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So gut ist Grok Imagine Image 2.0 – Sicherheitszweifel bleiben

So gut ist Grok Imagine Image 2.0 – Sicherheitszweifel bleiben

Niklas Lewanczik | 10.08.26

Imagine Image 2.0 zeigt hochentwickelte KI-Bildkreationsmöglichkeiten, kann Ads, Infografiken, Storyboards und Co. erstellen und ermöglicht Resizing von Bildern. Das Modell kommt aber mit fadem Beigeschmack.

Das AI-Geschäft ist für SpaceX und die X-Mutter SpaceXAI ein besonders wichtiges. Darauf verweisen die jüngsten Quartalszahlen, die SpaceX als börsennotiertes Unternehmen inzwischen der Öffentlichkeit preisgeben muss. Vom Gesamtumsatz in Höhe von 7,8 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal entfielen schon 2,6 Milliarden auf den AI-Sektor.

Nach dem Launch von Grok 4.5 als auf Coding und Agents ausgerichtetes KI-Modell kommt jetzt der Start des neuen KI-Bildmodells Imagine Image 2.0. Dieses macht die KI-Texterstellung und -bearbeitung für User noch deutlich einfacher. Auch, weil Imagine Image im Vergleich mit Konkurrenzmodellen sehr gut abschneidet. Es eignet sich nicht zuletzt für die Kreation von Ad Creatives, Social Media Content und Produktbildern.

Allerdings müssen User bei der Nutzung in der EU auf die neue KI-Kennzeichnungspflicht achten. Und Imagine Image birgt ein Gefahrenpotential, das schon für einen großen Skandal gesorgt hat. Denn die umfassenden Möglichkeiten lassen sich schnell für arglistige Zwecke instrumentalisieren.



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Hand mit grüner Karte, AI Labels zur KI-Kennzeichnung, Textzug, beigefarbener Hintergrund
© European Commission via Canva


Imagine Image 2.0: State-of-the-Art Performance und Bilder, die du für dein Business nutzen kannst

In den KI-Wettbewerbsanalysen der Bereiche Image Edit Arena und Text-to-Image Arena schneidet das neue Modell Imagine Image 2.0 besonders gut ab und muss sich jeweils nur GPT-Image 2 von OpenAI geschlagen geben.

Die Elo Ratings für Imagine Image 2.0 im Bereich der Bildbearbeitung und Text-to-Image-Kreation bei Arena, © SpaceXAI, Arena, Liste mit Werten und Namen
Die Elo Ratings für Imagine Image 2.0 im Bereich der Bildbearbeitung und Text-to-Image-Kreation bei Arena, © SpaceXAI, Arena

Das KI-Bildmodell wird von SpaceXAI als neuer Quality Mode für das Tool Grok Imagine eingesetzt. Dabei ist das Ziel klar definiert: User sollen schnell und einfach Bilder erstellen und bearbeiten können, die sie in ihrem digitalen Alltag nutzen können – ob für die Arbeit, ihre Social Performance oder private Zwecke. Dabei soll das Modell ähnlich wie Designer:innen arbeiten, sodass auch integrierte Texte klar erkennbar und sinnvoll positioniert werden. Das Modell kann Instruktionen bis ins Detail befolgen. Das ermöglicht Usern, schnell Visuals zu erstellen, die lebensecht aussehen und zum Beispiel als Produktbilder für das eigene Geschäft fungieren können.

Ein KI-generiertes Visual für eine Brand, die Textilien anbietet, © SpaceXAI, Handtücher auf Tisch neben Kerze, Schüssel, Tablett und Vase, Textzug im Hintergrund
Ein KI-generiertes Visual für eine Brand, die Textilien anbietet, © SpaceXAI

Wer auf Imagine Image 2.0 setzt, kann beispielsweise Visuals für Ads oder Produktseiten erstellen, Infografiken und Plakate im Handumdrehen generieren und spezifische Visuals für Storyboards, Mockups oder UI und UX Content zusammenstellen.

Hierbei haben die Nutzer:innen zudem die Option, auf diverse Templates zuzugreifen. Dazu gehören neuerdings Produktbilder und Gaming Assets sowie Portraitaufnahmen und viele weitere.

