Büroalltag
Jede:r Fünfte will Fußball-WM am Arbeitsplatz streamen

Jede:r Fünfte will Fußball-WM am Arbeitsplatz streamen

Selina Beck | 08.05.26

Viele freuen sich schon auf die Fußball-WM 2026. Dabei haben sich zahlreiche Beschäftigte bereits jetzt überlegt, wie sie Fußball und Arbeit unter einen Hut bringen wollen.

Die Fußball-WM 2026 startet am 11. Juni. Viele Arbeitnehmer:innen haben sich bereits jetzt vorgenommen, die WM heimlich am Arbeitsplatz zu streamen. Doch nicht nur das: Bei zehn Prozent der Befragten geht die Fußballleidenschaft sogar so weit, dass sie einen Jobwechsel in Betracht ziehen würden, um die Fußballspiele verfolgen zu können.

Weniger Arbeitsleistung während WM

Eine Pressemitteilung des Bewertungsportals casino.at zeigt: 22,5 Prozent der knapp 700 Befragten in Deutschland geben an, die WM-Spiele trotz Streaming-Verbot heimlich während der Arbeitszeit schauen zu wollen. Dabei würden 10 Prozent für ungestörtes WM-Streaming sogar ihren Job wechseln – etwa für die Option auf Home Office.

Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass jede:r siebte Arbeitnehmer:in bereits mindestens einmal Urlaub gemacht oder sich krankgemeldet hat, um ein Spiel zu sehen oder sich von einer langen Fußballnacht zu erholen. 6,8 Prozent haben dies nach eigenen Angaben sogar mehrmals gemacht.

Viele Topspiele werden wegen der Zeitverschiebung in Deutschland erst nach Mitternacht starten. 42,3 Prozent der Befragten rechnen nicht damit, dass Spiele in der Nacht für sie ein Problem darstellen.

Allerdings erwarten 32,7 Prozent der Angestellten auch, dass sie sich am nächsten Tag schlechter konzentrieren können. 13 Prozent der Interviewten stellen sich sogar darauf ein, am Folgetag nach den Spielen deutlich langsamer zu arbeiten. Deshalb planen 12 Prozent auch, wichtige Aufgaben in der WM-Zeit auf den Nachmittag zu verschieben.

13,4 Prozent wollen während der WM früher Feierabend machen

Die Fußball-WM wird für viele auch die Arbeitszeit verändern: So will laut der Umfrage jede:r fünfte Angestellte während der WM später mit der Arbeit beginnen. 13,4 Prozent hingegen planen, früher Feierabend zu machen.

Bei den Altersklassen zeigen sich bei der Befragung, die im Februar dieses Jahres stattfand, Unterschiede. So geben Millennials mit über 24 Prozent am häufigsten an, die Spiele heimlich am Arbeitsplatz streamen zu wollen. Bei der Generation Z liegt der Wert mit genau 24 Prozent auf einem ähnlich hohen Niveau.

Anders sieht es bei Gen X und Y aus. 80 Prozent der Generation X würden lieber ein Spiel verpassen, als Regeln am Arbeitsplatz zu verletzen. Bei der Generation Z liegt der Wert bei über 57 Prozent.

Auch kritische Stimmen zur WM verbreitet

Zu berücksichtigen ist jedoch, dass die Stichprobe begrenzt ist und nur von einem Portal erhoben wurde; die Ergebnisse lassen sich daher nur eingeschränkt auf die Gesamtbevölkerung übertragen. Denn: Es wird auch teilweise in Europa über ein WM-Boykott diskutiert. Um gegen die Politik von US-Präsident Trump zu protestieren, haben mehrere EU-Abgeordnete einen Aufruf gestartet.

Zudem kritisieren viele auch die verschärften Grenzkontrollen und extrem hohen Kosten für die Tickets. Die Diskussionen zeigen, dass die Fußballwelt gerade eher gespalten ist, wobei die WM eigentlich für Zusammenhalt sorgen soll.

Es bleibt spannend, wie viele Zuschauer:innen die WM letztlich schauen werden. Bei der letzten Fußball-WM 2022 gab es weltweit 3,4 Millionen Viewer.

Was hältst du davon, die WM während der Arbeitszeit zu streamen – okay oder nicht? Lass es uns gerne in den Kommentaren wissen!


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Bild eines Fußballfelds
© Markus Spiske – Pexels


Dieser Beitrag erschien erstmals am 6. Mai 2026.


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