Social Media Marketing

Instagram Marketing: 12 Grundregeln für die Nutzung der Plattform als Brand

Hältst du dich an diese Grundregeln, steht dem Erfolg deines Businesses auf Instagram nichts mehr im Weg.

© Flickr / Markus Spiske, CC BY 2.0

Wer mehr Engagement will, geht zu Instagram. Aber auch hier ist es nicht damit getan, einfach einen Account zu eröffnen und darauf zu hoffen, dass die Community von allein kommt. Es gibt wie bei anderen Social Networks durchaus Regeln, an die es sich als Unternehmen zu halten gilt, um einen authentischen Feed zu kreieren, der ein gesundes und somit organisches Wachstum aufweisen kann.

Do’s & Don’ts beim Instagram Marketing

Wir haben uns von Social Media Today inspirieren lassen und ebenfalls die wichtigsten Regeln für ein erfolgreiches Instagram Marketing zusammengefasst. Zum Ausdrucken und an die Wand hängen.

Do’s

#1 Regelmäßig posten

Um in den Feeds der User zu erscheinen und bei ihnen vor allem nicht in Vergessenheit zu geraten, musst du regelmäßig posten. Wie häufig, das ist allerdings Auslegungssache und auch abhängig davon, wie viel Content du realistischerweise aufbereiten kannst. Bei manchen reichen drei Beiträge die Woche, andere posten bis zu zwei Mal täglich.

#2 Der Link in der Bio

Du kannst auf Instagram keine Links (kostenfrei) unter organische Beiträge setzen. Der einzig erlaubte Platz für einen Link findet sich in deinem Profil, auch Bio genannt. Dieser ist auch ganz einfach mit wenigen Klicks zu ändern. So kannst du bestimmte Blogbeiträge oder Landing Pages einbinden – je nach Aktualität.

Bio-Link

Für den personalisierten Link könnt ihr einen Shortener nutzen.

Den aktuellen Link solltest du dann immer via eines Beitrages promoten und diesen mit einem CTA ausstatten, um Traffic zu generieren.

Link-in-Bio

Bist du bereit für Links in organischen Beiträgen zu zahlen, bietet beispielsweise Later mit Linkin.bio ein nützliches, aber kostenpflichtiges Tool an.

#3 Bio

Die Möglichkeit euer Profil auszufüllen wird oft übersehen, ist aber ein vermutlich wertvolles Feature. Nicht nur, dass ihr es überhaupt ausfüllen solltet, es ist darüber hinaus auch wichtig, es richtig zu machen. Denn nutzt ihr hier relevante Keywords, seid ihr für interessierte User leichter auffindbar.

Bio

Die richtigen Keywords sind hier wichtig.

#4 CTAs in Beiträgen

Um die Interaktionen zu fördern, kannst du in der Bildbeschreibung Fragen stellen oder deine Community bitten, ihre Meinung zu einem bestimmten Thema abzugeben.

CTA

Auch eine Möglichkeit für höheres Engagement: Taggt eure Freunde!

#5 Beidseitige Interaktionen

Von nichts kommt nichts, das gilt selbstverständlich auch für Instagram – und hier sogar mehr als bei anderen Plattformen. Interagierst du mit deiner Community und beteiligst dich proaktiv, trägt das nicht nur zur eigenen Authenizität bei, es erhöht auch die eingehenden Interaktionen und wirkt sich positiv auf das Wachstum der Community aus.

#6 Der Signature Look

Hier ist etwas mehr Zeit involviert, aber es lohnt sich: Dein Feed sollte visuell konsistent sein. Wiederkehrende Elemente, gleiche Farbgebung oder einfach immer derselbe Filter – dies sind Faktoren, die eine bildliche Konsistenz ausmachen.

Konsistenz

Das Design sollte keine Fragen aufwerfen und konsistent sein.

#7 Relevante Hashtags

Du kannst unter jeden Beitrag bis zu 30 Hashtags setzen. Manche raten dazu, dies vollumfänglich auszunutzen, andere finden, die Methode wirke verzweifelt. Fakt ist: Je mehr (relevante!) Hashtags, desto höher in aller Regel das Engagement. Du solltest dir in jedem Fall die Zeit nehmen dir für deine Brand themenrelevante Hashtags heraussuchen und versuchen diese auch regelmäßig zu nutzen. Um sie nicht jedes Mal neu eintippen zu müssen, kannst du dich des extrem effektiven Instagram-Hashtag-Hacks der Textersetzung bedienen. Derzeit beliebte und noch nicht überreizte Tags findest du hingegen in unserem Beitrag zu aktuellen Top Hashtags – lass dich inspirieren.

