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Social Media Marketing
Meta erklärt: Diese Faktoren entscheiden über die Reichweite von Videos

Meta erklärt: Diese Faktoren entscheiden über die Reichweite von Videos

Caroline Immer | 05.09.22

Video-Content ist auch auf Facebook enorm beliebt. Doch wie können Creator eine möglichst hohe Reichweite ihrer Inhalte sicherstellen? Im Artikel gibt es die Antwort.

Videos machen auf Facebook ganze 50 Prozent der Nutzungszeit aus. In einem aktuellen Blogpost bietet Meta nun Einblicke in die Funktionsweise des Algorithmus und erklärt, welche Faktoren darüber bestimmen, wie, wann und wo Videos auf Facebook erscheinen. Neben Best Practices für die vier wichtigsten Merkmale erfolgreicher Videos erklärt die Plattform auch, wie Creator ihre Videos effektiver monetarisieren und das Creator Studio zur Messung ihrer Performance nutzen können. Die wichtigsten Insights haben wir dir im Folgenden zusammengefasst.

Originalität: Kein duplizierter Content

Metas erster Tipp liegt auf der Hand: Creator und Publisher, die authentischen Original-Content posten, werden vom Algorithmus belohnt. Die Inhaber:innen des Channels sollten möglichst viel in der Produktion der Videos involviert sein, erklärt Meta. Die Verbreitung wird eingeschränkt, wenn es sich um wiederverwendete Clips anderer Creator handelt, die nicht nennenswert bearbeitet wurden. Selbsterstellten Content erneut zu posten, sei jedoch in Ordnung. Auch rät Meta nicht explizit davon ab, eigenen Content, der zunächst auf anderen Plattformen erschien, genau so auch auf Facebook zu posten.

Videoeigenschaften: Sehgewohnheiten ändern

Videos, die bestimmte Sehgewohnheiten der Nutzer:innen fördern, werden auf Facebook besonders viel verbreitet. Wer regelmäßig Content veröffentlicht, der von den Usern bis zum Schluss angesehen wird, kann auch mit einer höheren Reichweite rechnen. Ein noch stärkeres Merkmal ist es laut Meta, wenn Zuschauer:innen im Zusammenhang mit deinem Video eine erhöhte Aktivität aufweisen. Sinnvoll sei es daher, Content zu produzieren, der User zur Interaktion anregt. Ein Spannungsbogen helfe dabei, die Aufmerksamkeit der Zuschauer:innen bis zum Schluss zu halten. Im Creator Studio kannst du die Zielgruppenbindung überprüfen und einsehen, wie lang deine Videos angeschaut werden.

© Meta

Loyalität und Absicht der User

Wenn Zuschauer:innen deinen Content regelmäßig ansehen, sieht Facebook darin ein starkes Signal für die weitere Verbreitung – insbesondere, wenn User aktiv deine Inhalte oder deine Seite aufsuchen. Um ein solches Verhalten zu fördern, kannst du deinen Content mit Titel, Beschreibung und Tags für die Facebook-Suche optimieren. Bonus Content zwischen längeren Videos ist ebenfalls eine gute Idee. Über den Tab „Loyalitäts-Insights“ im Creator Studio kannst du überprüfen, ob deine Inhalte die User zum Wiederkehren anregen.

© Meta

Interaktionen: Engagement Baiting ist keine gute Idee

Videos, die Zuschauer:innen zu sinnvollen und authentischen Interaktionen motivieren, werden vom Algorithmus belohnt. Creator können dies durch spannenden Content sowie die Anregung, respektvolle Unterhaltungen in der Kommentarspalte zu führen, fördern. Die Verbreitung von Videos kann hingegen reduziert werden, wenn Creator Engagement Bait einsetzen. Das ist etwa der Fall, wenn Personen zur Interaktion aufgefordert werden, um einen Preis zu gewinnen oder über ein Thema abzustimmen. Auch das Teilen von Content in Gruppen, die nichts mit dem Thema des Videos zu tun haben, schränke die Reichweite ein. Die Performance deiner Inhalte kannst du im Creator Studio einsehen.

© Meta

Monetarisierung: So optimierst du In-Stream Ads

Bei der Monetarisierung ihres Contents sollten Creator vor allem zwei Dinge beachten, erklärt Facebook. Zum einen müssen die Zulassungsstandards eingehalten werden, wenn Creator In-Stream Ads nutzen möchten:

Um In-Stream Ads dauerhaft nutzen zu können, musst du regelmäßig zugelassene Videos veröffentlichen und monetarisieren oder mit deiner Video-Sammlung nachhaltig Aufrufe und monetarisierbare Impressionen erzeugen.

Zum anderen sollten Creator darauf achten, ihre Werbeanzeigen in natürlichen Pausen in ihrem Content zu platzieren. Das ist auch über die automatische Platzierung möglich, insbesondere, wenn die Struktur des Videos bereits auf den Einbau einer Werbepause ausgelegt ist. Die erste Mid-Roll Ad kann frühestens nach 45 Sekunden eingefügt werden – allerdings nur bei wenigen Videos mit einer Mindestlänge von 180 Sekunden. In allen anderen Fällen solltest du dafür sorgen, dass deine Zuschauer:innen in der ersten Minute, bis die erste Ad gespielt wird, dranbleiben. Wenn du es schaffst, die User mit deinem Content zu begeistern und zu Interaktionen anzuregen, sollte der breiten Ausspielung deiner Videos auch nichts mehr im Wege stehen.

Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen dir, welchen Stellenwert Social-Media-Analysen für dich als Marketer:in haben sollten und wo du künftig anknüpfen kannst, um besser messen zu können!

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Kommentare aus der Community

Horst Lüning am 07.09.2022 um 09:05 Uhr

Bitte lassen Sie das Gendern. Ließt sich stockend, sind offiziell Rechtschreibefehler und werden mich im Wiederholungsfall von Ihrer Webseite abhalten.

Antworten
Niklas Lewanczik am 07.09.2022 um 09:26 Uhr

Hallo Herr Lüning,

wir werden unsere gendergerechte Schreibweise auch weiterhin einsetzen, um möglichst inklusiv zu schreiben. Sie haben faktisch recht, bisher sind gendergerechte Schreibweisen standard- und amtssprachlich noch nicht aufgenommen worden; doch die Sprache unterliegt stetigem Wandel, sodass eine Anpassung in diesem Bereich künftig möglich ist.
Zudem plädieren wir dafür, der inklusiven Sprache die Chance zu geben, sich an diese zu gewöhnen. Unsere Inhalte bieten Ihnen nach wie vor den gleichen Mehrwert. Insbesondere der Artikel, den Sie kommentieren, hat nur wenige genderte Wörter.

Liebe Grüße

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