Conversion Optimierung

Bid Adjustment soll den ROI steigern

Ab sofort gibt es in Google Analytics ein neues Programm: Bid Adjustment. Mit diesem Tool können Daten der User genau ausgewertet werden.

bid adjustment

Die Möglichkeiten für Marketer ihre Produkte effektiver an den Kunden zu bringen steigen heutzutage – insbesondere durch die immer weiter zunehmende Globalisierung und Vernetzung. Im Frühjahr 2013 hat Google Enhanced-Campaigns für Werbetreibende eingeführt. Am 22. Juli wurden alle Kampagnen auch hierzulande umgestellt.

Diese sollen Advertisern helfen, die Vorteile der Vernetzung besser umsetzen und ihre Werbekampagnen wirkungsvoller gestalten zu können. Ab sofort soll es für Marketer durch Gebotsanpassungen leichter sein, ihre Angebote zu verwalten. “Die Gebote können fortan simpel gesteigert oder gesenkt werden – je nach User-Verhalten”, so Nikhil Roy, Produkt-Manager des Google-Analytics-Team.

Durch Bid-Adjustment-Reports lässt sich auch die Performance jedes einzelnen Angebotes auf das jeweilige Gerät, den Ort und die Tagesdauer prüfen. Du kannst dir die neuen Analysen folgendermaßen einholen:

Klicke auf Traffic Sources -> Advertising -> AdWords und dann den Bid Adjustments-Link an.

Durch den Bid-Adjustment-Report kannst du eine Fülle an Daten zugreifen. Diese helfen bei der Optimierung der Gebotsanpassungen.

Auch das in Google Analytics integrierte E-Commerce-Tracking hilft dir neuerdings beim Umgang mit den Daten, beziehungsweise Bid Adjustments. Dieses Tracking erlaubt es dir, Gebotsanpassungen anhand von tatsächlich generiertem Umsatz anstatt von Conversions vorzunehmen.

Ein kleines Beispiel veranschaulicht dies:

Ein DVD-Händler sieht im neuen Google-Analytics-Bericht einen höheren ROI an Samstagen und Sonntagen. Er nimmt zeitabhängige Anpassungen vor und steigert sein Gebot um 25 Prozent an diesen beiden Tagen. Nun stellt er fest, dass an Samstagen mehr und teurere DVDs gekauft werden und erhöht seine Gebote weiter.

“Der neue Bid-Adjustment-Bericht ist für alle Analytics-Accounts verfügbar, die mit AdWords verlinkt sind”, sagt Nikhil Roy. “Wir haben die Verlinkung erst kürzlich einfacher gestaltet. Ich kann nur empfehlen, jetzt den Account mit AdWords zu verlinken, falls das noch nicht geschehen ist.”

Über Heiko Sellin

Heiko Sellin

Heiko Sellin hat an der Hochschule Mittweida seinen Bachelor in Sportjournalistik und -management absolviert. Bevor er zu OnlineMarketing.de gestoßen ist, war er für das Hamburger Abendblatt als freier Mitarbeiter tätig und hospitierte beim NDR-Fernsehen und Sport1.

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