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Google macht Live Streams leichter zu finden: Strukturierten Daten und Indexing API sei dank

Damit Live Streams von mehr Usern schnell gefunden werden, führt Google Strukturierte Daten und die Indexing API für das spezifische Format ein.

Live Streams in der Googlesuche, Screenshot Google

Mit den Live Streams hat sich ein Format entwickelt, das die Kraft von Bewegtbild und Echtzeitinteraktion vereint. Daher ist es für Influencer, Marken und Unternehmen so relevant. Nutzer zeigen bei Live Streams eine besonders große Aufmerksamkeit, weshalb es für die Produzenten umso wichtiger ist, dass diese auch direkt gefunden werden. Google schafft dafür nun Abhilfe.

Strukturierte Daten und Indexing API zeigen Google, ob Videos live sind

Für manchen User ist bei Videos, die er in der Googlesuche oder über den Google Assistant findet, nicht unmittelbar klar, ob es sich dabei um einen Live Stream handelt oder nicht. Spezielle Events, tägliche Neuigkeiten von Prominenten oder Sportübertragungen, all diese Momente werden zusehends über Live Streams transportiert. Und Google macht deren Identifikation nun einfacher.

Produktmanagerin Danielle Marshak erklärt im Blogpost, dass neue Tools eingeführt wurden, die beim Entdecken der Streams über den Assistant und in der Suche helfen. Dabei handelt es sich um Strukturierte Daten – wie Google sie gerade ebenso für Q&A-Seiten eingeführt hat – und die Indexing API. Mit Hilfe dieser Optionen kann der Suchmaschine vermittelt werden, dass die Streams live sind; dann erhalten sie in der Anzeige das rote „Live“-Badge.

Anzeige für ein Live Video bei Google, samt rotem „Live“-Badge, © Google

Mit Strukturierten Daten mehr Informationen an Google geben

Werden auf einer Website Live Videos gestreamt, sollten die Webmaster Googles Developer Documentation für diese nutzen. Hierbei muss verschiedenen Richtlinien entsprochen werden, den Richtlinien für Webmaster, den Structured Data Guidelines, den Content Guidelines und den Best Practices für Videos. Ein Video kann hier als live markiert, der Start- und der Endzeitpunkt angegeben werden. Es braucht dann noch die Integration der Strukturierten Daten zu VideoObject, damit Google erkennt, dass das Live Video auf der Website läuft.

Außerdem unterstützt die Indexing API nun Seiten mit Strukturierten Daten für Live Streams. Google rät dazu, diese API zu kontaktieren, um sicherzustellen, dass die Seite rechtzeitig gecrawlt wird, soll ein Live Stream dort laufen. Wenn ein solcher Stream beginnt oder endet und wenn die Strukturierten Daten geändert werden, lohnt eine Adressierung der Indexing API.

Alle weiteren Informationen können Webmaster der Developer Documentation entnehmen. Für alle Bereitsteller von Live Videos ist dies eine positive Entwicklung. Immerhin nutzen immer mehr Seiten das Format, da es solche Popularität genießt und Engagement fördert. Vor allem die Echtzeitinteraktion ist für Marken und Influencer in der Kommunikation mit Zielgruppen wichtig. Während Google als Referenzquelle, auch für Videos, schließlich ist YouTube ein Teil von Google, unangetastet bleibt, ist die verbesserte Präsentation von Live Streams dort für die Streamer enorm relevant. Daher sollten die Strukturierten Daten für Live Streams umgehend integriert werden. Denn auf diese legt Google in jedem Bereich großen Wert. Ihr Einsatz kann sich für Websites langfristig auszahlen, da Google die Seiten besser einordnen kann. Und dank Google kommt dies beim User an. Dieser greift eher auf die Seiten, in diesem Fall auf das Live Video zu, das bei Google präsentiert wird.

Der Google Support bietet eine Einführung in das Live Streaming mit YouTube.

Über Niklas Lewanczik

Niklas Lewanczik

Niklas hat an der Uni Hamburg Deutsche Sprache und Literatur sowie Medien- und Kommunikationswissenschaften studiert und schreibt als Redakteur über Social Media, SEO und innovative Themen im Kontext des digitalen Marketing. Wenn er sich nicht gerade dem Marketing zuwendet, dann womöglich den Entwicklungen im modernen Fußball oder dem einen oder anderen guten Buch.

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