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Social Media Marketing
Tricky Tool zum Login bei Facebook & Co.

Tricky Tool zum Login bei Facebook & Co.

Regine Sander | 29.02.12

Der SEO an sich ist erfinderisch und neugierig. Tom Anthony hat ein Tool entwickelt, um zu sehen, in welchen Netzwerken ein User online ist.

Der englische SEO-Analyst Tom Anthony hat einen Weg gefunden, um zu tracken, welche Social Networks ein User verwendet und wann er dort eingeloggt ist. Er fand eine solche Erhebung interessant, “um zu entscheiden, welche Social Media Buttons man diesen Nutzern anzeigt, welche Art Marketing für sie passen könnte und einfach um zu schauen, in welchem Netzwerk es sich besonders lohnt, aktiv zu sein.”

Erschreckend einfach war diese Abfrage für Facebook und Twitter – da es bei beiden eine entsprechende Programmierschnittstelle gibt, die auch in den meisten Browsern funktioniert. Um auch Google + entsprechend zu erfassen und für alle eine identische Abfrage nutzen zu können, entwickelte er ein eigenes Tool.

Dieses trickst die Login-Mechanismen der Netzwerke aus: wenn ein User Inhalte abfragen möchte, die nur für registrierte Nutzer zur Verfügung stehen, wird er auf die Loginseite weitergeleitet. Um danach die gewünschte Seite direkt anzuzeigen, wird die Ziel-URL als URL-Parameter übergeben. Anthony nutzt diesen Redirect, um etwa ein Bild indirekt darüber anzufordern und checkt dann per Javascript, ob es funktioniert. Dazu hat er eine Demoseite gebaut, über die man das Tool selbst ausprobieren kann.

Das Tool erfasst momentan nur Google, Google +, Facebook und Twitter; Anthony schreibt aber in seinem Blog, dass es durchaus möglich sei, diesen „Trick“ auch für „privatere Seiten“ zu adaptieren. Da er – obwohl er neugieriger SEO ist – verstehen kann, dass viele Leute sich durch solche Trackings in ihrer Privatsphäre verletzt fühlen, bietet er auch gleich Abhilfe. Per Klick auf „Request Policy“ oder „NoScript“ können Firefox-Nutzer derartige Abfragen unterbinden, für Chrome-Nutzer gibt es ebenfalls über „ScriptNo“ diese Möglichkeit. Für IE-Nutzer empfiehlt er blinzelnd, „zu versuchen, Chrome oder Firefox zu versuchen.“

Quelle: Tom Anthony Blog

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