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Clubhouse mit vier Milliarden US-Dollar bewertet
© Erin Kwon - Unsplash

Clubhouse mit vier Milliarden US-Dollar bewertet

Aniko Milz | 19.04.21

Die Audio-Only App Clubhouse hat ein beeindruckendes erstes Jahr vorzuweisen. Trotz einiger Stimmen, die immer wieder behaupten, dass der Hype bereits vorbei ist, konnte die App in einer Finanzierungsrunde ordentlich absahnen.

Vor einigen Wochen war Twitter im Gespräch mit Clubhouse, um die Audio-Only App zu übernehmen. Damals war ein Deal für vier Milliarden US-Dollar im Gespräch. Die Übernahme kam nicht zustande, doch die Summe, die damals geboten wurde, war gut geschätzt, wie sich jetzt herausstellt. Denn Clubhouse wurde in der jüngsten Serie-C-Finanzierungsrunde mit vier Milliarden US-Dollar bewertet.

Der Clubhouse CEO Paul Davidson verkündete die Nachricht in einer der wöchentlichen Town Halls auf der Plattform. Dabei ließ er kein Wort über die tatsächliche Summe fallen, doch eine Quelle bestätigte Reuters gegenüber die vier Milliarden US-Dollar. Zu den Investor:innen gehörten unter anderem Tiger Global und DST Global. Andreessen Horowitz führte die Investition an. Zwar konnte Clubhouse zuletzt eher weniger neue User begeistern (derzeit sind es rund zehn Milliarden monatlich aktive Nutzer:innen), doch das konnte die Investor:innen nicht abschrecken. Auch die geplanten Kopien von Twitter, Facebook und Co. schienen sich nicht sonderlich auf die Investitionsbereitschaft auszuwirken.

Das Geld wolle man nun in weiteres Wachstum, verbesserte Accessibility und Monetarisierungsmaßnahmen stecken, erklärt Clubhouse im offiziellen Blogpost:

This will allow us to heavily scale our team to support international growth, invest in localization and accessibility features, launch more programs like the Creator first accelerator to help creators get paid, invest deeply in discovery to help people find the best rooms, and continue to scale our support and community health teams.

Zu einer Android-Version der App wurde hingegen kein Wort verloren, wobei diese sicher zu dem größten User-Wachstum beisteuern könnte.


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