Template für Portraitbilder, © SpaceXAI
Template für Portraitbilder, © SpaceXAI

Und wer im Bereich der Produktbilder oder des Storytellings arbeitet, kann künftig ebenfalls Worldbuilding betreiben und einmal erstellte Charaktere, Orte, Objekte und Co. als konsistente Elemente für aufeinander aufbauende Visuals nutzen.

So einfach wird die KI-Bildbearbeitung mit dem neuen Modell: Größe ändern, Hintergrund entfernen, Produkte anpassen

Vor allem die Bildbearbeitungsfähigkeiten von Imagine Image 2.0 stehen im Fokus der Vorstellung von SpaceXAI. Denn das Modell macht es möglich, jegliche Bilder ganz einfach in die passende Bildgröße umzuwandeln. Du brauchst ein 9:16-Format, hast aber ein 2:1-Bild? Das ist dank des Modells kein Problem, es generiert das Visual neu, ohne dass sich der Bildinhalt verändert. So lassen sich schnell Inhalte für verschiedene Kanäle kreieren.

Dazu kommt das Tool Magic Wand, mit dem User nur ein Element auswählen können, das verändert werden soll – der Rest bleibt unberührt. Dieses Element, zum Beispiel ein Produkt, kann dann per Prompt einfach angepasst werden, farblich verändert, durch ein neues Modell ersetzt oder Ähnliches. Das Tool Segmentation wiederum ermöglicht die Bereichsauswahl zur Bearbeitung. Des Weiteren können User den Hintergrund entfernen und jedes Objekt im Vordergrund mit transparentem Hintergrund weitertransportieren. Und dank des Multi-ref Editings können sie bis zu fünf Elemente zugleich in einer Session bearbeiten.

Bearbeitungsbeispiele mit Imagine Image 2.0, © SpaceXAI

Auf Grok.com und in der Grok AI App ist das neue Modell bereits verfügbar. Der API-Zugriff soll folgen. User können das Modell schon kostenlos testen.

Achtung bei KI-Bildern: Risiken vorhanden, Kennzeichnung nötig

Grok ist als AI Tool auch auf der SpaceXAI-Plattform X integriert. Und insbesondere dort lässt sich das Tool mit Imagine Image als Modell im Hintergrund nutzen, um unmittelbar über das Medium Bildbearbeitungen vorzunehmen. Das ist komfortabel für die User, birgt aber auch eine große Gefahr. Denn mithilfe des Grok Tools haben schon viele User unangemessene Bilder, unter anderem sexualisierte Deepfakes von Frauen und Minderjährigen erstellen lassen. Einen dedizierten Spicy Mode, auch für NSFW Content, führte Grok schon 2025 kostenfrei ein. Anfang des Jahres kam es zu einem Nacktbild-Skandal, die EU ermittelte sogar gegen SpaceXAI. Gleichzeitig erlebte Grok durch technologisch starke sowie perfide Optionen ein Nutzungshoch. Auch deshalb dürfte SpaceXAI keine strengeren Kontrollmechanismen für die generierten Inhalte integrieren. Immerhin war in unserem Schnelltest eine Altersabfrage vonnöten, die sich aber auch leicht manipulieren lässt.



Grok:

Nacktbild-Skandal und Top-Platzierung im App Store

© KI-generiert von Grok Imagine Image, SpaceXAI


Das Risiko von arglistigen Deepfakes besteht beim Einsatz diverser KI-Tools. In der EU sollen zumindest die neuen KI-Kennzeichnungspflichten etwas mehr Transparenz bei Deepfakes schaffen. Wer also beispielsweise KI-Visuals mit Imagine Image 2.0 erstellt oder Bilder damit bearbeitet, muss das schon im Bild klar ausweisen. Wie das funktioniert und wie es aussehen kann, zeigen wir in unserem Beitrag im Detail.



Das Unternehmen hinter Grok ist jetzt offiziell SpaceXAI. Dieses bietet umfassenden Support für die KI-Entwicklung von Diensten wie Grok, die auch auf X eingesetzt werden.

xAI jetzt SpaceXAI:

Unternehmen bringt neue Grok-Stimmen und hofft auf KI-Support aus dem All

SpaceXAI-Logo, in Weiß auf schwarzem Hintergrund
© SpaceXAI via Canva


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