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DuckDuckGo will Googles FloC blockieren
Dawit- Unsplash

DuckDuckGo will Googles FloC blockieren

Nadine von Piechowski | 12.04.21

Die Suchmaschine will Googles neue Tracking-Lösung FloC (Federated Learning of Cohorts) sperren. DuckDuckGo kritisiert, dass User die neue Tracking-Technologie nicht ablehnen können.

Google schafft bis 2022 die Third Party Cookies ab und bietet den Werbetreibenden neue Lösungen aus der sogenannten Privacy Sandbox an. Momentan wird FloC als alternatives Tracking-System außerhalb Europas getestet – und ruft erste Kritiker:innen wie die Konkurrenzsuchmaschine DuckDuckGo auf den Plan. Der Grund: FloC könne von den Usern im Chrome Browser nicht ausgeschaltet werden. Ein Tracking – wenn auch kein personenbezogenes wie bei Third-Party Cookies – würde also per default stattfinden, so die Suchmaschine. DuckDuckGo erklärt:

We’re disappointed that, despite the many publicly voiced concerns with FLoC that have not yet been addressed, Google is already forcing FLoC upon users without explicitly asking them to opt in. We’re nevertheless committed and will continue to do our part to deliver on our vision of raising the standard of trust online.

Als Konsequenz aktualisierte die Suchmaschine die eigene Erweiterung für den Chrome Browser. In der neusten DuckDuckGo-Version für den Google Browser können Nutzer:innen das Tracking via FloC blockieren. Das Extension Update ist noch nicht verfügbar. Wie bei anderen Addons prüft Google die Erweiterung zuvor und muss hier das Go geben. DuckDuckGo ist zuversichtlich, dass die Erweiterung für Chrome zugelassen wird.

DuckDuckGo: FloC ermöglicht „creepy advertising“

Während Google bei der Implementierung von FloC als Alternative zu Third Party Cookies betont, dass der Schutz der User-Daten enorm verbessert wird, kritisiert DuckDuckGo die neue Technologie auf Twitter scharf:

Anders als die Third Party Cookies ermöglicht Googles neue Lösung kein personenbezogenes Tracking mehr. Mit FloC teilt die Suchmaschine die User aufgrund ihrer Nutzungsgewohnheiten in sogenannte Kohorten ein. Für Advertiser bedeutet dies – einfach ausgedrückt –, dass die Werbung so nur noch passenden User-Gruppen ausgespielt wird. Eine individuelle Ansprache potentieller Kund:innen aufgrund gespeicherter Suchverläufe etc. sei so nicht mehr möglich und trage daher zum Datenschutz bei, so Google.

„Don’t use Google Chrome!“: DuckDuckGo kritisiert Googles Tracking-Methoden

DuckDuckGo sieht dies allerdings anders. Auf der Website fordert die auf Datenschutz ausgelegte Suchmaschie ganz klar:

Don’t use Google Chrome! Right now FLoC is only in Google Chrome, and no other browser vendor has expressed an intention or even interest to implement it. 

Für Websites, die User vor dem FloC-Tracking schützen möchten, empfiehlt DuckDuckGo:

Websites can take steps to protect the privacy of their users by opting out of FLoC, which would be applicable to all their visitors. It’s done by simply sending the following Permissions-Policy HTTP response header:

Permissions-Policy: interest-cohort=()

Google selbst verspricht – unabhängig von der Kritik –, weiter an datenschutzkompatiblen Alternativen für die Third Party Cookies zu arbeiten.

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