Social Media Marketing

Search Ads bei Pinterest: Targeting nach Suchanfragen ab jetzt möglich

Nach der Testphase rollt Pinterest die Search Ads nun allgemein aus. Damit können Unternehmen Usern je nach Suche entsprechende Angebote vor die Nase setzen.

Screnshot YouTube, © Pinterest

Wer bei Pinterest stöbert, ist offen für Inspirationen. Daher sind Ads, die zur eigenen Suchanfrage passen, auch für die User nicht die schlechteste Idee. Für Unternehmen dürfte der Roll-Out der Search Ads bei der Plattform aber noch vielversprechender sein; von Pinterest selbst ganz zu schweigen.

Pinterest macht stetig mehr Gewinn mit Advertising: Search Ads sind der nächste Schritt

Einige Partner Pinterests durften die Targeted Ads, die auf den Suchanfragen von Usern basieren, bereits im Laufe dieses Jahres testen. Matthew Lynley berichtet bei TechCrunch von der Möglichkeit, Ads dann den Usern auszuspielen, wenn sie durch Suchanfragen usw. ein Interesse für eine Art von Produkt bekundet haben. Außerdem soll Unternehmen künftig auch das Auto-Targeting von bestimmten Suchanfragen möglich sein, die auf dem neuen Feature des Taste Graph basieren.

Laut Lynley können die Advertiser nun Ads auf Grundlage konkreter Keywords oder Phrasen erstellen. Auch das Ausschließen bestimmter Termini soll demnach möglich sein, um das Targeting zu optimieren.

Mit dieser Erweiterung der Marketing Optionen, neben Promoted Pins oder One-tap Pins, gibt Pinterest den Advertisern einen weiteren Grund bei der Plattform zu werben. Besonders, wenn man in Betracht zieht, dass gut die Hälfte der Impressions in Home Feeds auftauchen. Daher sollten Advertiser bei Pinterest besonders das vorliegende Interesse der einzelnen User ansprechen. Was mit Search Ads umso besser funktionieren kann.

Außerdem bietet Pinterest damit eine Alternative zur von Ads begleiteten Produktsuche etwa über Google oder Facebook. Nun muss die Plattform sich als gutes Pflaster für die Marketer weiter beweisen. Allerdings sind laut der New York Times für dieses Jahr mehr als 500 Millionen US-Dollar Werbeeinkünfte prognostiziert worden. Auch die wachsenden Userzahlen machen dem Unternehmen Mut.

Im stark bildbasierten Umfeld der Pins dürften gute Ads sich letztlich auch als lukrativ herausstellen. Dennoch bleibt abzuwarten, ob Advertiser mit den Ads auch die richtige Zielgruppe erreichen werden.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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