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E-Mail Marketing
Black Friday 2020: 5 Tipps für erfolgreiches E-Mail Marketing
© Ashkan Forouzani - Unsplash

Black Friday 2020: 5 Tipps für erfolgreiches E-Mail Marketing

Caroline Immer | 01.11.20

Am Black Friday platzt das E-Mail-Postfach oft aus allen Nähten. Wir stellen fünf Insights aus einer Studie von Episerver vor, die Unternehmen dabei helfen, mit erfolgreichen E-Mail-Kampagnen aus der Masse herauszustechen.

Bald ist es soweit: In etwa einem Monat, nämlich am 27.11., findet der alljährliche Black Friday statt. Auch am darauffolgenden Cyber Monday können Sparfüchse mit vielen Schnäppchen rechnen. Doch nicht nur für Kunden bieten diese Events tolle Möglichkeiten. Auch Marketer können die umsatzstarke Zeit nutzen, um erfolgreiche Kampagnen zu launchen. Allerdings bedarf es einer im Voraus geplanten Strategie – zu der ein durchdachtes E-Mail Marketing gehört. Das Software-Unternehmen Episerver hat etwa 125 Millionen E-Mails aus 1.200 Kampagnen vom Black Friday und Cyber Monday 2019 ausgewertet. Was dabei heraus kam und was Marketer für die diesjährigen Aktionen mitnehmen können, haben wir im Folgenden zusammengefasst.

1. Vor, während und nach dem Black Friday Mailings versenden

Wer denkt, der beste Zeitpunkt für E-Mail-Kampagnen sei der Aktionstag selbst, täuscht sich. Denn das E-Mail Marketing für den Black Friday und auch den Cyber Monday beginnt oft schon etwa zwei Wochen zuvor. So wurden 43 Prozent der 108 Millionen ausgewerteten Mailings, welche auf Angebote zum Black Friday aufmerksam machten, noch vor dem eigentlichen Termin versandt. Am Tag selbst waren es 32 Prozent. Der Rest wurde im Anschluss verschickt. Dies hängt auch damit zusammen, dass viele Unternehmen mittlerweile auf eine Black Week setzen – und den Zeitraum ihrer Angebote dementsprechend verlängern.

Zu diesen Zeitpunkten wurden die meisten Mailings für den Black Friday und den Cyber Monday versandt, © Episerver

Der Cyber Monday liegt mit 17,5 Millionen Mailings noch deutlich hinter seinem bekannteren Gegenpart. Die Mailings für diesen wurden zu fast 60 Prozent am gegebenen Montag selbst versandt. Marketer können in Angesicht der noch relativ geringen Konkurrenz beim Cyber Monday in Erwägung ziehen, ein größeres Augenmerk auf diesen zu legen. Auch das Potenzial des Singles‘ Day am 11.11. sollte nicht unterschätzt werden. Denn dieser hat sich in Europa zwar mittlerweile etabliert, wird aber längst noch nicht von allen Unternehmen ausgenutzt – was ebenfalls weniger Konkurrenz in der Inbox bedeutet.

2. Trotz durchschnittlich schlechterer Performance – so gelingen erhöhte Klick- und Öffnungsraten

Man könnte meinen, die Klick- und Öffnungsraten für Black-Friday-Angebote seien aufgrund der attraktiven und besonderen Deals erhöht. Doch das scheint nicht der Fall zu sein. Die KPIs liegen zum Teil sogar unter dem Durchschnitt. Der Grund: Die erhöhte Konkurrenz im E-Mail-Postfach. Viele Kunden öffnen Mails am Aktionstag nur vereinzelt – und übersehen einige vielleicht sogar. Dennoch deutet die erhöhte CTOR am Black Friday darauf hin, dass es Unternehmen oftmals gelingt, relevante Inhalte zu teilen. Um die Performance der Mailings im Jahr 2020 zu optimieren, sollte neben Relevanz auf eine gut durchdachte Betreffzeile geachtet werden. Episerver empfiehlt, einen A/B-Test mit automatischer Optimierung einzubauen.

Öffnungs- und Klickraten der Black-Friday-Kampagnen im Vergleich, © Episerver

3. Vor allem Retailer und E-Commerce-Unternehmen sollten am Black Friday aktiv werden

Ein Großteil – nämlich fast 70 Prozent – der versandten Mailings stammten aus dem Bereich Handel und E-Commerce. Genau jene Unternehmen sollten sich die Chance, die die umsatzstarken Tage in einem Monat bieten, nicht entgehen lassen. Doch auch etwa im B2B-Marketing kann der Black Friday mithilfe gelungener E-Mail-Kampagnen zum Erfolg werden.

Mit diesen Anteilen waren die verschiedenen Branchen in den untersuchten Mailings vertreten, © Episerver

Dennoch ist eine Beteiligung am Black Friday und verwandten Events nicht für alle Unternehmen zwingend notwendig. Für manche mag es schlicht nicht zum Konzept oder der Ausrichtung passen. Businesses aus Retail und E-Commerce sollten die Gelegenheit allerdings unbedingt nutzen. Ihre Öffnungs- und Klickraten lagen 2019 im Vergleich zu anderen Branchen im Durchschnitt. Umso wichtiger, sich frühzeitig effektive E-Mail-Marketing-Kampagnen zu überlegen und der Konkurrenz so einen Schritt voraus zu sein.

Die Öffnungs- und Klickraten der verschiedenen Branchen im Vergleich, © Episerver

4. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst

Zu diesen Zeiten können Marketer die besten Öffnungs- und Klickraten verzeichnen, © Episerver

Nicht nur in der Zeit vor dem Black Friday lohnt sich frühzeitiges Handeln – auch am besagten Freitag selbst sollten Marketer ihre E-Mail-Kampagnen möglichst morgens absenden. Die Daten aus dem Jahre 2019 belegen, dass zwischen neun und elf Uhr die besten Öffnungs- und Klickraten erzielt werden konnten.

Doch auch schon um Mitternacht ein Mailing zu versenden, kann sich lohnen. Denn zu dieser Zeit besteht aller Wahrscheinlichkeit nach noch kein Chaos in der Inbox der Empfänger und die Nachtschwärmer unter ihnen werden direkt auf die Deals aufmerksam. Sollte eine E-Mail doch einmal untergegangen sein, bietet es sich an, abends noch einen Reminder an Nicht-Öffner zu senden.

5. Cyber Monday nutzen – und verlängern

Auch wenn 2019 deutlich weniger Unternehmen am Cyber Monday aktiv waren als am Black Friday, konnten an Ersterem die besseren KPIs erzielt werden. Marketer können daraus mitnehmen, dem Cyber Monday 2020 unbedingt eine Chance zu geben – und aus ihm am besten gleich eine ganze Cyber Week zu machen.

Die Performance der Kampagnen am Cyber Monday 2019, © Episerver
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