Display Advertising

Bessere User Experience: Google bietet jetzt programmatisches Native Advertising an

Advertiser müssen nur Überschrift, Text und Bild liefern und können programmatisch auf das Inventar der Publisher bieten. Weiterhin treibt Google AMP voran.

© Flickr / Roman Boed, CC BY 2.0

Google macht Native Advertising über die DoubleClick Plattform umfassend programmatisch buchbar. Dies ist neben der Weiterentwicklung der Accelerated Mobile Pages ein weiterer Schritt in Richtung der Mobilisierung des Webs für eine gesteigerte User Experience.

Native Advertising wird mit DoubleClick programmatisch verfügbar

Bereits seit November des vergangenen Jahres können Nutzer des DoubleClick for Publishers Angebots ihr Mobile Inventar für Native Advertising verfügbar machen und programmatisch versteigern. Auf dem gestrigen DoubleClick Leadership Summit verkündete Google, dass die Option auf den DoubleClick Bid Manager ausgeweitet wurde. Publisher sind nun in der Lage, ihre gesamten Werbeflächen für native Werbung anzubieten, nicht nur Mobile-, sondern auch Desktop- und App-Inventar. Diese können über sämtliche Exchanges einerseits programmatisch sowie mittels direkten oder privaten Deals gehandelt werden.

Über 200 Publisher nehmen laut Googles Aussage schon teil. Werbungtreibende, die solche Flächen buchen möchten, müssen keine vollständig konzipierte Ad hochladen. Es genügt eine Headline, der Text der Anzeige sowie ein Bild. Den Rest übernimmt DoubleClick.

Googles Dan Taylor, Managing Director of Global Display and Programmatic, kommentierte diesen Schritt Advertising Age gegenüber wie folgt:

With the user shift to mobile, users have higher expectations for a great user experience and advertisers and publishers are working hard to deliver on those expectations. We’ve all had the suboptimal experience of browsing a well designed mobile site, when a legacy static display shows up and disrupts up an otherwise seamless user experience.

AMP-Ads als Zukunft für Mobile

In diesem Sinne treibt der Suchmaschinenriese gleichzeitig auch das AMP-Projekt weiter voran. Ein Problem, das sich noch vielerorts auftut, ist die fehlende Verknüpfung von den schnelleren Seiten mit AMP-Ads. Nutzer, die auf Werbeanzeigen in den Accelerated Mobile Pages klicken, landen demnach auf langsamen Websites. Google pocht darauf, dass Advertiser hier dieselbe Technologie nutzen sollten, auf der die AMPs basieren. Diese könnten auch in traditionelle Seiten eingebunden werden.

Falls ihr daran interessiert seid, wohin Googles Reise mit AMP geht, findet ihr hier eine Übersicht: Hohe Performance attestiert: Google AMP bekommt spannende neue Werbeformate.

Quelle: Advertising Age, Ad Exchanger

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

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