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„Weltbeste Coding-Modelle“: Claude Fable 5.1 und Mythos 5.1 sind da

„Weltbeste Coding-Modelle“: Claude Fable 5.1 und Mythos 5.1 sind da

Niklas Lewanczik | 02.09.26

Laut Anthropic sind die neuen Versionen der KI-Modelle Claude Fable und Mythos die bisher besten für Coding und Wissensarbeit. Auch die Sicherheitsfunktionen wurden optimiert und User können beim Einsatz viel Geld sparen.

Im Juni launchte Anthropic die Modelle Claude Fable 5 und Claude Mythos 5. Jetzt kommt bereits die nächste Version. Dabei sind Claude Fable 5.1 und Mythos 5.1 im Grunde dasselbe Modell. Sie enthalten allerdings unterschiedliche Sicherheitsrichtlinien. Während Claude Fable 5.1 für alle verfügbar gemacht wird, steht Claude Mythos 5.1 nur in spezifischen Programmen wie dem Glasswing Project und nur für ausgewählte Cybersicherheitsunternehmen und Wissenschaftler:innen zur Verfügung; und das momentan nur in den USA.

Die neuen Modellversionen zeichnen sich durch starke Leistungsmetriken aus, die insbesondere beim Coding und der Wissensarbeit Vorteile bieten können. Für viele User dürfte derweil von großem Interesse sein, dass diese Modelle im Einsatz deutlich günstiger sein können als die vorherigen Versionen.

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Launch von Claude Opus 5:

Das sind die Vorteile

© Anthropic via Canva
© Anthropic via Canva


Bis zu 45 Prozent Kostenersparnis bei Fable 5.1

Das Modell Claude Fable 5.1 liefert eine bessere Performance als Fable 5. Das zeigen diverse Testergebnisse aus verschiedenen Benchmarks, etwa Agentic scientific research Terminal-Bench-Science 0.1 [1] (52,6 zu 24,7 Prozent im Vergleich von 5.1 zu 5), Agentic coding CursorBench 3.2.0 (73,4 zu 70,5 Prozent) und Computer useOSWorld 2.0 [2] (77,9 zu 72,9 Prozent). Der Output des Modells soll die Qualität der Outputs von Fable 5 übersteigen.

All das ist nicht erstaunlich, die neuesten Modelle überragen ihre vorangegangenen Versionen in der Regel in diversen Bereichen. Von Interesse ist für den Einsatz im Alltag vieler aber, dass trotz der optimierten Leistung eine Kostenersparnis möglich ist. Das funktioniert, wenn die Effort-Stufe auf Low oder Medium gesetzt wird. Gleiche oder gar bessere Resultate im Vergleich zu Claude Fable 5 sind zu geringeren Kosten möglich. Der Standard bei Claude Code ist High Effort, bei Claude Cowork und Claude.ai ist es Medium.

Anthropic reduziert die Preise für Cache Reads um 75 Prozent. Sie liegen jetzt bei 0,25 US-Dollar pro Million Tokens. Damit kosten Anfragen mit Kontext, der bei anderen Anfragen schon generiert und im Cache gesichert wurde, deutlich weniger. Das kann laut Anthropic zu 25 Prozent weniger Kosten bei typischen Aufgaben führen und sogar zu 45 Prozent weniger Kosten bei agentischen Workflows mit vielen Cache Reads. Verglichen wird der Kostenfaktor mit Claude Fable 5.

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Wie auch Andreessen Horowitz kürzlich berichtete, liegt der Zugriff auf Tokens bei Agents inzwischen deutlich über dem der Menschen. Ein Grund dafür ist, dass die Agents bei ihren mehrstufigen Aufgaben zahlreiche cached Tokens nutzen. Laut der Analyse des Unternehmens in Kooperation mit Daten von OpenRouter entfallen 86 Prozent des Token-Verbrauchs von Agents auf gecachte Tokens.

Allgemein kostet Claude Fable 5.1 in der Nutzung der Tokens genauso viel wie Claude Fable 5: zehn US-Dollar pro Million Input Tokens und 50 US-Dollar pro Million Output Tokens.

Developer können in der Claude API sowie über Amazon Web Services, Google Cloud und Microsoft Azure auf das Modell zugreifen. Für andere User wird es in Anthropics Claude-Umgebungen integriert.

Mehr Sicherheit und Wasserzeichen für die EU

Zu den Neuerungen für Claude Fable 5.1 und Mythos 5.1 zählen ebenfalls erweiterte Sicherheitsvorkehrungen. Für Unternehmen kommen zum Beispiel die  Enterprise Frontier Safeguards (EFS) dazu. Damit lassen sich Daten in der eigenen Cloud-Infrastruktur speichern und nicht auf Anthropics Systemen. EFS erlauben zudem menschliche Reviews auf Kund:innenseite und setzen auf Zero Data Retention. Diese Safeguards kommen zu Claude Code, Claude Enterprise, auf die Claude Platform, zu Amazon Bedrock, zur Claude Platform auf AWS, zu Googles Agent Platform und zur Microsoft Foundry. Der Roll-out beginnt ab Herbst schrittweise.

Des Weiteren sollen die überarbeiteten Safeguards der KI-Modelle dafür sorgen, dass grundsätzlich unproblematische Anfragen, etwa zu medizinischen Fragen, nicht als kritisch eingeordnet und dann nicht bearbeitet werden. Bis zu 60 Prozent weniger solcher Fälle soll es jetzt geben.

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Während Anthropic die neuen Modellversionen als ein Beispiel dafür anführt, wie KI zu wissenschaftlichem Fortschritt beitragen kann, tragen Claude Fable 5.1 und Mythos 5.1 auch dem Fortschritt bezüglich der KI-Regularien in der EU Rechnung. Gemäß dem AI Act setzen die Modelle unsichtbare Wasserzeichen beim Output ein. Eine Detection API, die Usern künftig dabei helfen soll, bei Texten zu ermitteln, ob ein Claude-Wasserzeichen als Folge der KI-Generierung vorliegt, ist derzeit in Arbeit und steht als Preview ersten Organisationen und Unternehmen zur Verfügung. Der Zugang wird schrittweise geöffnet. Interessierte können sich bereits dafür registrieren.



Claude markiert jeglichen KI-Content

– doch die Lösung hat einen Haken

Anthropic-Logo auf orangefarbenem Hintergrund als Titelbild zum Urheber:innenrechtsvergleich um das KI-Unternehmen.
© Anthropic


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