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Social Media Marketing
Vorsicht Betrug! Die verbreitetsten Maschen von Cyber-Kriminellen auf Instagram
© Jefferson Santos - Unsplash

Vorsicht Betrug! Die verbreitetsten Maschen von Cyber-Kriminellen auf Instagram

Nadine von Piechowski | 30.06.20

Anlässlich des Welt-Social-Media-Tags am 30. Juli 2020 warnen Sicherheitsexperten vor den steigenden Zahlen der Betrugsfälle auf Instagram. Dabei gehen die Cyber-Kriminellen häufig nach bestimmten Mustern vor.

Instagrams Fokus auf lebhafte Bilder, hochwertigen Content und die wachsende Beliebtheit der Plattform bieten Cyber-Kriminellen eine ideale Grundlage, um sich online als ehrliche, gute Menschen auszugeben.  Sicherheitsexperten warnen die User daher vor steigenden Betrugszahlen auf der Social-Media-Plattform. Besonders Leute, die sich mit Cybersecurity nicht gut auskennen, sind ein leichtes Ziel. Gerade Plattformen mit einer jüngeren Zielgruppe werden häufig für digitale Betrügereien genutzt, denn junge Menschen werden häufiger als naiver eingeschätzt. Und hier ist Instagram genau die richtige Anlaufstelle. Jüngsten Daten zufolge sind nämlich 30 Prozent der weltweiten Instagram-Nutzenden zwischen 18 und 24 Jahren alt. 35 Prozent im Alter von 25 und 34. Insgesamt benutzen unglaubliche 72 Prozent aller Teenager Instagram. 

Die Maschen der Online-Betrüger: Hier solltest du hellhörig werden

Online-Betrüger greifen häufig auf einen Modus Operandi zurück, also eine Masche, die sie bei verschiedenen Usern immer wieder anwenden. Instagram hat diese identifiziert und in Kategorien unterteilt.

Der Romantikbetrug

Diese Betrüger versuchen, online Beziehungen aufzubauen und das Vertrauen des Opfers zu gewinnen. Sobald dies gelungen ist, behaupten sie, Geld für Visum, Flüge oder andere Reiseausgaben zu benötigen. 

Der Verlosungsbetrug

Verlosungsbetrüger geben sich als Unternehmen oder andere zuverlässige Accounts aus und informieren die Nutzer über einen vermeintlichen Gewinn oder Preis in einem Wettbewerb, an dem sie wahrscheinlich nicht einmal teilgenommen haben. Im Gegenzug für den Preis verlangen die Betrüger eine kleine Verwaltungs- oder Portogebühr. Eventuell fragen sie auch nach persönlichen Daten, um diese dann für illegale Zwecke zu nutzen. 

Der Kreditbetrug

Diese Betrüger bieten Kredite zu günstigen Zinskonditionen oder sehr kleinen Gebühren an. Nach der ersten Zahlung an die Betrüger verschwinden diese allerdings höchstwahrscheinlich spurlos. 

Betrug mit gefälschten Investitionen

Hier wird der User animiert, durch reißerische Aufrufe, wie „Schnell reich werden”, in fragwürdige Konzepte zu investieren, die sich letztlich als Schneeballsysteme entpuppen. Sobald das Opfer die Zahlung tätigt, verschwinden sowohl die Betrüger als auch das Geld. 

Der Job-Betrug

Job-Betrüger posten gefälschte Job-Angebote, um an deine persönlichen Daten zu kommen (wie zum Beispiel Ausweisnummer, Adresse und so weiter). 

Der Kreditkartenbetrug

Betrüger nutzen gestohlene Informationen, um online Käufe abzuwickeln oder locken Leute mit günstigen Produkten und Services, um deren Kreditkarteninformationen zu klauen. 

Die kostenpflichtigen Abos

Betrüger bieten kostenpflichtige Abos oder lebenslangen Zugang zu den entsprechenden Plattformen gegen eine einmalige Zahlung an. 

Der Phishing-Betrug

Beim Phishing versucht jemand, durch das Zusenden einer verdächtigen Nachricht oder eines Links an die persönlichen Daten zu kommen, um in diesem Fall Zugang zu einem Instagram Account zu erhalten. Falls der Betrüger das schafft, erlangt er möglicherweise auch Zugang zu der hinterlegten Telefonnummer und der E-Mail-Adresse. Er könnte aber auch das Passwort ändern, und den Nutzer so aus dem Account aussperren. 

Die falschen Influencer-Sponsoren

Diese Betrüger geben sich als echte Marken oder Unternehmen aus, die Influencern einen Werbe-Deal anbieten. So versuchen sie, an die Bankdetails der Opfer zu gelangen. 


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Betrug auf Instagram: So kannst du dich vor Cyber-Kriminellen schützen

Die Menge der verschiedenen Betrugsmaschen scheint überwältigend zu sein. Sicherheitsexperten sind sich jedoch einig, dass ein Account vor Betrügern sicher sein sollte, wenn für ausreichend Schutz gesorgt ist. Ruby Gonzalez, Head of Communications bei NordPass, liefert vier Tipps, wie du dich schützen kannst:

1. Benutze ein sicheres Passwort

Stelle sicher, dass du ein einzigartiges Passwort benutzt, dass noch nie von irgendwelchen Sicherheitslücken betroffen war.

Passworterzeuger sind ein praktisches Tool um starke Passwörter zu erstellen oder zu prüfen, ob ein bestimmtes Passwort bereits einem Hackerangriff ausgesetzt war,

sagt Ruby Gonzalez.

2. Teile nicht zu viel

Gib nur die erforderlichen persönlichen Informationen an und teile auf Social Media nicht zu viel. Je weniger Informationen du preisgibst, desto unwahrscheinlicher ist es, dass diese gestohlen werden. 

3. Bleibe wachsam

Es ist immer ratsam, in den sozialen Medien skeptisch zu bleiben. Wenn ein Account verdächtig und gefälscht aussieht, vertraue deinem Bauchgefühl und interagiere nicht mit der Person. Wenn ein Link fragwürdig scheint, klicke ihn nicht an. Gib außerdem keine persönlichen Daten auf verdächtigen Web-Seiten ein. Und wenn ein Angebot wie ein Gewinnspiel, Job oder Giveaway zu gut klingt, um wahr zu sein, dann ist es wahrscheinlich auch nicht echt. Betrüger versuchen Leute immer durch Dinge anzulocken, denen man nur schwer widerstehen kann. 

4. Setze dein Profil auf „Privat“

In vielen Betrugsmaschen versucht der Betrüger, den ersten Kontakt mit dir aufzubauen, indem er deinem Account folgt. Durch eine Umstellung deines Profils auf „Privat“ erlangst du mehr Kontrolle darüber, wer dir folgt und wer deine persönlichen Informationen sehen kann. 


Text und Tipps wurden uns freundlicherweise von NordVPN zur Verfügung gestellt.

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