Conversion Optimierung

Google startet Cross-Account Conversion Tracking

Google erweitert die AdWords-Optionen: Neben dem Cross-Account Conversion Tracking gibt es auch MCC Search Funnels.

Es ist wahrlich keine leichte Aufgabe, den Customer Journey, also den Weg des Kunden zum Produktkauf, zu entschlüsseln. Wenn ein User beispielsweise am Morgen auf dem Smartphone eine Produktsuche startet und diese später im Büro am Rechner fortsetzt, ist es nicht immer einfach, die Reise des Kunden nachzuvollziehen.

Google hat jetzt in diesem Zusammenhang für AdWords eine Erweiterung angekündigt. Wie aus einem Blog-Eintrag hervorgeht, soll das Performance-Tracking über mehrere AdWords-Accounts hinweg erleichtert werden. Cross-Account Conversion Tracking und Search Funnel Reporting stehen im Mittelpunkt der Erweiterung.

Doppelte Conversions werden nicht gezählt

Beim Croos-Account Conversion Tracking kann der User ein Code-Snippet kreieren und gleichzeitig für all seine Accounts nutzen. Der Vorteil daran: Eine stattgefundene Conversion wird über alle Accounts hinweg nur einmal gezählt. „Doppelte Conversions“ werden also nicht extra gezählt; stattdessen ist Cross-Account Attribution möglich. In Klartext: Der User kann alle Neben-Conversions (oder: Assist Conversions) für alle AdWords-Klicks, die zu einer Conversion führen, erkennen.

Der Screenshot, den wir auf searchengineland gefunden haben, zeigt den Set-up-Vorgang. Der User kann aus den drei Conversion-Option (Webpage, Call-on-Site und App-Download) wählen. Hier gibt es die genaue Anleitung. Als Alternative für das Set-up bietet sich der Google Tag Manager an.

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Nachdem die Conversion-Seiten getaggt wurden, kann der User die Accounts, die getrackt werden soll, innerhalb seines MCC (My Client Center) auswählen. Das Cross-Account Tracking funktioniert nur dann, wenn alle Accounts innerhalb eines MCCs liegen – ein Cross-MCC Tracking ist nicht möglich.

Fügt der User im Verlauf seinem MCC einen weiteren AdWords-Account hinzu, kann er das Conversion Tracking leicht mit einem Häkchen aktivieren. Und bei der Erstellung eines neuen Accounts müssen die Conversions nicht erneut definiert werden.

Search Funnel Reports liefern wichtige Infos

Entscheidet sich der User für das Cross-Account Conversion Tracking, bietet es sich an, die alten Conversion-Tracking-Snippets für eine gewisse Zeit zu behalten, um auch ja keine Conversion zu verpassen. Wer sich mit dem Cross-Account Conversion Tracking nicht anfreunden kann, soll ohne größere Probleme wieder aufs Single-Account Tracking umsteigen können.

Ist das Cross-Account Conversion Tracking einmal aktiviert, hat der User innerhalb seines MCC Zugang zu den Search Funnel Reports. Darin enthalten: ein Overview-Report, ein Top-Conversion-Paths-Report und ein Assisted-Conversions-Report.

Wie praktisch: Alles unter einem Dach. Ausprobieren lohnt sich immer. Das Beste ist: Google hat für die nächsten Monate weitere Schritte angekündigt, um die Conversons transparenter zu machen. Wir sind gespannt.

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