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SEO - Suchmaschinenoptimierung
Penguin: Jetzt geht’s den Agenturen an den Kragen
Auch über den site-Befehl findet man nichts!

Penguin: Jetzt geht’s den Agenturen an den Kragen

Nicole Mank | 25.05.12

Die SEM-Agentur iAcquire, die in den USA bekannt dafür ist, Links für ihre Kunden zu kaufen, wurde jetzt aus dem Google-Index verbannt.

Die Agentur war offiziell für den Linkkauf bei Dun & Bradstreet Credibility Corporation zuständig und ist nun vollständig aus dem Index entfernt worden. Wie folgender Screenshot zeigt, ist auch über den site-Befehl kein Ergebnis mehr zu finden.

In der robot.txt sind keine Auffälligkeiten und auch im Code findet sich kein „noindex“, dass die Deindexierung erklären könnte. Searchengineland hat Google zu diesem Thema eine Anfrage gesendet, aber bisher kein Feedback erhalten.

Wer sich aber äußerte, ist der Leiter des Inbound Marketing von iAcquire, Mike King. Barry Schwarz fragte diesen über Twitter, ob iAcquire von Google deindexiert wurde. Mike antwortet darauf (frei übersetzt): „Natürlich wurde es das. Sie konnten keines unserer Netzwerke entdecken und so zeigen sie uns, wo der Haken hängt.“

Bisher scheint iAcquire die erste und einzige Agentur zu sein, die wegen Linkverkaufs nach Googles  Anti-Spam-Offensive, bekannt unter dem Namen „Penguin-Update“, deindexiert worden ist. Bisher traf es zwar einige Netzwerke und Link-Broker, doch dass Google jetzt auch auf die Agenturen geht ist ein mögliches Signal: Wer öffentlich Links einkauft, egal ob für sich selbst oder Kunden, bekommt auf den Deckel! Wer nicht öffentlich Links einkauft nur, wenn er sich zu doof anstellt…

digitalsuperior am 05.06.2012 um 07:18 Uhr

Naja, aber das hat nichts mit Pinguin zu tun.

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digitalsuperior am 02.06.2012 um 22:49 Uhr

Okay da gebe ich dir soweit recht :) Ich rege mich wohl auch eher über OnlineMarketing.de auf, die überschrift ist schon wirklich denkwürdig, so langsam hab ich das Gefühl das hier keine guten Redakteure sitzen.

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Peter am 04.06.2012 um 10:45 Uhr

Also der Titel passt eigentlich, denn er sagt genau das aus was passiert ist und was passieren könnte. Eine weltweit bekannte Agentur, die gezielt gegen Googles Richtilinien verstößt wurde lahmgelegt – weitere könnten folgen.
Da sie vom Index genommen wurde, wird sie nicht mehr gefunden und damit wird sichergestellt, dass keine weiteren Kunden dazukommen, die sich bei ihnen mit Links eindecken können.
Wenn es wegen solcher Sperrungen irgendwann keine solchen Agenturen mehr gibt, dann wird sich das Problem mit den Spam-Links automatisch erledigt haben.
Der Titel ist daher gar nicht so verkehrt.

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Nicole Mank am 03.06.2012 um 19:05 Uhr

Verbesserungsvorschläge sind mir persönlich immer sehr willkommen, allerdings kann ich „Anonyme“ Kommentare die über eine gmail-Adresse laufen gelassen werden, nicht besonders ernst nehmen. Bin aber natürlich, solltest du dich entscheiden die Maske von dir zu werfen, über Facebook, Xing und Google+ jederzeit zu erreichen ;)

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Peter am 01.06.2012 um 17:49 Uhr

Im Interesse aller natürlich nicht aber es war ja nun schon seit einer langen Zeit hinlänglich bekannt, dass Google genau so etwas nicht möchte und das die Leute es nicht machen sollen, weil sie irgendwann dafür abgestraft werden.
Was ist da besser? Viele Leute abzustrafen und tausende Seiten zu sperren, oder einer Firma mal so richtig eine Abreibung verpassen die dieses Geschäft scheinbar sehr bunt getrieben hat?
Ist Ansichtssache. Ob es Wirkung zeigt muss man halt abwarten. Wenn es nicht wirkt, dann können sich die vielen Linkkäufer auch auf baldige Schocks gefasst machen.

Aber die andere Problematik besteht natürlich auch, da muss ich Dir natürlich Recht geben. Wenn man eine gute Seite hat aber schlecht im Ranking ist, dann gibt es jedoch auch andere Methoden als den Kauf von Links um daran etwas zu ändern. Ich glaube z.B. ein gut besuchtes Youtube-Video mit Hinweis auf die Seite ist tausend mal mehr Wert als hunderte von gekauften Links – aber das ist natürlich vom Einzelfall abhängig.

Dann sagen wirs mal so: die Maßnahme wäre im Sinne aller Internetnutzer wenn sie dazu beiträgt, dass die Leute immer leichter das finden, was sie wirklich suchen und nicht die SEO-optimierten Seiten die sich auf bestimmte Suchbegriffe optimiert haben.

