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SEO - Suchmaschinenoptimierung
6 SEO Tipps für das Weihnachtsgeschäft
© bruce mars - Unsplash

6 SEO Tipps für das Weihnachtsgeschäft

Ein Gastbeitrag von Marcus Pentzek | 19.11.20

Bald beginnt die Vorweihnachtszeit, doch hast du deine Seite schon darauf vorbereitet? Wir geben 6 SEO Tipps, damit du dieses Jahr erfolgreich beenden kannst.

Der Handel steuert gerade auf die für ihn wichtigste Zeit zu: das Weihnachtsgeschäft. Dieses beginnt mit dem Black Friday am 27. November und endet mit den letzten Tagen des Jahres. Bereits jetzt ist klar, dass die Coronakrise den Trend zum E-Commerce weiter verstärkt hat. Das bedeutet: Wer das vierte Quartal erfolgreich abschließen möchte, muss online präsent sein. Im Artikel liest du sechs SEO-Tipps, die Marketern helfen, im Weihnachtsgeschäft erfolgreich zu sein:

1. Analysiere die Suchanfragen

Die Coronakrise hat in den vergangenen Monaten unser Leben stark verändert. Dies wirkt sich auf alle Bereiche aus. Das bedeutet: Annahmen, die in der Marktforschung bislang gültig waren, können inzwischen überholt sein. Das betrifft besonders das User-Verhalten im Netz. 

Analysiere deshalb jede Suchanfrage nach verschiedenen Produktkategorien und Unterkategorien und prüfe, welche Keywords und Produkte gerade gefragt sind. Beziehe auch die Erkenntnisse deiner Geschäftspartner mit ein. Ein einfaches Beispiel: Wenn die Einschränkungen gesellige Abende verhindern, ist das Keyword „Party Outfit“ vermutlich weniger gefragt. Dagegen können Geschenke, die zur Ausübung von Hobbies wie Fitness, Kochen oder Heimwerkerarbeiten dienen, im Trend liegen.  

2. Hilf mit informativen Tipps

Bislang konnte man seine SEO-Anstrengungen auf die Produkt- und Kategorieseiten konzentrieren. In diesem Jahr aber verläuft die Customer Journey ein wenig anders. Denn die User informieren sich in diesen sensiblen Zeiten anders als sonst. 

Der stationäre Handel hat aufgrund der Einschränkungen und Hygienevorschriften bei vielen Verbrauchern im Kauf- und Entscheidungsprozess an Bedeutung verloren. Viele wollen deshalb lieber online einkaufen. Damit verlagert sich das Informationsverhalten. Holte man sich bislang gerne Beratung im Fachhandel vor Ort (und kaufte oftmals aus Dankbarkeit auch dort), wahren viele Menschen heute Abstand und kaufen stattdessen online. Plötzlich sind Tipps von Blogposts gefragt, die sich ernsthaft mit Geschenken auseinandersetzen. Diese Entwicklung hat sich bereits in den vergangenen Monaten abgezeichnet. Suchanfragen zu Geschenkideen zielen häufig darauf ab, fundierte Informationen zu erhalten. Reagiere darauf und stimme deinen Content entsprechend ab.

3. Starte früher als im letzten Jahr 

Die Weihnachtszeit beginnt jedes Jahr früher und es sieht so aus, dass es dieses Jahr noch eher losgeht. Dementsprechend suchen die User auch früher nach Geschenken. Du solltest deshalb deine Content-, Produkt- und Kategorieseiten rechtzeitig überarbeiten und fertigstellen, damit ihre Inhalte frühzeitig gecrawlt und indiziert werden können. Das bedeutet auch: Es ist sinnvoll, einen Teil deiner Werbeaktionen bald zu starten und diese nicht länger auf die lange Bank zu schieben. Dabei kann es sinnvoll sein, Geschenketipps und anderen Content, der vor einem Jahr zu vielen Klicks geführt hat, erneut einzusetzen. Denn diese Seiten und die dazugehörigen Links wurden von Google bereits akzeptiert. Das spart Zeit und hilft dir, früher in Aktion zu treten. 

4. Nutze den Support von Google

Nutze unbedingt die verschiedenen Initiativen, die Google zur Unterstützung des Einzelhandels während der Coronakrise anbietet. So ist es kostenlos möglich, Produkt-Listings in Google Shopping einzustellen. Und in Google My Business wurden Funktionen eingeführt, über die Händler ihre User über Zustellungen oder Abholzeiten vor dem Laden informieren können.

5. Reagiere auf den Traffic

Die Pandemie hat gezeigt, dass sich Einkaufstrends und Suchverhalten über Nacht ändern können. Das erfordert von deinem Unternehmen eine völlig neue Agilität. Denn die SEO-Maßnahmen, die vor einigen Wochen noch passgenau und lange Zeit gültig waren, können morgen bereits ins Leere greifen. Einmal optimieren und dann für länger abhaken – das ist ein Konzept von gestern. Heute musst du kontinuierlich die Performance tracken und bereit sein, jederzeit zu reagieren. Folgende Fragen sind wichtig: Erreichen bestimmte Produkte und Inhalte einen höheren Traffic als erwartet? Wie kann man von diesen Veränderungen profitieren, wie kann man diesen Traffic in Conversions umwandeln? Gibt es Seiten, die schlechter performen als gedacht? Müssen hier beispielsweise interne Links gesetzt werden oder fehlen beratende Inhalte zu diesen Produkten? 

6. Vergiss den Januar und Februar nicht

Das Weihnachtsgeschäft ist an Weihnachten nicht vorbei. Denke daran, deine Inhalte auch für die ersten beiden Januarwochen zu optimieren und zu produzieren. Dies ist ein guter Zeitpunkt für Conversions. Die Menschen versuchen, Geschenke umzutauschen oder zurückzugeben, ihre Geschenkgutscheine einzulösen oder Dinge zu kaufen, die ihre Neujahrsvorsätze unterstützen. Darauf musst du reagieren, deine Inhalte anpassen und deine Keywords abstimmen. Doch auch der Februar (Stichwort: Valentinstag) ist nicht mehr weit. Baue Seiten um, die weihnachtliche Begriffe im Content haben und verwandle sie in Geschenkangebote für den Valentinstag. Denn was für das Fest der Liebe gut verschenkt werden konnte, passt oft auch zum Fest der Liebenden. Damit bist du vielen deiner Mitbewerber voraus. Denn Januar und Februar werden oft vergessen. Dabei versprechen gerade diese einen gelungenen Start ins neue Jahr. 

Mimi Muh am 19.11.2020 um 17:07 Uhr

Für SEO ist es jetzt viel zu spät. Der Artikel hätte man sich sparen können.

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