welche diese Dienste nutzen von aktuell 58% auf ganze 81% und macht somit den größten Anteil aus.

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Quelle: Cisco

Im selben Zuge mit Internet-Videos steigert sich natürlich auch der Zugriff via Mobile auf diese. Hierbei wird eine 16-fache Steigerung der Zugriffszahlen erwartet. Mobile Video wird 2017 laut Cisco 66% des gesamten Traffics über mobile Endgeräten ausmachen.

Natürlich muss man bedenken, dass Internet-Video und die sozialen Medien eng miteinander verknüpft sind. Schon heute werden viele Videos auf Portalen wie Youtube über Facebook und Co geteilt und bekannt gemacht. Einiges am von Cisco beschriebenen Traffic sollte sich also den Netzwerken zuschreiben lassen.

Gigaom hat die beachtenswertesten Entwicklungen noch in einer interessanten Grafik verarbeitet:

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Social

Twitter rüstet auf: Höhere Account-Sicherheit durch zweistufige Anmeldung

Nach Hacker-Übergriffen verschärft Twitter nun seine Sicherheitsmaßnahmen. So kannst auch du von der neuen Account-Sicherung profitieren.

Twitter rüstet auf: Höhere Account-Sicherheit durch zweistufige Anmeldung

Wie man vermehrt gehört hat, haben Hacker in letzter Zeit den Microblogging-Dienst Twitter attackiert, mitunter mit einigem Erfolg. Wie Twitter nun bekannt gab, wurde ein zweistufiges Autorisierungssystem eingeführt, um die Accountsicherheit der Nutzer zu erhöhen und der Flut an Hackern Einhalt zu gebieten.

Mit der neuen Funktion ist es möglich, seinen Login neben dem Passwort noch zusätzlich mit einem sechsstelligen Code zu schützen. Dazu wird der Account mit einer Handynummer verknüpft. An diese Nummer wird dann bei jedem Einloggen ein neuer, zufällig generierter Code gesendet, welchen man eingeben muss um Zugang zu erhalten.

Seinen Account mit der neuen Funktion zu schützen ist in wenigen Klicks erledigt.

Und so schützt du dich:

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  1. Rufe die Seite “Einstellungen” unter Twitter im Dop-Down Menü auf
  2. Wähle unter dem Punkt “Account-Sicherheit” das Hinzufügen eines Telefons aus
  3. Führe die angegeben Schritte aus und aktiviere die Nummer
  4. Von nun an sollte dein Account mit einem Pin geschützt sein

Allein der Login von mobilen Endgeräten über Apps gestaltet sich ab diesem Punkt ein wenig schwieriger. Hierzu muss zuvor immer ein temporäres Passwort über die Apps-Seite angefordert werden, damit man sich überhaupt einloggen kann.

Zudem scheint es derzeit für Nummern aus Deutschland noch einige Schwierigkeiten bei der Verifizierung zu geben. Einwandfrei funktioniert es bisher leider lediglich für die USA. Das Problem sollte jedoch seitens Twitter bald behoben werden. Dann ist die neue Funktion eine sinnvolle Sache, um sich vor eventuellen Hacker-Angriffen zu schützen.

Twitter hat dazu auch eine einminütige Video-Anleitung veröffentlicht, in der demonstriert wird, wie unkompliziert und schnell die neue Sicherung eingerichtet ist.

Unternehmen

Social Media goes Wall Street – Die Zukunft des Investierens

Beiträge in sozialen Netzwerken sind nun gleichwertig mit Pressemitteilungen. Wir sagen dir, wie Investoren auf die Verknüpfung reagieren.

Bourse / http://www.sxc.hu

Bourse / http://www.sxc.hu

Die Börse verknüpft sich immer weiter mit den sozialen Netzwerken. Diesen Eindruck bekam man zuletzt im April, als die Securities and Exchange Comission, kurz SEC, bekannt machte, dass zukünftig auch Mitteilungen von Unternehmen in den sozialen Medien mit offiziellen Pressemitteilungen gleichzusetzen sind. Gemäß des Falles, dass die Investoren über diese Art des Informationsflusses im Vorfeld informiert wurden.

Diesen Vorfall hat Marketwired zum Anlass genommen um herauszufinden, wie die Wall Street auf diesen Vorstoß reagiert. Die überwiegend positiven Ergebnisse sind nun einer Infografik zu entnehmen, welche wir für dich etwas genauer unter die Lupe genommen haben.

