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Social Media Marketing
Jetzt kannst du dich bei Twitter mit deiner Apple oder Google ID einloggen
© Christian Lue - Unsplash/ Twitter

Jetzt kannst du dich bei Twitter mit deiner Apple oder Google ID einloggen

Nadine von Piechowski | 03.08.21

Der Kurznachrichtendienst macht den Log-in einfacher. Ab sofort kannst du dich bei Twitter mit deiner Google oder Apple ID anmelden.

Jetzt zieht auch Twitter nach: Nachdem der Log-in bei vielen Social Apps bereits mit Google und Apple ID möglich ist, können User sich nun auch ganz einfach damit bei der Kurznachrichtenplattform anmelden. Das verkündete der Social-Konzern jetzt über die eigene Plattform:


Damit Nutzer:innen die neue Log-in-Option in Betreib nehmen können, müssen sie die Twitter App auf die neuste Version updaten.

Nicht nur der Log-in bekommt ein Update: Twitter arbeitet mit Reuters und AP zusammen, um Desinformationen zu bekämpfen

Neben dem neuen Anmeldeverfahren gibt Twitter auch bekannt, dass der Kurznachrichtendienst ab sofort mit der Associated Press (AP) und Reuters zusammenarbeitet. Der Grund hierfür: Die Plattform möchte den Usern verlässliche Inhalte bieten. Twitter erklärt:

We are committed to making sure that when people come to Twitter to see what’s happening, they are able to easily find reliable information. Twitter will be able to expand the scale and increase the speed of our efforts to provide timely, authoritative context across the wide range of global topics and conversations that happen on Twitter every day.

Durch die Partnerschaft mit Reuters und AP hat Twitter konstanten Zugriff auf ein Redaktionsnetzwerk, das verlässliche Informationen zu aktuellen Themen bietet. Da bekannte und auch weniger bekannte User häufig sogenannte Hot Topics auf der Plattform diskutieren, könnte dies ein Vorteil für das Fact Checking Team sein, um gegen themenbezogene Desinformationen vorzugehen.

Social-Plattformen in der Klemme: Welche Maßnahmen helfen wirklich gegen Desinformationen?

Twitter bemühte sich in der Vergangenheit bereits, für die Nutzer:innen eine Quelle für verlässliche Informationen zu sein. So führte der Kurznachrichtendienst beispielsweise verschiedene Label ein, die einen Tweet als mögliche Desinformation kennzeichnet. Das brachte der Kurznachrichtenplattform bereits eine gehörige Auseinandersetzung mit Ex-US-Präsidenten Donald Trump ein.

Dass Twitter nun mit zwei renommierten Publisher-Netzwerken zusammenarbeitet, unterstreicht, dass sich der Kurznachrichtendienst der Verantwortung für die Inhalte bewusst ist. Ob diese Bemühungen ausreichen, wird sich erst in Zukunft zeigen. Denn genau wie Twitter arbeitet zum Beispiel auch Facebook ständig an Maßnahmen, um Desinformationen auf der eigenen Plattform einzudämmen. Bisher mit nur mäßigem Erfolg. Facebook ist immer noch die Nummer eins hinsichtlich der Verbreitung von sogenannten Fake News.

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