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Chip-Krise zum Trotz und iPhone sei Dank: Apple mit über 120 Milliarden US-Dollar Umsatz

Chip-Krise zum Trotz und iPhone sei Dank: Apple mit über 120 Milliarden US-Dollar Umsatz

Niklas Lewanczik | 28.01.22

Apples Quartalsumsatz wächst weiter mächtig, dank Hardware, aber auch dank Abos. Wären da kein Chip-Mangel und keine Lieferkrise, könnten die Umsätze noch weit höher ausfallen.

Apple zementiert die Position als Weltmacht im Tech-Bereich. Anfang des Jahres hatte das Unternehmen erstmals die Marke von drei Billionen US-Dollar Marktwert erreicht. Die jüngsten Quartalszahlen zeigen nun, dass auch ein globaler Lieferengpass und die sogenannte Chip-Krise die Umsatzentwicklung des Unternehmens nur bedingt hindern. Um elf Prozent stieg der Umsatz bei Apple im Vorjahresvergleich. Im ersten Quartal 2022 beträgt er damit sage und schreibe 123,9 Milliarden US-Dollar – das ist auch für Apple ein – weiterer – Rekord. Entsprechend zufrieden zeigte sich CEO Tim Cook:

This quarter’s record results were made possible by our most innovative lineup of products and services ever. We are gratified to see the response from customers around the world at a time when staying connected has never been more important. We are doing all we can to help build a better world – making progress toward our goal of becoming carbon neutral across our supply chain and products by 2030, and pushing forward with our work in education and racial equity and justice.

iPhones weiterhin enorm wichtig für finanzielles Wachstum bei Apple

Wie schon im vergangenen Quartal machten die iPhones als Apples Verkaufsschlager einen Großteil des Umsatzes aus. 71,6 Milliarden US-Dollar konnte das Unternehmen allein damit umsetzen. Mit Macs wurden 10,9 Milliarden US-Dollar eingenommen, rückläufig waren die Umsätze über iPads (7,3 Milliarden US-Dollar, im Vorjahr waren es noch 8,4 Milliarden US-Dollar gewesen). Der Bereich Wearables, Home and Accessories sorgte dagegen für 14,7 Milliarden US-Dollar Umsatz. Und im Bereich Services konnte ebenfalls ein deutliches Plus erzielt werden; hier sprang der Umsatz YoY von 15,8 auf 19,5 Milliarden US-Dollar.

Apple macht inzwischen aber nicht nur mit der populären Hardware und den Services sehr viel Geld. Auch das Geschäft mit Abonnements – für Musik, aber beispielsweise auch für den Streaming-Dienst AppleTV+ – macht sich bezahlt.

Gute Aussichten für Anleger:innen

Die starken Quartalszahlen haben zu einer Auszahlung von 27 Milliarden US-Dollar an Anteilseigner:innen geführt. Luca Maestri, Apples CFO, erklärt den Hintergrund:

The very strong customer response to our recent launch of new products and services drove double-digit growth in revenue and earnings, and helped set an all-time high for our installed base of active devices. These record operating results allowed us to return nearly $27 billion to our shareholders during the quarter, as we maintain our target of reaching a net cash neutral position over time.

Aufgrund der sehr positiven Entwicklung legte Apples Aktie im nachbörslichen Handel auch direkt um über fünf Prozent zu. Zufrieden dürften Anleger:innen auch mit der Prognose für das laufende Quartal sein. Tim Cook erwartet für dieses weniger Probleme mit Chip-Engpässen. Hätte es diese im vergangenen Quartal nicht gegeben, hätte der Umsatz für Q1 bei Apple sogar sechs Milliarden US-Dollar höher ausfallen können. Das hatten die Apple Executives im Earnings Call angegeben.

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