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Top-Arbeitgeber
Deutschlands Top-Arbeitgeber:innen – und welche Jobs du dort bekommen kannst

Deutschlands Top-Arbeitgeber:innen – und welche Jobs du dort bekommen kannst

Hauke Eilers-Buchta | 27.04.22

Arbeitgeber:innen gibt es viele – doch welche sind die besten? Eine aktuelle Top-Liste verrät Details und zeigt auf, wie man bei diesen einen Job ergattern kann.

Möchte man in Deutschland bei Top-Arbeitgeber:innen anfangen, bedarf es vorab einer ersten Orientierung. Das Karrierenetzwerk LinkedIn präsentiert Jahr für Jahr die Top-25-Arbeitgeber:innen in Deutschland – und wir verraten, wie man dort an einen Job gelangen kann.

In den Top Companies 2022 sind die besten Arbeitgeber:innen Deutschlands gelistet. Die Top-Liste basiert dabei auf exklusiven LinkedIn-Daten und hilft Arbeitsuchenden dabei, den passenden Job zu finden. Welche Unternehmen sind dabei besonders interessant und können Mitarbeiter:innen sowie Bewerber:innen gleichermaßen begeistern?

Sieben Faktoren sind entscheidend

Das Ranking für 2022 basiert auf sieben Faktoren, die seitens LinkedIns herangezogen und ausgewertet wurden. Dazu gehören neben Aufstiegschancen und Kompetenzentwicklung sowie Unternehmensstabilität auch Aspekte wie externe Möglichkeiten, die Geschlechterstruktur und Unternehmensaffinität und ebenso die Vielfalt bei den Bildungshintergründen.

Die Top-Arbeitgeber:innen in Deutschland 2022

Platz 1: Siemens

Auf dem ersten Platz landet im Jahr 2022 das Unternehmen Siemens. Siemens ist der Mutterkonzern von Siemens Digital Industries Software, Mendix, Siemens Mobility und weiteren Unternehmen.

In Deutschland hat das Unternehmen rund 86.000 Mitarbeiter:innen, weltweit sind es mehr als 300.000 Angestellte. Standorte in der Bundesrepublik unterhält Siemens in München, Köln, Nürnberg, Berlin und Frankfurt am Main. Vor allem in der Automatisierungsbranche, in der Elektrotechnik oder auch in der Digitalisierung sucht Siemens immer wieder nach fähigen Mitarbeiter:innen.

Im Jahr 2021 übertraf Siemens unter dem CEO Roland Busch die eigene Gewinnprognose und steht somit gut da. 6,7 Milliarden Euro Nettogewinn erwirtschaftete man zuletzt. Für Bewerber:innen bietet Siemens jeden Donnerstag eine virtuelle Jobmesse @SIEYA. Dort können jeweils donnerstags die Karrieremöglichkeiten im Gespräch mit Expert:innen von Siemens besprochen werden.

Platz 2: Volkswagen

Zum Volkswagen-Konzern gehören neben der Volkswagen AG auch SEAT, Skoda Auto und weitere Unternehmen. Alleine in Deutschland hat Volkswagen fast 300.000 Mitarbeiter:innen, weltweit sind es mehr als 670.000 Angestellte. An den Standorten Wolfsburg, Braunschweig, München, Hannover oder auch Berlin und weiteren sind vor allem Fähigkeiten aus den Bereichen Fahrzeugbau oder auch Prozessoptimierung gefragt. Projektmanager:innen, Ingenieur:innen und Systemanalyst:innen sucht der Volkswagen-Konzern vornehmlich, aber auch anderweitig bietet das Unternehmen viele Karrieremöglichkeiten.

Aktuell rüstet der Konzern vielerorts auf Elektromobilität um und konnte zuletzt den Absatz von E-Fahrzeugen verdoppeln. Intern gab es jedoch auch Ärger, nachdem Volkswagen rund 30.000 Stellen abbauen wollte. Bis 2029 sind bei Volkswagen betriebsbedingte Kündigungen zumindest ausgeschlossen. Bewerber:innen haben an vielen Volkswagen-Standorten die Möglichkeit, sich zu bewerben, auch Ausbildungen werden angeboten.

