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Launch von Claude Opus 5: Das sind die Vorteile

Launch von Claude Opus 5: Das sind die Vorteile

Selina Beck | 27.07.26

Anthropic veröffentlicht sein neues KI-Modell Claude Opus 5. Das Versprechen: Fast die Leistung von Claude Fable 5, aber nur der halbe Preis davon.

Claude Opus 5 ist ab jetzt erhältlich: Anthropic kündigt an, dass das neue KI-Modell sehr nahe an die ausgereifte Technologie von Claude Fable 5 herankommt, aber nur den halben Preis kostet. Claude Opus 5 kostet 5 US-Dollar pro Million Input-Token und 25 US-Dollar pro Million Output-Token. Entwickler:innen können über die Claude-API mit Claude Opus 5 loslegen. Zudem gibt es einen Schnellmodus, der etwa 2,5-mal schneller läuft als der Standardmodus. Wie schon bei Opus 4.8 ist der Schnellmodus auf der Plattform zum doppelten Basispreis erhältlich.

Bei der Bewertung von Programmier- und Wissensarbeitsaufgaben sei Opus 5 der neue Stand der Technik. Das Modell soll für den Alltag genutzt werden, aber dabei effizienter als andere Modelle arbeiten. Beim Claude Max ist es nun das neue Standardmodell und das leistungsstärkste Modell beim Claude Pro. Claude Opus 5 bietet eine verbesserte Leistung zum gleichen Preis wie der Vorgänger Opus 4.8. Genauere Details kannst du der Vergleichsdarstellung von Anthropic entnehmen:

Der Vergleich der Modelle Opus 5, Fable 5, Opus 4.8 und GPT-5.6 Sol, © Anthropic, Grafik, Leistung, Wissen, Legal, Health, Biology etc.
Der Vergleich der Modelle Opus 5, Fable 5, Opus 4.8 und GPT-5.6 Sol, © Anthropic

Doppelte Leistung von Opus 4.8 bei geringeren Kosten pro Aufgabe

Opus 5 ist laut Unternehmen besonders bei anspruchsvollen Softwareentwicklungsaufgaben geeignet. So übertrifft Opus 5 auf
Frontier-Bench v0.1 alle anderen Modelle. Zudem wird die doppelte Leistung von Opus 4.8 bei geringeren Kosten pro Aufgabe erreicht. Bei sehr hohem und maximalem Aufwand wird ferner eine höhere Leistung bei gleichen Kosten als bei allen anderen Modellen erzielt. Ein weiterer Vorteil: Opus 5 kann auch deutlich stärkere visuelle Ergebnisse erzeugen, wie das nachfolgende Video zeigt.

Claude Opus 5 soll auch besser als vorherige KI-Modelle die eigene Arbeit überprüfen und verbessern können, bis das angegebene Ziel erreicht ist. In internen Tests hätten das Unternehmen und viele Nutzer:innen Beispiele für die „agency and thoroughness“ von Opus 5 gefunden. So hat das KI-Modell beispielsweise eine eigene Computer-Vision-Pipeline entwickelt, um die Geometrie aus den Rohpixeln zu extrahieren und dann das gesamte Maschinenteil zu rekonstruieren.

Auch im Bereich automatisierte Verhaltensanalyse gibt es Verbesserungen: Hier weist das neue Modell die geringsten Raten an Täuschungsverhalten auf. Zudem ist es laut Unternehmensmitteilung das bisher sicherste Modell, um leichtsinnige Handlungen mit gravierenden Nebenwirkungen zu vermeiden.

Zwei Updates in der Beta-Phase

Zugleich kündigt Anthropic zwei Updates in der Beta-Phase an: So sollen die Tools während einer Konversation auf der Claude-Plattform geändert werden. Entwickler:innen können innerhalb eines Gesprächs ändern, welche Tools Claude verwenden darf, ohne den Prompt Cache ungültig zu machen.

Auch automatische Fallbacks für die API werden eingeführt. User können so nun festlegen, dass Anfragen, die von den Sicherheitsklassifikatoren in Opus 5 oder Fable 5 als problematisch eingestuft werden, automatisch an ein anderes Modell weitergeleitet werden. Bei aktivierten automatischen Fallbacks werden API-Anfragen immer an das beste verfügbare Modell umgeleitet, anstatt blockiert zu werden.


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