Jüngere Investoren sind aufgeschlossener

Auffällig ist die überaus positive Reaktion der Investoren unter 40 Jahren auf die neue SEC-Regelung. Ganze 70% empfinden diese als vorteilhaft für Investoren. 60% nutzen ohnehin regulär die sozialen Medien, um sich vor einer Investitionsentscheidung zu informieren.

Ganz eindeutig ist der Einfluss des Alters auf die Einstellung gegenüber den sozialen Medien im Bezug auf die Börse. Während noch die meisten Befragten (53%) unter 40 Jahren die dort geteilten Informationen als zuverlässig oder wenigstens etwas zuverlässig für Investitionsentscheidungen empfinden, tun dies nur noch 18% der 40 bis 65 jährigen. Befragte über 65 schließen dies sogar grundsätzlich aus.

Widerstand der Unternehmen gegen Soziale Netzwerke ist nutzlos

Um kein Risiko einzugehen, blockieren viele Unternehmen den Zugang zu sozialen Netzwerken. Hierbei gilt: Je größer das Unternehmen, desto wahrscheinlicher ist es, solch eine Blockade zu finden. Gut drei Viertel aller großen Unternehmen verweigern ihren Mitarbeitern die Nutzung. Bei kleinen Unternehmen sind es nur noch knapp weniger als die Hälfte (45%) und Selbstständige sehen die Angelegenheit mit 12% am lockersten.

Dieser Widerstand erweist sich in einer Zeit der mobilen Endgeräte jedoch als relativ nutzlos. 49% der Befragten lassen sich von einer Blockade nicht stoppen. 36% benutzen ihr Smartphone oder Tablet-PC während des Arbeitstages regulär, um die sozialen Medien zu verfolgen. Bei den unter 40 jährigen sind dies sogar 57%. Knapp die Hälfte der Befragten haben zudem schon ihre Kollegen dabei beobachtet, wie sie relevante Informationen für Investments über ihre privaten Endgeräte in sozialen Netzwerken bezogen.

Soziale Netzwerke haben bereits großen Einfluss

Mit 40% der Investoren, welche die sozialen Medien bereits als eine ihrer Quellen für Investitionen nutzen, steht fest, dass diese auch ohne die SEC-Regelung an der Börse angekommen sind. Und die Zukunftsaussichten bestätigen das. 80% der Befragten sind sich sicher, dass die Unternehmen in Zukunft mehr Informationen über die Netzwerke verbreiten werden.

Wenigstens ein Blick in die sozialen Netzwerke lohnt sich für Investoren also auf alle Fälle.

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Social

Mehr ReTweets in kürzester Zeit – 5 wissenschaftlich erwiesene Tipps, die garantiert helfen

Du weißt nicht, wie du mehr Interaktion von deinen Followern in Form von ReTweets erreichen kannst? Wir sagen dir, wie es garantiert klappt.

Twitter ist unlängst ein mächtiges Instrument geworden, um seine Online-Präsenz auszubauen und sich einen Namen zu machen. Um jedoch erfolgreicher Tweeter zu werden, müssen einige Schlüsselstrategien zum Aufbau einer Follower-Gemeinschaft und Steigerung des Bekanntheitsgrades beherrscht werden.

Heute nennen wir dir 5 wissenschaftlich belegte und einfach anzuwendende Wege, um mehr deiner Follower zum aktiven Retweeten deiner Beiträge anzuregen. Wieso man das überhaupt anstreben sollte? Ganz klar! Je mehr deiner Follower deine Tweets retweeten, desto flächendeckender verbreiten diese sich über Twitter, du machst auf dich aufmerksam und bekommst schlussendlich mehr Follower. Und das sollte letztlich immer das Ziel einer guten Twitter-Marketingstrategie sein.

Dan Zarella von Hubspot hat diese 5 Tipps in einer Infografik verpackt. Wir haben sie noch einmal für dich herausgearbeitet.

1. Tweete Links!

Grob geschätzt beinhalten 20% aller Tweets Links und das scheint den Nutzern zu gefallen: Über 50% dieser Tweets werden tatsächlich retweetet. Das ist eine enorme Zahl! Also: Es muss nicht immer eigener Content getweetet werden. Einen Link auf interessanten Inhalt werden deine Follower zu schätzen wissen.

2. Frage nach ReTweets!

Du möchtest, dass deine Follower deine Tweets retweeten? Frag sie einfach danach! Klingt simpel, jedoch werden tatsächlich 51% der Tweets, in denen danach gefragt wird, retweetet. Tweets ohne eine direkte Bitte werden lediglich zu 12% retweetet.