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digitalsuperior am 01.06.2012 um 15:59 Uhr

„die Maßnahme ist im Interesse aller Webnutzer“

Finde ich nicht. Google sollte es langfristig hinbekommen gekaufte Links zu erkennen und diese nich zu werten. Das machen sie zwar jetzt schon aber eher mit wenig erfolg. Diese Maßnahme wäre dann auch wirklich im Interesse aller Webnutzer. Eine Agentur abzustrafen? Gut, diese hat zwar Links gekauft aber deshalb sollten sie nicht abgestraft werden sondern die betreffenden Seiten. Und noch eines: Es gibt kein black&white, man kann nicht einfach sagen das diese Maßnahme im interesse aller webnutzer ist. Bei manchen Suchbegriffe stehen schlechte Seiten auf Position 1 – Würde man nun Links kaufen, um die eigene Seite, die vllt. für den Suchbegriff die besten Informationen liefert nach vorne zu kriegen, so wäre diese Maßnahme dennoch im Sinne der Webnutzer. Ich finde es nicht okay die Agentur abzustraßen und da zeigt sich mal wieder was Google für ein Haufen ist.

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Peter am 01.06.2012 um 09:11 Uhr

Vielleicht war die Sperrung von iAcquire eine Art Warnschuss von Google und soll zeigen, wo die Reise in nächster Zeit hingeht. So haben viele Leute Zeit Ihre Seiten vom Müll zu bereinigen und viele Firmen haben die Chance ihr Geschäftsmodell zu „überdenken“.

Von Machtmissbrauch würde ich nicht sprechen, denn ich denke die Maßnahme ist im Interesse aller Webnutzer. Wenn ich in Google etwas suche, dann möchte ich passende Ergebnisse haben und nicht diese ganzen SEO-Optimierten Seiten sehen, die mit den Keywords clever taktiert hatten aber keinerlei Wert für mich zu bieten haben. Der Trend geht da hin, dass sich guter Inhalt immer mehr durchsetzen soll und das ist absolut richtig so.

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Roman am 30.05.2012 um 17:27 Uhr

Den Fall iAcquire finde ich schon interessant. Hier sah sich Google scheinbar wieder dazu gezwungen, seine Monopolstellung auf dem Suchmaschinenmarkt zu missbrauchen.

Was mich wundert ist auch, dass nicht die Seiten, die mit paid links optimiert wurden, abgestraft worden sind, sondern iAcquire selbst. Sehr seltsam.

Mit teliad & Co. hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. Dann könnte Google praktisch sämtliche Webseiten von SEO-Anbietern dicht machen.

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digitalsuperior am 28.05.2012 um 10:01 Uhr

@MARCEL „Krass. Google räumt weiter auf. In dieser Form hätte ich es aber echt nicht erwartet…“

Es wurde nichts gemacht was nicht schon immer verboten war. Insofern hat sich wenig geändert, früher wurden einige Seiten manuell überprüft, jetzt ist es im Algo drinne.

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digitalsuperior am 26.05.2012 um 19:43 Uhr

Ich glaube nicht das die Agentur wegen PENGUIN vom Index genommen wurde. Woher wollt ihr das so genau wissen? Wenn es wegen Linkkauf ist dann wurde die Seite deshalb abgestaft, was soll das bitte mit Penguin zu tun haben?

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Thomas Promny am 26.05.2012 um 14:31 Uhr

Steuerhinterziehung ist auch verboten und trotzdem laufen manche Steuerhinterzieher noch frei rum.

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Jürgen am 26.05.2012 um 14:06 Uhr

Dann frag ich mich, warum es Seiten wie Teliad, die offensichtlich dafür da sind um Links zu kaufen oder zu mieten, immernoch nicht rausgeflogen sind.

Man sollte sich hier nicht beeindrucken lassen. Wer jetzt denkt; „Links kaufen nein, lieber Links tauschen“… sollte mal darüber nachdenken, ob Links tauschen nicht auch ein Kauf ist! Immerhin werden Freelancer Linkbuilder oder Inhouse auch dafür bezahlt!

Wenn es dann Agenturen wie iAcquire erwischt, dann muss hier ganz klar etwas falsch gelaufen sein! Sonst rummst es wohl bald bei 95% der Agenturen.

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Thomas Promny am 26.05.2012 um 10:18 Uhr

Vielleicht will Google ja gerade, dass man solche Agenturen nicht findet. :)

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klm am 26.05.2012 um 10:13 Uhr

Hier schießt Google sich ja selbst ins Knie. Ein User, der nach der Firma googelt, will schließlich die Homepage der Company finden.

Antworten
Oliver Wrase am 25.05.2012 um 21:03 Uhr

Wenn dies wirklich so ist, sollte man sich mal überlegen, wodurch man Google seine Macht nehmen bzw. diese schmälern könnte. Sicher, die Suchmaschine gehört nunmal denen, doch so wirklich richtig ist das nicht. Sind doch selbst Schuld, wenn Sie jahrelang „erlaubt“ haben, dass man sich mit Schrott nach vorne schießen kann.

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Marcel am 25.05.2012 um 19:49 Uhr

Krass. Google räumt weiter auf. In dieser Form hätte ich es aber echt nicht erwartet…

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