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Zoom Burnout? Diese 5 Tipps können helfen
© Chris Montgomery - Unsplash

Zoom Burnout? Diese 5 Tipps können helfen

Caroline Immer | 23.02.21

Keinen Bock mehr auf Meetings und private Treffen über Zoom und Co.? Damit bist du nicht alleine. Wir zeigen dir anhand von fünf Tipps, wie du effektiv gegen dein Zoom Burnout vorgehen kannst.

Nach fast einem Jahr Coronakrise ist die Arbeit im Home Office für viele zum Dauerzustand geworden. Auch private Treffen finden heutzutage zum Großteil online statt. Doch Zoom, Skype und Co. können an den Kräften zehren. Das ständige Starren auf den Bildschirm, die fehlende körperliche Nähe und technische Schwierigkeiten können zu einem regelrechten Zoom Burnout führen.

Nichtsdestotrotz werden uns digitale Meetings wohl noch eine Weile begleiten. Zum Glück gibt es Wege, den Stress und die Anstrengung zu reduzieren. Wir zeigen dir fünf Tipps, mit denen du deine Videocalls angenehmer gestalten kannst.

1. Deine Zoom-Routine sollte kein Spiegelbild deiner regulären Routine sein

Digitale Treffen, sei es im Arbeitskontext oder privat, können ein effektives Mittel gegen Einsamkeit und Motivationsmangel sein. Doch das bedeutet nicht, dass du die Häufigkeit und Länge deiner persönlichen Treffen zu Prä-Corona-Zeiten eins zu eins auf deine Zoom-Routine übertragen musst.

Ein Tag voller Videocalls kann deutlich erschöpfender sein als ein Tag mit viel persönlicher Interaktion. Es ist daher ratsam, Videokonferenzen auf der Arbeit nur dann einzuplanen, wenn diese Option geeigneter als ein kurzes Telefonat oder eine E-Mail erscheint. Auch im Privaten kann es hilfreich sein, alternativ auf Kommunikationswege wie Telefonieren oder Textnachrichten zurückzugreifen – vor allem, wenn sich der geplante Videocall nur wie ein weiterer Punkt auf der To-Do-Liste anfühlt.

2. Vermeide Multitasking

Insbesondere bei sich langziehenden Videocalls ist es verlockend, nebenbei noch schnell die nächste E-Mail zu schreiben oder mal eben Social Media zu checken. Doch auf lange Sicht führt dies nur zu noch mehr Anstrengung und mangelnder Konzentration. Laut Wissenschaftler:innen der Universität Stanford haben chronische Multitasker außerdem ein schlechteres Gedächtnis als jene, die sich auf einzelne Aufgaben konzentrieren. Es lohnt sich also, bei deiner nächsten Videokonferenz fokussiert und präsent zu bleiben.

3. Hör auf, dich selbst anzustarren

Wer kennt es nicht: Man versucht sich darauf zu konzentrieren, was sein Gegenüber sagt, doch irgendwie fällt einem ständig das eigene, oftmals unvorteilhafte Bild ins Auge. Um dem entgegenzuwirken, ist es hilfreich, sich vor dem Call einen Überblick über das eigene Video-Setup zu verschaffen.

Sorge für gute Lichtverhältnisse, ein gepflegtes Äußeres und einen Hintergrund, der zumindest keine 1/10 vom Room Rater erhalten würden. Ist das erledigt, kannst du dein eigenes Bild beim Anruf getrost außer Acht lassen. Aktivierst du zusätzlich die Speaker-Ansicht statt der Galerieansicht, kannst du dich noch besser auf die Sprecher:innen konzentrieren.

4. Mache Achtsamkeitsübungen

Sich in Achtsamkeit zu üben, kann auch vor, während und nach Videokonferenzen hilfreich sein. Wenn du kannst, lege vor deinem Zoom-Termin eine fünfminütige Meditations- oder Yogapraxis ein, um deinen Körper und Geist zu beruhigen. Auch Achtsamkeitsübungen wie etwa die 5-4-3-2-1-Technik helfen dir dabei, dich wieder auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren. Um den Stress während eines anstrengenden Meetings zu reduzieren, sind Atemübungen ein geeignetes und unkompliziertes Tool.

5. Sei ehrlich, wenn es dir zu viel wird

Auch mit einer optimierten Videocall-Routine kann es vorkommen, dass dich die Zoom-Müdigkeit erwischt und du einfach keinen Bock mehr hast. Sollte das der Fall sein, ist es am besten, dies auch offen zu kommunizieren. Bitte um eine Pause und nutze die Zeit, um weg vom Bildschirm zu kommen. Wenn möglich, verabschiede dich vor allem im privaten Kontext, sobald es dir zu viel wird. Auch das einmalige Verschieben oder Absagen eines digitalen Treffens wird dir niemand übel nehmen.

Sei dir sicher: Du bist nicht die einzige Person, die mit den Schattenseiten von Treffen über Zoom, Skype und Co. zu kämpfen hat. Mit unseren fünf Tipps schaffst du es, wieder mehr Gelassenheit in den Coronaalltag zu bringen.

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