Übrigens: Mache dir die Mühe, tatsächlich um das “Retweeten” zu bitten und vermeide die gängige Abkürzung “RT”. Der Unterschied ist bemerkenswert. Ganze 12 Prozentpunkte liegen zwischen diesen beiden ähnlichen Anfragen. Die Mühe, ein paar Buchstaben mehr zu tippen, lohnt sich also!

3. Vermeide es, über dich zu reden!

Ich-bezogene Tweets werden von der Twitter-Gemeinschaft nicht sonderlich gut aufgenommen. Nur etwas mehr als 1% aller ReTweets beinhalten solchen Content. Die Mehrheit dieser Tweets werden nicht retweetet. Für dich heißt das: Hör auf über dich zu reden und vermittele stattdessen interessanten Inhalt (siehe nächster Punkt)!

4. Verbreite Neuigkeiten!

Gut 80% der Twitter-Nutzer würden am ehesten News retweeten. Nutze das und mach dich auf die Suche nach verbreitungswürdigen Neuigkeiten für deine Follower.

Weniger beliebt, aber trotzdem einen Tweet wert sind Themen wie Instruktionen, Unterhaltung, Meinungen und Produkte. Small Talk hingegen wird nicht gern gesehen und sollte vermieden werden.

5. Tweete über Twitter!

Es klingt profan, aber Twitter-Nutzer twittern tatsächlich am liebsten über ihr Social Network. Artikel über Twitter werden ungefähr 5 mal so häufig retweetet wie Artikel über Facebook. Halte also die Augen und Ohren nach News über Twitter offen. Deinen Followern wird es gefallen.

Mit diesen einfachen Tipps sollte einem fröhlichen Retweeten nichts mehr im Wege stehen. Viel Spaß beim Twittern!

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Marketingstrategie

“Lieber eigene Ideen als Reposts” – Die Entwicklung des Content Marketing für B2B-Unternehmen

Content Marketing ist enorm wichtig für B2B-Unternehmen. Die neuesten Zahlen, Fakten und Taktiken für dich zusammengestellt.

Lizenz: photoxpress.com

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Content Marketing ist ein wichtiges und mächtiges Instrument für B2B-Unternehmen geworden, um ihren Einfluss zu vergrößern. Uberflipp hat jetzt in einer neuen Infografik die neuesten Zahlen und Fakten zum Umgang der Unternehmen mit Content Marketing veröffentlicht. Mit ganzen 91% aller B2B-Unternehmen, welche Content Marketing für sich zu nutzen wissen, kann man mit Fug und Recht behaupten, dass dies das populärste Medium 2013 geworden ist. Wir haben für dich die Kernaussagen zu Zielen, Taktiken und Werkzeugen des Content Marketings herausgearbeitet.

Steigerung des Budgets für Content Marketing 

Nicht allein, dass bereits 91% aller B2B-Unternehmen das Medium nutzen. Nein, ganze 68% planen darüber hinaus, ihr Budget für diesen Marketing-Bereich weiter auszubauen. Damit haben mehr als zwei Drittel der Unternehmen den Trend erkannt und planen mehr Investitionen in das vielversprechende Medium.

Das Hauptziel hierbei scheint klar: 82% der Unternehmen nutzen Content Marketing, um Kunden für sich zu gewinnen, 55% möchten dadurch ihre Absätze steigern. Das ist keine große Überraschung. Interessant ist hingegen, 44% der B2B-Unternehmen angaben, dass sie auf eine bildende Wirkung in ihrem Marktsegment abzielen. Mit nur einem Anteil von 19% gehört SEO zu einem verhältnismäßig weniger verfolgten Ziel, wenn es ums Content Marketing geht.

Social Media bleibt nach wie vor beliebteste Plattform

Um seinen Inhalt auch einem möglichst breitem Publikum zugänglich zu machen, gibt es für die Unternehmen mehrere Plattformen. Unbestritten auf Platz 1, teilen 87% der Unternehmen ihren Content in sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook. Die sozialen Medien werden sogar dem Veröffentlichen auf der eigenen Webseite (83%) vorgezogen. Gefolgt werden diese Taktiken von eNewsletters (78%) und Blogs (77%).

Lieber eigene Ideen als Reposts

Wenn es um die Inhalte geht, scheint die Meinung fast einhellig zu sein. 94% der B2B Unternehmen bevorzugen eigene Ideen und selbst erstellte Inhalte, anstatt auf den Content Dritter zurückzugreifen.

