Technologie
Meta Account startet: Ein Login für Facebook, Instagram und Co.

Meta Account startet: Ein Login für Facebook, Instagram und Co.

Marié Detlefsen | 16.10.26

Meta bündelt seine Kontoverwaltung neu. Mit dem Meta Account sollen Nutzer:innen ihre Apps, Geräte und Sicherheitseinstellungen zentral steuern können. Der Roll-out startet in den kommenden Wochen.

Weniger Kontenchaos, mehr Übersicht: Meta führt den Meta Account ein. Das neue System soll die Anmeldung und Verwaltung der verschiedenen Dienste des Konzerns vereinfachen. Statt Einstellungen an mehreren Stellen suchen zu müssen, finden Nutzer:innen wichtige Optionen künftig an einem zentralen Ort.

Der Meta Account baut auf dem bisherigen Accounts Center auf und erweitert dessen Konzept. Er umfasst unter anderem Facebook, Instagram, Messenger und Threads sowie Meta AI, KI-Brillen und Quest-VR-Headsets. WhatsApp lässt sich bei Bedarf ebenfalls einbinden, die Verknüpfung bleibt allerdings freiwillig.

Screenshot von Meta Account:  Über Meta Account lassen sich Facebook, Instagram, Messenger und Threads sowie Meta AI, KI-Brillen und Quest-VR-Headsets an einem Ort bündeln, © Meta via Threads
 Über Meta Account lassen sich Facebook, Instagram, Messenger und Threads sowie Meta AI, KI-Brillen und Quest-VR-Headsets an einem Ort bündeln, © Meta via Threads

Auch beim Login plant Meta aufzuräumen: Nutzer:innen können ein gemeinsames Passwort für ihre verbundenen Apps und Geräte einrichten. Wer einen weiteren Meta-Dienst nutzen möchte, soll sich damit einfacher anmelden können, ohne dafür jedes Mal einen komplett neuen Zugang anlegen zu müssen.

Auch die Kontosicherheit rückt stärker in den Mittelpunkt. Im neuen Menü lassen sich beispielsweise Passwörter, Wiederherstellungsoptionen und die Zwei-Faktor-Authentifizierung verwalten. Hinzu kommen Passkeys, mit denen eine Anmeldung etwa per Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Gerätecode möglich ist. Ein integrierter Sicherheitscheck soll zudem auf mögliche Schwachstellen aufmerksam machen. So können Nutzer:innen prüfen, ob Handlungsbedarf besteht, und geeignete Schutzmaßnahmen ergreifen.

Screenshot von Meta Account:  in der neuen Übersicht lassen Passwörter, Wiederherstellungsoptionen, Passkeys und die Zwei-Faktor-Authentifizierung verwalten, © Meta via Threads
In der neuen Übersicht lassen sich Passwörter, Wiederherstellungsoptionen, Passkeys und die Zwei-Faktor-Authentifizierung verwalten, © Meta via Threads

Trotz der zentralen Verwaltung müssen nicht automatisch alle Profile und Geräte miteinander verbunden werden. Nutzer:innen entscheiden selbst, welche davon zu ihrem Meta Account gehören. Laut eigenen Angaben von Meta, soll sich der Alltag mit den einzelnen Apps durch die Umstellung nicht grundlegend verändern.

Ein Knackpunkt könnte jedoch das Thema Datenschutz bleiben: Je mehr Dienste und Geräte zentral miteinander verknüpft sind, desto wichtiger wird es, die Kontoeinstellungen und Berechtigungen im Blick zu behalten. Außerdem könnte ein kompromittierter Meta Account weitreichendere Folgen haben, wenn mehrere Profile und Dienste über denselben Zugang erreichbar sind – gerade deshalb bleibt ein guter Kontoschutz entscheidend.

Meta kündigte an, die neue Kontoverwaltung in den kommenden Wochen schrittweise auszurollen. Bestehende Accounts-Center-Einstellungen sollen dabei in das neue System überführt werden.


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© Meta via Canva


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