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Social Media Marketing
Twitter will Downvotes für Kommentare einführen

Twitter will Downvotes für Kommentare einführen

Aniko Milz | 25.11.21

„Reply Downvotes" könnten die Dynamik der Plattform ändern. Mit ihnen können User Missfallen an den Kommentaren anderer ausdrücken.

Social-Media-Plattformen basieren in ihren Grundgerüsten zum einen darauf, dass User Content bereitstellen. Und zum anderen darauf, dass dieser Content durch die Meinung der Community gut oder nicht so gut bewertet wird. Das gilt auch für Twitter. Dort können User Tweets mit „Gefällt mir“ markieren. Downvotes wie zum Beispiel auf YouTube gibt es nicht. Das könnte sich bald zumindest für den Kommentarbereich ändern.

Reply Downvotes auf Twitter

Die Reverse Engineerin Jane Manchun Wong entdeckt regelmäßig noch unveröffentlichte Features im Code der App. Diese Entdeckungen teilt sie auf Twitter. Nun entdeckte sie einen Erklär-Screen zu den „Reply Downvotes“.


Demnach könnten Twitter User Antworten auf Tweets mit Downvotes versehen, wenn diese ihrer Meinung nach irrelevant sind. Der Dislike Count wäre nicht öffentlich einsehbar (so wie es auch YouTube für sich entschieden hat). Doch die Downvotes sollen Twitter helfen, relevanteren Content besser zu ranken.

Das System erinnert stark an Reddit, das seinen Content komplett durch Up- und Downvotes sortiert. In den Kommentaren spalten sich die Meinungen. YouTube entfernte kürzlich die Anzeige der Downvotes, weil diese einige User-Gruppen dazu verleitete, neue Dislike-Rekorde zu brechen. Auch Twitter plant gemäß den Angaben auf dem Screenshot zunächst keine öffentliche Anzeige. Doch die Dynamik auf der Plattform dürfte sich ändern, wenn runtergevotete Inhalte weiter unten im Feed erscheinen.

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Kommentare aus der Community

Andrea am 25.11.2021 um 14:40 Uhr

„Doch die Dynamik auf der Plattform dürfte sich ändern, wenn runtergevotete Inhalte weiter unten im Feed erscheinen.“

Na und? Anscheinend kann keiner mehr Downvotes verkraften, wenn er polarisierende Posts ablässt.

Dies führt nicht zu „Hass“, sondern richtigerweise wie von Twitter erwähnt zu „High Quality Content“.

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