Um die Wirksamkeit ihres Content Marketings festzustellen, wird auf verschiedene Kennzahlen zurückgegriffen. Hierbei spielt der gemessene Web Traffic die größte Rolle. Auch der Rückgriff der Kunden auf Produkte des Unternehmens und die Engagement-Rate auf sozialen Netzwerken geben Aufschluss über den Erfolg der Maßnahmen.

Forrester Research bringt die Möglichkeiten der Unternehmen auf den Punkt:

(B2B) buyers are online, in social channels, on YouTube, going to events, and evaluating options on mobile devices. Understanding the customer journey across these touchpoints is essential to the success of any marketing program.

Es geht somit vorrangig darum, seine Kunden in ihren Channeln zu finden und anzusprechen. LinkedIn führt hier die Tabelle der relevantesten Netzwerke für die B2B-Unternehmen an (83%). Twitter und Facebook liegen mit jeweils 80% gleich auf und knapp dahinter. YouTube liegt mit 61% noch deutlich vor Google+, welches mit nur 39% abgeschlagen auf dem letzten Platz liegt.

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Sonstiges

Über 90.000 WordPress-Blogs attackiert – so schützt du dich

Ein aktueller Hacker-Angriff betrifft über 90.000 WordPress-Blogs. Wir sagen dir, wie du dich am effektivsten schützt.

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WordPress Logo

Derzeit werden Meldungen über eine enorme Angriffswelle auf WordPress-Blogs laut. Die Angreifer nutzen eine eher unpopuläre Art, um sich Zugang zu verschaffen. Hierbei versuchen sie sich mit dem Nutzernamen “admin” einzuloggen, indem das Passwort via brute force aus etwa 1000 möglichen Passwörtern ermittelt wird.

Betroffen sind hierbei dann Accounts, welche Standard-Passwörter verwenden, die leicht zu erraten sind. Aufgefallen war der Angriff vor allem durch überdurchschnittlich hohe Login-Zahlen auf WordPress in der vergangenen Woche.

Die Angreifer nutzen offenbar derzeit für ihren Angriff ein relativ schwaches Botnet aus Heim-PCs. Ein Ziel der Attacke wird es sein, aus den gehackten WordPress-Konten ein weit mächtigeres Botnet aufzubauen, in dem die Server stark miteinander vernetzt sind, miteinander kommunizieren und einen weitreichenderen Internet-Zugriff haben. Die infizierten Systeme wiederum attackieren ihrerseits neue Konten.

Laut CloudFare ähnelt die aktuelle Angriffswelle einem Vorfall im Vorjahr, bei dem US-Banken attackiert wurden.

Es gibt einige Möglichkeiten, seinen eigenen WordPress-Blog vor den Angriffen zu schützen. t3n hat ein paar Tipps für deine Account-Sicherheit zusammengestellt.

So schützt du dein eigenes WordPress

  • Vermeide nach Möglichkeit den Nutzernamen “admin”. Da dieser als Dreh- und Angelpunkt des aktuellen Angriffs fungiert, ist dies der Grundstein, um dich zu schützen. Weise hierfür einem neuen oder anderen Konto einfach die Administratoren-Rolle zu und lösche schlichtweg das Admin-Konto. Einzig die E-Mail-Adressen der beiden Accounts müssen sich hierfür unterscheiden.

  • Achte darüber hinaus darauf, auf jedem Konto ein sicheres Passwort zu verwenden. Heutzutage weiß wohl jeder, dass 12345 kein Passwort ist, das man ernsthaft benutzen sollte. Doch ein sicheres Passwort besteht tatsächlich aus Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen und ist möglichst lang. Wörter und Zahlenfolgen solltest du stattdessen vermeiden.

  • Darüber hinaus kannst du für den Admin-Bereich ein eigenes Master-Passwort festlegen und dem Bot so den Zugang zum Login verwehren. Playground erklärt hier, wie das funktioniert.

  • Auch durch spezielle Plugins für WordPress kann man sich schützen. “Limit Login Attempt” lässt, wie der Name schon sagt, nur eine begrenzte Anzahl an Einlog-Versuchen über eine einzelne IP-Adresse zu. Das nimmt Bots, welche eine Liste von möglichen Passwörtern ausprobieren, die Grundlage. Kommen die Angriffe jedoch von verschiedenen IPs, hilft dieses Plugin nicht.