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Social Media Marketing
3 Gründe, warum deine Social-Media-Strategie nicht funktioniert
© Prateek Katyal – Unsplash

3 Gründe, warum deine Social-Media-Strategie nicht funktioniert

Merle Blankenfeld | 18.02.20

Die sozialen Medien verändern sich stetig und erfordern viel Aufmerksamkeit. Wenn das Ergebnis nicht dem Ziel entspricht, liegt das oft an vermeidbaren Fehlern.

„Social Media funktioniert für mein Unternehmen nicht.” Diesen Satz hört man leider viel zu oft. Aktuell wandelt sich einiges in der Welt der sozialen Medien. Auf Facebook etwa wird es immer schwieriger, organisch viele Follower zu erreichen und eine hohe Interaktion zu erzielen. Andere, jüngere Kanäle rücken in den Vordergrund – und müssen natürlich ganz anders und vor allem mit anderem Content bespielt werden. Davon lassen sich viele Marketing- und Kommunikationsexperten erst mal abschrecken und machen einfach so weiter wie bisher. So verpassen sie das große Potenzial, dass Social Media als Teil des Marketing-Mixes ihnen bietet. Diese drei Fehler kommen besonders häufig vor – und sind eigentlich leicht zu vermeiden.

1. Deine Zielgruppe ist nicht gut genug definiert

Das A und O jeder Kommunikationsstrategie, hier machen die sozialen Medien keine Ausnahme, ist eine exakt definierte Zielgruppe. Nur so kannst du unnötige Streuverluste vermeiden. Über Facebook, Instagram und Pinterest können Marken theoretisch unzählige Menschen erreichen. Gerade deshalb ist es umso wichtiger, genau festzulegen, wen deine Inhalte ansprechen sollen. Denn nur so kannst du wissen und festlegen, wie eigentlich dein Content aussehen muss.

Und: Über Social Media möchtest du dich mit deinem Publikum verbinden, sie sollen sich mit deiner Brand identifizieren. Gerade für persönliche Themen können beispielsweise Facebook-Gruppen ein gutes Tool sein – im B2B-Bereich passen möglicherweise Expertenbeiträge via LinkedIn oder XING besser in die Strategie. Um solche Evaluierungen vornehmen zu können, musst du wissen, wen genau du erreichen möchtest.

2. Du bist nicht konsistent in deiner Posting-Strategie

Besonders auf Kanälen wie Instagram ist es wichtig, dass du konsequent in der Frequenz deiner Postings bleibst. Die Algorithmen der sozialen Medien lieben Konsistenz! Überlege dir beim Entwickeln deiner Strategie also genau, wie oft du in den unterschiedlichen Netzwerken aktiv sein möchtest. So erhöhst du die Chance, dass dein Content auch tatsächlich an möglichst viele Menschen innerhalb deiner Zielgruppe ausgespielt wird.

Das muss gar nicht bedeuten, dass du auf allen Kanälen täglich Inhalte postest. Schaue lieber genau, wie viel relevanten Content du produzieren kannst. Das hängt natürlich sowohl mit dem Thema als auch mit deinen personellen Ressourcen zusammen. Vergiss hier auch nicht, Zeit für Community Management einzuplanen. Das Beantworten von Nachrichten und Kommentaren kann in bestimmten Themenbereichen mehr Zeit in Anspruch nehmen als die Erstellung von Inhalten.

Aber zurück zur Posting-Frequenz: Wenn du regelmäßig zu bestimmten Zeiten Content veröffentlichst, machst du es nicht nur deiner Zielgruppe leichter, im Newsfeed mit deiner Marke zu interagieren. Du gewinnst auch das Vertrauen deiner Follower und stärkst so das Image deines Unternehmens. Und: Wenn jemand dein Profil zum ersten Mal besucht, sieht er, dass es regelmäßig gepflegt wird – und kommt so viel lieber wieder beziehungsweise folgt deinem Channel im Idealfall direkt.

3. Du setzt nur auf Follower-Aufbau statt auf Engagement

Viele Social Media Manager zahlen mit ihren Aktivitäten nur auf das Gewinnen neuer Follower ein. Natürlich ist es wichtig, dass deine Fanbase wächst. Aber soziale Netzwerke funktionieren anders – sie sind Communitys, in denen es um Austausch geht. Und der kann nur stattfinden, wenn die richtigen Leute unter deinen Fans sind. Fans, die mit deinem Content interagieren und die letztlich auch Interesse an deinem Produkt haben könnten.

Je mehr Fans du hast, desto niedriger wird ab einem gewissen Zeitpunkt deine Engagement Rate sein. Das ist ein natürlicher Prozess. Aber trotzdem ist es wichtig, dass die Follower, die du neu gewinnst, wirklich an deinen Inhalten interessiert sind. Followerzahlen in Millionenhöhe sind nur dann tatsächlich ein Erfolg, wenn zumindest die Chance besteht, dass sie auch konvertieren könnten.

Zeit für einen Strategiewechsel?

Dein Erfolg in den sozialen Netzwerken steht und fällt mit einer gut definierten – und realistischen – Strategie. Überlege dir genau, was du mit deinem Content erreichen möchtest, wer ihn konsumieren soll und wie du das umsetzen kannst. Und es sollte natürlich klar sein, dass diese Strategie regelmäßig überprüft und gegebenenfalls angepasst werden muss.

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