Relevante Hashtags

Um dir die Arbeit weiter zu erleichtern, kannst du zusätzlich auf Apps wie Tag O‘ Matic zurückgreifen, die dir relevante, verwandte Hashtags zu deinen Vorschlägen ausspucken.

Tag O Matic

Don’ts

#8 Zu häufig posten

Das Beitragsmaximum sollte bei zwei Postings täglich liegen. Und diese solltest du zeitlich so weit entfernt wie möglich voneinander veröffentlichen. Nichts stört Instagram User mehr als 15 Fotos hintereinander von ein und demselben Account. Ganz egal, wie sehr deine Community dich liebt – beanspruchst du ihre Geduld zu sehr, ist das Unfollow nur einen Klick entfernt. Diese Regel gilt, so lang der Algorithmus bei uns noch nicht ausgerollt ist. Danach mag es anders aussehen. 

#9 User Content nutzen

Ein ausdrückliches DO dafür – aber unter Vorbehalt: Willst du Content von Usern nutzen, solltest du sie vorher fragen, auch wenn die AGB dies nicht explizit verlangen. Andernfalls machst du dir vermutlich keine Freunde, wie dieser aktuelle Fall bei InStyle beweist. Und mal ehrlich: Es kostet dich weniger als 5 Minuten deiner kostbaren Zeit, dem betreffenden Nutzer eine PM zu schreiben, bringt dir aber häufig loyale, neue Follower.

#10 Bot Apps

Du musst der Versuchung widerstehen, dir eine der unzähligen Apps herunterzuladen, mit denen du automatisiert Posts liken und kommentieren kannst. Die generischen Kommentare sind allzu leicht zu entlarven und wirken sich auf deine Reputation alles andere als gut aus. Nimm dir lieber die Zeit, in deiner Community wirklich zu interagieren – das ist eine sehr viel nachhaltigere Methode als zwielichtige Bot Apps.

Generische Kommentare

Engagement um jeden Preis? Nicht bei solchen Ergebnissen. Das Schiff ist aber auch so süß.

#11 Das Follow-Unfollow-Spiel

Auch sehr beliebt bei Brands um mehr Follower zu generieren ist das, nennen wir es „Follow-Unfollow-Spiel“. Das Spiel funktioniert so: Ein Unternehmen folgt einem beliebigen User, dieser wird daraufhin oftmals aufmerksam und besucht die Bio des Folgenden. Gefällt ihm der Inhalt, folgt er dem Unternehmen zurück. Einen Tag später aber folgt ihm das Unternehmen nicht mehr, denn es hat sich dieser gängigen Masche bedient um Follower für sich zu gewinnen. Die Rechnung geht meist nicht lange auf, ist unseriös und nervt jeden User, der länger als zwei Wochen aktiv auf Instagram ist. Please don’t.

#12 Irrelevanter Content

Wenn du nichts zu sagen hast, dann lass es bleiben. Es ist allemal besser weniger, aber dafür fesselnden und relevanten Content zu posten, als des Engagements willen nonstop Beiträge zu veröffentlichen, die überhaupt nicht zu deiner Brand passen.

Über Tina Bauer

Tina Bauer

Studierte Sozialwissenschaftlerin mit Hang zu Online und Marketing. Seit 2014 als Redakteurin & Content Managerin bei OnlineMarketing.de.

3 Gedanken zu „Instagram Marketing: 12 Grundregeln für die Nutzung der Plattform als Brand

  1. Remo

    Vielen Dank für die klaren Do’s und Don’ts!
    Ich musste auch etwas Lehrgeld bei Insta bezahlen: Wollte zu rasch Follower erhalten, kaufte mir welche für wenig Geld ein und hatte innert 1-2 Std rund 2’500 Follower, jedoch alles brasilianische Fake-Profils! Ist dann schon echt peinlich, wenn du ein Foto hochlädst und kein Mensch liked dein Bild… Null Interaktion! Lasst es! Ich habe dann nochmals bei Null angefangen!
    Lieber wie beschrieben „organische Follower“ aufbauen, die interessieren sich dann auch für deinen Content!

    LG Remo (Insta: @fotoremo.ch)
    :-)

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  2. Michèle Lichte

    Sehr schön zusammengefasst und das sind auch immer die Punkte die ich in meinen Instagram-Workshops aufzähle ;-)
    Vor allem #10 und #11 find eich sehr wichtig! Toll das das hier im Artikel aufgenommen wurde :-)
    Zu #2 (Link in Bio) möchte ich noch darauf hinweisen, dass man die zweiklickregel zum Impressum nicht vergessen darf!

    Liebe Grüße
    Michèle Lichte

    Antworten

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