SEO - Suchmaschinenoptimierung

Googles Mobile-first-Indexierung für über 50 Prozent der Suchergebnisse genutzt

Mehr als die Hälfte der globalen Suchergebnisse bei Google werden inzwischen unter der Prämisse der Mobile-first-Indexierung geprüft, Tendenz steigend.

Google setzt immer mehr auf Mobile-first-Indexierung, © Google

Die Zeiten, in denen Websites nicht für Mobile optimiert wurden, nähern sich ihrem Ende. Google, ohne Frage die größte SEO- und Entwickler-Referenz, setzt seit wenigen Jahren auf die Mobile-first-Indexierung. Damit indexiert die Suchmaschine Seiten auf Grundlage ihrer mobilen Webpräsenz. Nun hat Google verkündet, dass bereits mehr als 50 Prozent aller Seiten in den Suchergebnissen über Mobile-first indexiert wurden.

Mobile-first: Wer bereit ist, wird dieser Indexierung zugeführt

Im Blogpost erklärte Wemaster Trends Analyst John Mueller, dass Seiten zur Mobile-first-Indexierung verschoben werden, sobald Google erkennt, dass sie dafür die Voraussetzungen erfüllen. Best Practices für das Bereitstellen verschiedener URLs zeigt Google im Leitfaden für Entwickler. Die Seitenbetreiber werden per Nachricht in der Search Console informiert, sofern ihre Seite verschoben wurde und jetzt auf Grundlage der mobilen URL gecrawlt wird. Mit dem URL-Prüftool können die Webmaster selbst prüfen, wie ihre Seite zuletzt gecrawlt wurde.

Eine Seite, die mit dem Googlebot Smartphone gecrawlt wurde, © Google

Sofern die Seite responsives Webdesign verwendet, sollte sie für die Mobile-first-Indexierung fit sein. Greifen Seiten nicht darauf zurück, können zwei Hindernisse auftauchen, so Mueller.

Fehlende Strukturierte Daten und kein alt-Text bei Bildern

Die Strukturierten Daten sind für Google extrem wichtig. Ob für Livestreams, die Sprachsuche oder Q&A-Seiten, die Markups helfen der Suchmaschine beim Verstehen der Websites. Damit können diese Seiten sich Google bestmöglich und möglichst verständlich für den Crawler präsentieren – was sich im Ranking auszahlen mag. Wer bei den Desktop-Versionen seiner Seite Strukturierte Daten einsetzt, sollte diese auch für die mobilen Versionen verwenden. Denn wenn über Mobile-first nur diese Seiten für die Indexierung herangezogen werden, ist ein Markup hier immens wichtig.

Daher empfiehlt Google den Test für Strukturierte Daten. Webmaster können für die mobile Seite den Quellcode bei der Simulation fürs mobile Gerät prüfen oder aber auf HTML zurückgreifen, wenn die Mobilfreundlichkeit der Seite getestet wird. Übrigens muss eine Seite nicht als mobilfreundlich eingestuft werden, um für die Mobile-first-Indexierung infrage zu kommen.

Außerdem rät Mueller dazu, bei Bildern auf mobilen Seiten auf alt-Text zu setzen. Immerhin erleichtern diese dem Crawler das Verständnis der visuellen Inhalte ungemein. Demnach sollten die Webmaster im Quellcode ihre „img“ Tags prüfen, um sicherzugehen, dass entsprechende alt-Attribute vorhanden sind.

Mueller gibt ein Beispiel, um zu zeigen, was den Unterschied machen könnte, © Google

In einem ausführlichen Leitfaden stellt Google Best Practices für Google Bilder vor.

Künftig sollen immer mehr Seiten über Mobile-first indexiert werden. Damit möchte Google die Suche an die veränderte Zugangsweise anpassen; und die läuft zusehends umfassender über mobile Geräte ab.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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