Platz 3: Fresenius Group

Zur Fresenius Group gehören unter anderem die Fresenius SE & Co. KGaA, Fresenius Medical Care oder auch die Helios Kliniken GmbH. Mit knapp 100.000 Mitarbeiter:innen in Deutschland und mehr als 315.000 Mitarbeitenden international zählt die Fresenius Group zu den größeren Arbeitgeber:innen. In Deutschland ist das Unternehmen beispielsweise in Köln, Berlin, München oder Würzburg aktiv und vor allem im Bereich von Medizinprodukten, Krankenhäusern oder auch der Intensivpflege gefragt. Kenntnisse in diesen Bereichen helfen Bewerber:innen vielfach weiter.

Gesucht werden aber auch Industriekaufleute, Investor Relations Manager:innen oder auch Projektmanager:innen. Durch die Coronapandemie mussten in den Helios-Kliniken der Gruppe zahlreiche Operationen abgesagt werden und auch die Fresenius Medical Care, die auf Dialyse spezialisiert ist, wurde mit einer höheren Übersterblichkeit bei den Patient:innen konfrontiert. Aktuell kann sich der Konzern wieder leicht erholen und will im Jahr 2023 für seine Mitarbeiter:innen ein globales Lernsystem einführen. Unabhängig vom Standort soll auf diese Weise ein identischer Ausbildungsstand aller Mitarbeitenden gewährleistet werden.

Platz 4: Bosch

Zu Bosch gehören zum Beispiel die BSH Hausgeräte AG, ETAS oder auch Bosch Rexroth. Weltweit beschäftigt Bosch derzeit mehr als 400.000 Mitarbeiter:innen, alleine in Deutschland zählt der Konzern mehr als 131.000 Beschäftigte an Standorten wie Stuttgart, Würzburg, Berlin oder auch München. Vornehmlich werden Beschäftigte in den Bereichen Automobilindustrie oder auch Software-Ingenieurswesen gesucht, dazu gibt es aber auch verschiedene andere Karrieremöglichkeiten bei Bosch.

Corona und die Halbleiterkrise haben Bosch ziemlich zugesetzt und als Technologiekonzern und Automobilzulieferunternehmen geriet Bosch hierdurch in Schieflage. Im vergangenen Jahr konnte man den Umsatz allerdings wieder deutlich steigern und zahlte allen Tarifangestellten eine Erfolgsprämie aus. Bosch will in Zukunft mit Volkswagen das automatisierte Fahren voranbringen und zudem im Bereich der Fabrikautomation investieren.

Platz 5: Schaeffler

Zu Schaeffler gehören unter anderem die YTRONIC GmbH, LUK und auch Schaeffler Sondermaschinenbau. In Deutschland beschäftigt Schaeffler derzeit rund 28.000 Mitarbeiter:innen, international sind es 83.000 Menschen. Nürnberg, Karlsruhe oder auch Mannheim zählen zu den Top-Standorten von Schaeffler und mit Fähigkeiten in der Fertigung oder der Automobilindustrie hat man hier als Bewerber:in vielfach gute Karten.

Auch Masterstudent:innen können bei Schaeffler in vielen Fällen auf einen Karrierestart hoffen. Dabei investiert Schaeffler in die Digitalisierung und in die Elektromobilität. Alle Zeichen stehen in Franken somit auf Transformation. Im Bereich der Innovationen setzt Schaeffler zudem verstärkt auf Wasserstoff.

Weitere Unternehmen in den Top Rankings

Außerdem zählen noch die Unternehmen Henkel, Lidl, ProSiebenSat.1 Media SE, Beiersdorf und E.ON zu den Top 10 der Top-Arbeitgeber:innen Deutschlands.

Sie vervollständige diese Liste und zeichnen sich in ihren jeweiligen Branchen jeweils als vielseitige und auf Wachstum ausgerichtete Unternehmen aus. Lidl kaufte jüngst eigene Frachtschiffe und konnte im digitalen Absatzmarkt schwarze Zahlen schreiben. Die ProSiebenSat.1 Media SE hingegen konnte mit 4,5 Milliarden Euro einen Rekordumsatz erwirtschaften.

Das Unternehmen Beiersdorf setzt aktuell verstärkt auf Verpackungen aus recyclebarem Plastik und E.ON will in Zukunft verstärkt grünen Wasserstoff in die EU importieren und somit zusehends auf erneuerbare Energien setzen.

Für Bewerber:innen aus den unterschiedlichsten Branchen ergeben sich somit bei den Top-Arbeitgeber:innen in Deutschland vielfältige Möglichkeiten und Karrierechancen.

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