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Remote Work oder Office? Google verschiebt Rückkehr ins Büro auf Januar 2022
© ConvertKit - Unsplash

Remote Work oder Office? Google verschiebt Rückkehr ins Büro auf Januar 2022

Caroline Immer | 01.09.21

Google hat angekündigt, seine Angestellten erst im Januar 2022 wieder ins Büro zu schicken – und das nur teilweise. Auch andere Unternehmen stellen sich die Frage nach der Rückkehr ins Büro. Eine mögliche Lösung besteht in flexiblen Arbeitskonzepten.

Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus – wird Home Office die neue Norm oder kehren wir zurück ins Büro? Diese Frage haben sich viele Unternehmen und Mitarbeiter:innen in den vergangenen Monaten sicherlich mehr als einmal gestellt, und für viele ist die Antwort immer noch unklar. Sowohl die Heimarbeit als auch das gute, alte Office haben Vor- wie auch Nachteile. Etwas Licht ins Dunkel für seine Angestellten bringt nun Google: Der Tech-Konzern verkündete, das verpflichtende Return-to-Office-Datum auf den 10. Januar 2022 zu verschieben. Wir erklären, was genau das für Google-Mitarbeiter:innen bedeutet, und verraten, welche Konzepte für Unternehmen in Deutschland in der neuen Arbeitswelt funktionieren könnten.

Zehntausende Google-Angestellte bereits wieder im Büro

Zwar liegt das Datum für die verpflichtende Rückkehr ins Google-Büro noch etwa vier Monate in der Zukunft. Doch viele Angestellte arbeiten bereits auf freiwilliger Basis wieder im Office. Von Meetings bis zu Outdoor Events finden immer mehr Termine wieder im regulären Arbeitskontext statt. Dennoch haben viele Teile der Welt nach wie vor mit unsicheren Pandemiebedingungen zu kämpfen, weshalb die offizielle Rückkehr ins Büro nun von September auf Januar 2022 verschoben wird, wie Google-CEO Sundar Pichai erklärt:

For some locations, conditions are starting to improve, yet in many parts of the world the pandemic continues to create uncertainty. Acknowledging that, we’ll extend our global voluntary return-to-office policy through January 10, 2022 to give more Googlers flexibility and choice as they ramp back.

Rückkehr ins Büro soll ortsabhängig sein

Jenseits des zehnten Januars soll die Entscheidung, ob Mitarbeiter:innen wieder ins Büro kommen müssen, ortsabhängig gefällt werden. Die Entscheidung liegt demnach bei den verschiedenen Standorten selbst. Um den Angestellten genug Zeit für die Vorbereitung auf die Rückkehr zu bieten, erhalten alle 30 Tage zuvor den Hinweis, dass sie wieder im Büro erwartet werden.

Eine weitere Ankündigung betrifft die sogenannten Reset Days, welche Google für zwei weitere Daten für den Rest des Jahres eingeplant hat. Hierbei handelt es sich um zusätzliche freie Tage, die den Mitarbeiter:innen Zeit zur Erholung geben sollen.

Sind flexible Konzepte die Lösung?

Auch jenseits der Pandemie will Google das Home Office zumindest nicht komplett abschaffen: CEO Pichai verkündete im Mai dieses Jahres, dass das Unternehmen auf flexible Arbeitsmodelle setzen will. So könnten die Google-Angestellten etwa drei Tage die Woche im Büro und zwei Tage im Home Office arbeiten. Einen Anreiz, zumindest teilweise ins Büro zu kommen, gibt es: Angestellte, die dauerhaft im Home Office bleiben wollen, müssen mit Gehaltskürzungen rechnen.

Flexible Konzepte sind auch für andere Unternehmen eine Überlegung wert. Laut einer Befragung vom Mai 2021 wollen über 80 Prozent der Angestellten in Deutschland in Zukunft komplett oder teilweise von zu Hause aus arbeiten. Für die nahe wie auch ferne Zukunft sollten sich Unternehmen daher fragen, ob auch sie ihren Angestellten diese Freiheit bieten wollen – und ob der Wunsch danach überhaupt besteht. Je nach Job, Arbeitsweg und auch Home-Office-Situation können Mitarbeiter:innen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Im Idealfall sollten diese selbst darüber entscheiden können, ob und wie oft sie die Option Home Office nutzen möchten.

Eine weitere Überlegung ist es, die Präsenz im Büro nur im Rahmen der sogenannten 3G-Regel, welche bereits für vielzählige alltägliche Situationen gilt, zu erlauben. In diesem Fall dürften nur Geimpfte, Genesene und Getestete das Office betreten – was für impfunwillige Beschäftigte im Zuge der geplanten kostenpflichtigen Tests teuer werden könnte. Doch der Schutz der Mitarbeiter:innen geht in diesem Fall vor, weshalb die 3G-Regel neben dem Home Office für den weiteren Verlauf der Pandemie eine gute Lösung sein könnte.

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