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So verändert der Krieg in der Ukraine den Online-Werbemarkt

So verändert der Krieg in der Ukraine den Online-Werbemarkt

Caroline Immer | 11.05.22

Wie wirkt sich die aktuelle Krisensituation in der Ukraine auf die wichtigsten Marketing KPIs aus? Dieser Frage ist Smarketer in einer Analyse nachgegangen.

Der Krieg in der Ukraine bringt auf vielen Ebenen gravierende Auswirkungen mit sich – vor allem gesellschaftlich und politisch, aber auch im Bereich der Wirtschaft. Wie genau sich die aktuelle Situation in der Ukraine auf den Online-Werbemarkt auswirkt, hat die Online-Marketing-Agentur Smarketer nun auf Grundlage von rund 1.000 Werbekonten untersucht.

Starke Unterschiede zwischen den Branchen

Auf Basis der ersten 60 Tage nach Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 konnte Smarketer starke Auswirkungen auf verschiedene KPIs ausmachen. So wurden im Jahresvergleich bereichsübergreifend 24,4 Prozent höhere Cost-per-Click-Werte ermittelt. Darüber hinaus konnten 3,2 Prozent weniger Impressions gemessen werden. Bemerkenswert sind die starken Unterschiede zwischen den verschiedenen Branchen. So wurden im Bereich Hobby & Freizeit 20,6 Prozent mehr Impressions, aber um 27,2 Prozent höhere CPCs ermittelt. In den Segmenten Finanzen, Versicherungen und Immobilien hingegen kam es zu 51,1 Prozent weniger Impressions bei 18,7 Prozent höheren CPCs.

Eric Hinzpeter, Content-Marketing-Experte bei Smarketer, rät Unternehmen dazu, bei steigenden Conversion Rates sowie sinkenden Impression Shares ihre Budgets zu erhöhen. Je nach Warenbestand könne man auf dynamisches Remarketing oder, falls wenig Warenbestand besteht, auf Google Shopping und Search setzen.

Wichtig: Klare Kommunikation mit den Kund:innen

Neben teils unterbrochenen Lieferketten sei auch die finanzielle Verunsicherung vieler Kund:innen ein ernst zu nehmendes Problem. Unternehmen sollten den Warenbestand gegenüber diesen daher klar kommunizieren, erklärt Eric Hinzpeter:

Die Verfügbarkeit rückt, wie schon zu Anfang der Pandemie, für viele Kaufwillige in den Vordergrund. Teilen Sie Ihren Kund:innen auf der Website und in Ihren Ads mit, ob Produkte On-Stock sind oder wann damit zu rechnen ist – und benachrichtigen Sie diese, sobald Ware wieder verfügbar ist.

Neben dem gebremsten Wirtschaftswachstum könne in diesem Kontext auch die steigende Inflation zum Problem werden. Die Folgen dieser seien aller Voraussicht nach künftig in allen Handelssegmenten zu spüren – in unterschiedlicher Ausprägung. Insgesamt sei neben einer klaren Kommunikation ein genaues Monitoring der Werbemaßnahmen sowie die individuelle Anpassung der Online-Marketing-Strategien ratsam.

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