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Social Media Marketing im Jahr 2013

Übersicht und Aussicht – die wichtigsten Ergebnisse des Social Media Marketing Industry Report.

webtreats /  flickr.com

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Auf 43 Seiten mit knapp 70 Diagrammen bietet der Report einen sehr detaillierten Einblick in den aktuellen Stand des Social Media Marketing. Für die fünfte Version des jährlich erscheinenden Reports hat Social Media Examiner über 3000 Marketer befragt. Die Themen decken unter anderem die verschiedenen Plattformen, Strategien und die Messbarkeit der Investitionen ab.

Die wichtigsten Ergebnisse:

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  • Social Media stehen bei Marketern hoch im Kurs: 97% der Befragten gaben an, Social Media Marketing zu betreiben. 62% investieren mehr als 6 Stunden pro Woche in diesen Kanal. Hier die zu 86% positiven Reaktionen zum Statement “Social Media sind wichtig für mein Unternehmen”:

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  • Facebook und LinkedIn sind für Marketer  die beiden wichtigsten Netzwerke. Facebook steht für 49% an erster Stelle. Darauf folgen LinkedIn (16%), Blogs (14%) und Twitter (12%):

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Eine ähnliche Sprache spricht die folgende Grafik, welche die Nutzung der verschiedenen Plattformen widerspiegelt. 92% der Marketer nutzen Facebook, 80% Twitter und 70% LinkedIn. Der Geo-Dienst Foursquare und das Daily Deal – Modell scheinen sich als Marketingplattformen (noch) nicht umfassend durchgesetzt zu haben.

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  • YouTube steht zum dritten Jahr in Folge an erster Stelle, wenn es um zukünftige Investitionen geht: 69% der Marketer wollen YouTube dieses Jahr verstärkt einsetzen. Daneben gewinnen Podcasts stark an Popularität: 24% der Befragten wollen in diesem Bereich aktiver werden. Interessant ist diese Zahl vor allem wegen des schon vor Jahren prophezeiten Ende des Podcast.Für Facebook, Blogs, LinkedIn, Twitter, Google Plus und Pinterest planen je mehr als 50% der Marketer eine erhöhte Aktivität. Foto-Dienste wie Instagram, Foren, Social Bookmarks sowie Frage- und Antwort-Seiten reihen sich weit unten ein.
  • Social Media Marketing ist nur schwer messbar: Nur 26% der Marketer gaben an, den ROI ihrer Aktivität messen zu können. Die direkte Frage nach der Effektivität des Facebook Marketing fällt ähnlich aus – 41% sind über die Auswirkungen dieses Kanals im Unklaren. Hier die Reaktionen zum Statement: “Ich kann den ROI meiner Social Media Aktivität messen”:

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  • Der bedeutendste Vorteil des Social Media Marketing ist die erhöhte Anzahl und Frequenz der Werbekontakte. Darauf folgen der erhöhte Traffic, gewonnene Markterkenntnisse und loyale Fans. Das Schlusslicht bildet der direkte Einfluss auf das Absatzvolumen mit einer Zustimmung von 43%.

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Interessant auch eine Aufstellung der Fragen, die Marketer am meisten beschäftigen, vom Report aber leider nicht beantwortet werden:

  • Welche Social Media Strategie ist die effektivste?
  • Auf welchen Wegen erreiche ich am meisten Engagement?
  • Welche Tools eigenen sich am besten für das Social Media Management?
  • Wie messe ich den ROI meiner Social Media Kampagnen?

Am interessantesten scheint die Frage nach der effektivsten Strategie, die sich 90% der Befragten stellen – laut des Reports eine Reaktion auf die ständigen Änderungen und Updates innerhalb der einzelnen Netzwerke.

Neben oben beschriebenen Erkenntnissen widmet sich der Report den Unterschieden von B2B und B2C-Unternehmen im Umgang mit Social Media, dem Zeitaufwand der einzelnen Kanäle und Plattformen sowie der Höhe der Investitionen.

Frei zugänglich ist er nur noch bis zum 30.05.

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