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Prompte Rückkehr: Sam Altman und Greg Brockman wieder bei OpenAI

Prompte Rückkehr: Sam Altman und Greg Brockman wieder bei OpenAI

Niklas Lewanczik | 22.11.23

Erst wurde er gefeuert, jetzt kehrt Sam Altman als CEO von OpenAI zurück. Der Mitgründer Greg Brockman kommt nach seiner Kündigung ebenfalls wieder, der Vorstand wird neu zusammengestellt.

Ist das das Ende der Posse? Sam Altman wird wenige Tage nach seinem medienwirksamen Ausscheiden bei OpenAI als CEO wieder eingestellt. Das Unternehmen erzielte eine Einigung mit ihm, nachdem Microsoft CEO Satya Nadella bereits angekündigt hatte, das Altman und der Unternehmensmitgründer Greg Brockman – der aus freien Stücken gekündigt hatte – bei Microsoft ein AI Research Team leiten sollten. Zwischen Altman und dem OpenAI-Vorstand war es zu einem Bruch gekommen, den das Unternehmen in der Ankündigung zu seinem Ausscheiden angedeutet hatte. Nach einigem Hin und Her und langen Verhandlungen ist der alte Status quo in der Führungsriege wiederhergestellt. Der Vorstand allerdings wird teilweise neu besetzt. Beim neuen Board of Directors ist nur Adam D’Angelo als verbliebenes Vorstandsmitglied aus der vorigen Konstellation zu finden.

Rückkehr auch für Greg Brockman – OpenAI verhindert Exodus

Durch die jüngste Lösung verhindert OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, Whisper und Co., eine Massenabwanderung der begehrten Mitarbeiter:innen. Rund 500 Angestellte unterschrieben einen Brief, in dem sie das Unternehmen warnten, dass sie Altman und Brockman folgen würden, wenn diese nicht wieder eingestellt werden könnten. Das berichtete unter anderem Ashlee Vance von Bloomberg auf X.

Während Microsoft den Mitarbeiter:innen von OpenAI, nicht nur den Gründern, neue Jobs anbot, stellte auch Salesforce CEO Marc Benioff eine lukrative Anstellung der AI-Expert:innen in Aussicht.

Mit der Neustrukturierung des Vorstands und der Wiedereinstellung von Altman und Brockman dürfte OpenAI eine massive Veränderung und einen etwaigen Relevanzverlust verhindert haben. So bleibt das Unternehmen, das User mit zahlreichen fortschrittlichen AI Features begeistert, ein Fixpunkt der KI-Entwicklung und des Wettbewerbs im Digitalraum.

Maßgeblich zur Lösung beigetragen haben dürfte der Interims-CEO Emmett Shear, der nach knapp zwei Tagen im Amt die Position verlassen muss. Welche Rolle der Twitch-Mitgründer künftig spielen wird, wurde noch nicht klargestellt.

Auch Satya Nadella begrüßt die Entwicklung bei KI-Unternehmen, mit dem Microsoft so eng zusammenarbeitet – und möchte die Kooperation künftig noch verstärken.

Unterdessen wartet OpenAI bereits mit guten Nachrichten für alle User auf, die ChatGPT kostenfrei nutzen: Diese können ab jetzt auf die Sprachfunktion ChatGPT Voice zugreifen und mit dem KI-Bot sprechen.

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