Social Media Marketing

Der perfekte Facebook Post – 5 Punkte, an die du dich halten solltest

Studien zur Maximierung der Engagement Rate auf Facebook sind zahlreich. Diese 5 Tipps bilden die Quintessenz der Datenerhebung.

© Belial90 - Fotolia.com

Facebook ist eine Wissenschaft für sich. Viele Social Media Manager zerbrechen sich schon seit jeher den Kopf darüber, welches die beste Content Strategie für das größte der sozialen Netzwerke ist. Mittlerweile existiert eine Vielzahl von Studien, die verschiedenste Vorgehensweisen testen und bewerten.

Kevan Lee vom Buffer-Team warf einen Blick auf die Datenlage und fasste fünf Punkte zusammen, die als bestätigte Faktoren gelten können. Wir möchten im Folgenden einmal vorstellen, woran du dich halten solltest, wenn du die Engagement Rate für deine Posts maximieren möchtest.

1. Poste einen Link

Posts, die das angebotene Link-Format nutzen, generieren laut einer Untersuchung von Facebook selbst doppelt so viele Klicks wie ein simples Foto Update. Die Vorteile des Links liegen auf der Hand: Die Meta Tags der Website – also Informationen wie Titel, Beschreibung und Fotos – werden automatisch mit einbezogen. Zudem lässt sich die URL wieder löschen und der Post ergänzen. Ein hochgeladenes Foto hingegen kann ausschließlich mit einem Text versehen werden, der über dem Bild erscheint. Das Einbinden eines Links an dieser Stelle ist zwar möglich – kann jedoch keine guten Klickraten vorweisen.

facebook linkpost

Um sicherzustellen, dass Facebook die richtigen Informationen übernimmt, solltest du die Open Graph Tags auf deiner Seite überprüfen. Das Debugger-Tool generiert eine Vorschau und zeigt eventuelle Fehlerquellen an.

2. Fasse dich kurz – 40 Zeichen sind genug

Kevan Lee schlägt 40 Zeichen oder weniger als die perfekte Länge für einen Post vor. Dabei zieht er die Aussagen von verschiedenen Studien heran (Buddy Media 2011, BlitzMetrics 2012, Orbit Media Studios 2014) , die allesamt zu dem Ergebnis kommen, dass diese kurzen Beiträge eine höhere Engagement Rate aufweisen.

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© Orbit Media Studios

Der Link versorgt die User mithilfe der Beschreibung und des Titels der Seite mit weiteren Informationen, sodass der kurze Hinweis ausreichen sollte.

Wir selbst sind an dieser Stelle allerdings skeptisch, denn wir haben gegenteilige Erfahrungen gemacht und für eine Nachrichtenseite reichen 40 Zeichen meist nicht aus, um den Inhalt des Artikels hinreichend zu transportieren.

3. Poste außerhalb der Hauptzeiten

Ein Beitrag auf Facebook geht leicht unter, wenn er in dem Zeitraum erscheint, in dem alle User aktiv sind und den Newsfeed füttern. Track Maven untersuchte 5800 Facebook-Seiten sowie 1,5 Millionen Posts, um herauszufinden, welche Uhrzeiten eine hohe Interaktionsrate vorweisen und außerhalb der Hauptzeiten liegen.

Track Maven Post Zeiten

Das Ergebnis: samstags, sonntags und nach Feierabend zwischen 17.00 und 1.00 Uhr. Die Studie wurde allerdings im amerikanischen Raum durchgeführt und kann daher wahrscheinlich nur als Tendenz gelten.

Diesen Tipp können wir als Nachrichtenportal leider nicht beherzigen. In unserer Branche geht es oftmals um Aktualität.

4. Sei regelmäßig aktiv und lasse nicht nach

Wenn du bereits eine große Basis an Fans und damit eine gute Reichweite aufgebaut hast, geht es darum, den Erwartungen gerecht zu werden und regelmäßig zu posten. Das Buffer-Team rät dazu, mindestens einmal pro Tag Content zu veröffentlichen, der aber hinsichtlich der Qualität auf keinen Fall abnehmen darf.

Diese Erkenntnis können wir definitiv bestätigen. Es geht bei Facebook nicht um die Quantität der Beiträge einer Seite, sondern hauptsächlich um die Qualität.

5. Verbreite Nachrichten

Der Nachrichtengehalt eines Posts erhöht die Wahrscheinlichkeit, geteilt zu werden. Außerdem belohnt der Facebook-Algorithmus Beiträge zu aktuellen Themen – Stichwort „Trending Topics“. Der Zeitfaktor spielt demnach eine Rolle bei der Bewertung der Posts.

Wir nutzen zusätzlich Hashtags, um auf die Thematik unserer Veröffentlichungen aufmerksam zu machen. Habt ihr weitere Ideen, die hier vergessen wurden?

Quelle: Buffer Blog

Über Anton Priebe

Anton Priebe

Anton Priebe ist Redaktionsleiter und seit Ende 2013 bei OnlineMarketing.de aktiv. Der studierte Germanist und Soziologe fokussiert sich auf Technologie, kreative Marketingstrategien und SEO. In seiner Freizeit klettert Anton gerne Wände hoch, bereist die Welt und freut sich über gutes Essen oder neue Musik.

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