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Technologie
Twitter ändert API zugunsten von Third-Party-Entwicklern
© Morning Brew - Unsplash

Twitter ändert API zugunsten von Third-Party-Entwicklern

Aniko Milz | 13.08.20

Das erste Mal seit Jahren wird die Twitter API generalüberholt. Dabei bieten sich neue Möglichkeiten für Third-Party-Entwickler.

Eigentlich hatte Twitter geplant, die neue API am 16. Juli zu launchen. Doch nach dem massiven Twitter Hack am 15. Juli entschied der Kurznachrichtendienst sich dazu, den Launch bis auf weiteres zu verschieben. Nun veröffentlichten Ian Cairns, Head of Product, und Priyanka Shetty, Product Manager, in einem Blogpost neueste Updates. Die neue API v2 soll von Grund auf erneuert worden sein und Third-Party-Entwicklern wieder Zugriff auf bestimmte Features geben.

Erste Grunderneuerung der Twitter API seit 2012

2012 hatte Twitter in einem Update der API dafür gesorgt, dass Drittanbieter-Clients nicht mehr ordentlich funktionierten. Viele Features wurden kostenpflichtig, was in dem Niedergang vieler Anwendungen resultierte. Mit der Version 2 der API dürften Entwickler wieder gnädig gestimmt werden. So können unter anderem Clients wieder live auf Tweets zugreifen und nicht mehr verzögert wie bisher. Andere Features beinhalten:

[..] conversation threading, poll results in Tweets, pinned Tweets on profiles, spam filtering, and a more powerful stream filtering and search query language.

Drei Varianten der API soll es geben: Standard, Academic Research und Business. Standard ist dabei die kostenlose Option, die nicht alle Funktionen umfasst, aber für kleine Apps ausreichend sein sollte. Hier geht Twitter davon aus, dass die Basis-Version für 80 Prozent der Entwickler ausreichend sein wird. Die Variante der Academic Research eignet sich besonders zum Auswerten von Daten aus Twitter. Business umfasst das volle Programm zu einem noch nicht näher definierten Preis. Twitter selbst betitelt den derzeitigen Stand der API v2 als „early access“ und noch nicht als fertiggestelltes Feature. In einem Trello Board teilt Twitter die nächsten Schritte für die API, im Blogpost finden sich weitere Informationen.

© Twitter
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