Social Media Marketing
Post Performance Table und wer dir durch Posts folgt: Neue LinkedIn Analytics sind da

Post Performance Table und wer dir durch Posts folgt: Neue LinkedIn Analytics sind da

Niklas Lewanczik | 05.11.26

Die neuen Analytics-Optionen auf LinkedIn bieten eine einheitliche Übersicht mit Vergleichsoption, granulare Insights zu gewonnenen Followern und Details zu Saves und Sends.

Ein eigener Creator Marketplace, Collaborative Posts, mehr Videos und neuerdings ein dedizierter Network Feed: Das Business-Netzwerk LinkedIn entwickelt zusehends mehr Merkmale einer klassischen Social-Media-Plattform. Mehr als 1,3 Milliarden User setzen auf diese Umgebung, um andere Mitglieder zu erreichen, und bauen dafür auf verschiedene Formate. Damit sie deren Performance möglichst genau analysieren können, bietet LinkedIn jetzt eine Reihe neuer Analytics-Optionen. Im Fokus stehen neben dem jüngst vorgestellten All-in-One Tab für Insights der Post Performance Table und neue Follower-Ergebnisse aus Posts.



Beratungen verkaufen und Videos monetarisieren:

LinkedIn hat neue Features in petto

Person (Silhouette) dunkel vor blauem Kreis im Hintergrund
© Ben Sweet – Unsplash


„Your analytics matter“ – LinkedIn gibt noch mehr zur Post Performance preis

LinkedIns Creator Product Lead Sam Corrao Clanon erklärt in einem ausführlichen Beitrag auf der Plattform, wie genau LinkedIn User ihre Performance neuerdings tracken können. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt ein neues Creator Dashboard. Dieses soll die Verwaltung von Inhalten erleichtern und einen Überblick über die Content Performance sowie verfügbare Einnahmemöglichkeiten bieten. LinkedIn will es in den kommenden Wochen weltweit einführen. In der mobilen App ist es dann über das Profilbild oben links erreichbar. Diese Übersicht wird jetzt ergänzt durch den sogenannten Post Performance Table, ein Feature, das der LinkedIn Lead besonders betont.

Dabei handelt es sich um eine Tabelle, die die Performance diverser Beiträge aggregiert. So müssen User nicht für jeden Post eine einzelne Analytics-Übersicht öffnen.

Im Post Performance Table können sie dann Metriken wie Impressions, erreichte Mitglieder, Video-Views, Watchtime, gewonnene Follower, Reaktionen, Kommentare, Reposts, Sends auf LinkedIn und Saves vergleichen. Und wer sich doch den einen bestimmten Post anschauen möchte, kann diesen auswählen und einen Deep Dive starten.

So sieht der Post Performance Table auf LinkedIn aus, © LinkedIn
Alles auf einen Blick: So sieht der Post Performance Table auf LinkedIn aus, © LinkedIn

Das Feature wird ab jetzt ausgerollt und ist über den Desktop im Bereich der Analysedaten zu Inhalten zu finden. Dort können die User dann über die Performance der aktuellsten Beiträge zur Ansicht aller Beiträge übergehen – und dafür einen Beitragszeitraum als Grenze festlegen. Nun lassen sich die Werte vergleichen und die Analysedaten auch exportieren.

Einzelne Analyse-Update und noch mehr Möglichkeiten zur Kontrolle

Mit Blick auf die einzelnen Metriken können LinkedIn User künftig noch genauer erkennen, welche Effekte ihre Beiträge haben. So können sie nun nicht mehr nur erkennen, wie viele Follower sie dank eines spezifischen Posts gewonnen haben, sondern auch nachvollziehen, welche Mitglieder ihnen daraufhin gefolgt sind. Ihre Profile werden beim Klick auf die Metrik sichtbar.

Außerdem zeigt die differenzierte Metrik Shares und Sends an, wie oft ein Beitrag gespeichert (Save) und wie oft er auf LinkedIn selbst weitergeleitet wurde (Send). Sam Corrao Clanon meint:

Both Saves and Sends on LinkedIn signal that: Hey, your content is really making people stop, save to revisit, or share it with others.

Mithilfe der sogenannten In and Out-Metrik können die User wiederum erkennen, welcher Anteil der User, die ein Beitrag erreicht hat, innerhalb und welcher außerhalb des eigenen Netzwerks zu finden ist. Das erinnert an die Instagram-Einordnung zu Connected und Unconnected Reach, deren Unterscheidung laut Plattformchef Adam Mosseri durchaus wichtig ist. Für beide Arten der Reichweite sind drei Metriken auf Instagram entscheidend: Watchtime, Likes (per Reach) und Sends (per Reach). Diese Metriken können LinkedIn User in den Analysedaten ebenfalls einsehen. Des Weiteren haben sie die Option, zu prüfen, wie viele Profil-Views ein Post generiert hat und wer mit den Premium Custom Buttons interagiert hat.

Schließlich können User dank der neuen Member Post Analytics API Analysedaten auch in Third Party Tools tracken. Zu den Unternehmen, die beim Launch unterstützt wurden, zählen:

– Hootsuite
– Buffer
– Sprinklr
– Metricool
– Oktopost
– Zoho
– mLabs
– SocialPilot
– Later
– Publer
– Vista Social



LinkedIn bekommt Collaborative Posts:

Bis zu 5 Co-Autor:innen pro Beitrag

LinkedIn zeigt in einer Vorschau die neuen Collaborative Posts. Mehrere Personen oder Unternehmensseiten können gemeinsam einen Beitrag veröffentlichen und als Mitwirkende sichtbar werden.
© LinkedIn


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