Social Media Marketing

Werbung auf Facebook: jenseits der Likes

Advertiser auf Facebook müssen mehr leisten als das bloße Sammeln von User-Daten – sie brauchen eine Strategie.

Logo: Facebook

„Likes genießen einen Opt In-ähnlichen Status“ (Brian Solis)

Zugegeben, das Zitat fasst die Situation der Werbetreibenden auf Facebook vor den kürzlich vorgenommenen Schnittstellenerweiterungen doch sehr verkürzt zusammen. Aber Brian Solis, Chef der Altimeter Group, Buchautor und Gastautor für Techcrunch, lenkt die Aufmerksamkeit damit gezielt auf die Fülle an strategischen Herausforderungen, vor denen die Marketer jetzt stehen.  Die neuen Möglichkeiten des Conversion Trackings machten sie gleichsam zu visionären „Architekten der Sponsored Stories und deren Wirkung“, wie Solis es ausdrückt. Und er hat einige Tipps parat.

The Art of Engagement

Ziel ist es, ein „Facebook-Erlebnis“ eines Users zu designen und stetiges Feedback zur Verbesserung zu nutzen. Dabei fungiert die User-Experience als dreh- und Angelpunkt einer Kampagne, die verschiedene Parameter koordinieren muss: Kundensegemente müssen bestimmten Inhalten zugeordnet uns dementsprechend beworben werden, technische und infrastrukturelle Gegebenheiten müssen daraufhin optimiert werden.  Dazu gehören unter anderem auch das Design und die Metriken für eine Real Time-Conversion. Zuletzt kommt es auf eine möglichst effektive Analyse der Kampagne für die Optimierung des weiteren Advertisings an:

1. Möglichst relevanter Inhalt (im jeweiligen Kontext) muss zu Usern mit möglichst passenden Parametern präsentiert werden.

2. Damit soll eine beabsichtigte Aktivität des Users

3. selbigen auf dafür optimierten „Pfaden“ zu dem Produkt/der Dienstleistung führen und

4. ihn zum tatsächlichen Kauf (Konversion) bewegen.

5. Die ganze Kette muss zur Optimierung der Customer Journey und Experience analysiert werden.

Das Ziel ist das vorweggenommene Ergebnis

Beinahe folgerichtig erscheint im Zuge dessen die Empfehlung Solis‘, das Feld von hinten aufzurollen und vor dem Hintergrund eines definierten Ergebniswunsches die vorhandenen Daten auszuwerten. Die Methode erlaubt es, Kundenverhalten wie -segmente optimal auf das definierte Ziel abzustimmen und bietet gleichzeitig die Möglichkeit des „inspirierenden“, kampagnenübergreifenden Datenvergleichs.

Insbesondere die Punkte 5.) und 6.) betonen noch einmal die Wichtigkeit einer umfassenden Analyse sämtlicher Parameter einer Kampagne in ihrem Zusammenwirken und des Feedbacks des Kunden. Es geht darum, ein Kauferlebnis zu kreieren, das die Erwartungen des Kunden möglichst noch übertrifft – wohl noch nie war Werbung so nah am Kunden wie jetzt.

Bleibt die Frage, wann es zum nächsten Aufschrei der Datenschützer kommt…

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