Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Cases
Mythbusting bei LinkedIn: Wie funktioniert der Algorithmus?

Mythbusting bei LinkedIn: Wie funktioniert der Algorithmus?

Caroline Immer | 26.08.22

Um den LinkedIn-Algorithmus tummeln sich einige Mythen und Fehlannahmen. Im zweiten Teil der Serie „Mythbusting the Feed“ erklärt die Plattform, welche Faktoren darüber entscheiden, was im Feed angezeigt wird.

Ein genaueres Verständnis des LinkedIn-Algorithmus verhilft Creatorn zu mehr Reichweite und Usern zu einem ansprechenderen Feed. Um dies zu ermöglichen, hat LinkedIn die Videoreihe „Mythbusting the Feed“ gestartet. Im ersten Teil der Serie beschäftigte sich die Plattform in zwei Videos mit den Fragen „Welche Art von Gesprächen sind auf LinkedIn willkommen?“ und „Was bedeutet es, in Bezug auf Inhalte auf LinkedIn professionell zu sein?“. Im zweiten Teil geht es nun um Fragen rund um den Content, der Usern in ihrem Feed angezeigt wird.

„Was wird in meinem Feed angezeigt und warum?“

Laut Sabry Tozin, Vice President of Engineering bei LinkedIn, werde den Usern vornehmlich Content angezeigt, der auf die eigenen Interessen abgestimmt ist, also etwa Konversationen aus dem eigenen Netzwerk sowie Inhalte von Unternehmen, denen du folgst. Der Content sei immer auf den jeweiligen User zugeschnitten, erklärt LinkedIn. Besonders viel Reichweite erlange Content, der Ideen, Insights und Inspiration verbreite:

Some of the most widely read and distributed content are the posts that contribute ideas, insights, and inspiration, unlocking a world of knowledge, opportunities and collaboration.

„Wie funktioniert der Algorithmus?“

Tozin erklärt, LinkedIn arbeite mit mehreren Algorithmen, welche die Interessen der User identifizieren, relevante Jobs sowie neue Kontakte vorschlagen und den Feed mit ansprechendem Content füttern. Schädliche Inhalte werden darüber hinaus herausgefiltert:

Our Feed uses algorithms to learn about your interests and helps add engaging content to your Feed, in addition to recommending relevant jobs and people connections. These algorithms also filter out low-quality and unsafe content to ensure that what you see on your Feed adds value to your professional journey. 

Spannend ist in diesem Kontext zu erwähnen, dass die Plattform derzeit mit einem Discover Feed à la TikTok experimentiert, der Inhalte von Personen und Brands, denen Nutzer:innen noch gar nicht folgen, ähnlich wie auf TikToks For You Page für die User bereitstellt.

„Wie kann ich kontrollieren, was ich in meinem Feed sehe?“

Laut Tozin haben die User selbst viel Kontrolle darüber, was sie im Feed sehen. Um diesen soweit wie möglich zu personalisieren, empfiehlt die Plattform, mit dem Content von Personen, deren Inhalte man öfter sehen möchte, zu interagieren. Weitere Optionen sind es, Hashtags und Unternehmen zu folgen, Newsletter zu abonnieren sowie Gruppen beizutreten.

„Wie verberge ich Content, den ich nicht sehen möchte?“

Wenn ein Beitrag in deinem Feed angezeigt wird, den du nicht sehen möchtest, hast du über die drei Punkte in der oberen rechten Ecke mehrere Optionen: Über „Nicht anzeigen“ wird der Beitrag ausgeblendet. Bei Bedarf kannst du dem Account auch entfolgen, diesen stummschalten oder den Beitrag melden, falls dieser gegen die Richtlinien verstößt.

LinkedIn ist nicht die einzige Plattform, deren Algorithmus Fragen bei den Usern aufwirft. Lies hier nach, wie der Recommendation-Algorithmus bei YouTube funktioniert. Welche drei Faktoren der TikTok-Algorithmus vor allem berücksichtigt, erfährst du in diesem Artikel.

Die Ergebnisse dieser Umfrage zeigen dir, welchen Stellenwert Social-Media-Analysen für dich als Marketer:in haben sollten und wo du künftig anknüpfen kannst, um besser messen zu können!

Jetzt kostenlos herunterladen

Kommentare aus der Community

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*
*