Marketingstrategie

Präsidentschaftswahlen in den USA: Ad Tech im Kampf um die Macht

Welche Tools werden im Rennen um eine der begehrtesten Positionen der Welt eingesetzt? Insights in das Online Marketing während der Wahlen in den USA.

© Flickr / Diego Cambiaso, CC BY-SA 2.0

© Flickr / Diego Cambiaso, CC BY-SA 2.0

Auf welche Technologien vertrauen die Marketers bei den Präsidentschaftswahlen in den USA? Eine Studie gestattet interessante Einblicke in die Auswahl der unterschiedlichen Werbenetzwerke und Plattformen, die hier zum Einsatz kommen.

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Hinter den Wahlen stehen die Millionenbudgets für Marketer

Die US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen sind nicht nur eine immense Herausforderung für die Kandidaten und ihr Team, sondern auch für die Marketingverantwortlichen, die im Hintergrund deren Kampagnen realisieren. Doch welche Tools und Plattformen werden im derzeitigen Wahlkampf zwischen Hillary Clinton, Bernie Sanders, Donald Trump, Ted Cruz und den anderen genutzt?

Retargeting-Spezialist AdRoll ist der Frage nachgegangen und hat mithilfe von Datanyze analysiert, welche Pixel auf den Kampagnen-Websites eingebunden sind. Damit schafft das Unternehmen zwar kein originalgetreues Abbild der Realität, wie Content Marketing Manager Scott Raynor selbst auf dem eigenen Blog zugibt. Dennoch zeigt die Momentaufnahme vom 01. März eine Tendenz, die eine valide Aussage zu diesem Zeitpunkt zulässt.

Die Untersuchung der zehn Hauptkandidaten fördert aufschlussreiche Details des Milliardengeschäfts zutage.

Ad Networks und Retargeting im Wahlkampf

Sieben der zehn Kampagnen-Websites nutzen Retargeting-Pixel, wobei Facebook bei allen vertreten ist. Damit zeigt sich wieder einmal, welche Bedeutung Facebook Advertising im Marketing mittlerweile einnimmt. Codes für Werbung auf Twitter finden sich noch bei vier der Präsidentschaftsanwärter. Die Demokraten Clinton und Sanders sind die einzigen, die auf Inventory von LinkedIn setzen. Google ist neben vier Repräsentanten für Dynamic Remarketing mit den Werbenetzwerken DoubleClick und AdWords bei jeweils sechs der Websites präsent.

Pixel für Videoadvertising dagegen setzen ausschließlich drei Republikaner ein, unter ihnen Donald Trump. Raynor schreibt den Demokraten andere Werbeformate zu.

Google und Facebook dominieren bei den Ad Networks und Retargeting Plattformen, © AdRoll

Google und Facebook dominieren bei den Ad Networks und Retargeting Plattformen, © AdRoll

E-Mail Marketing und Marketing Automation bei den Präsidentschaftswahlen

Die Plattformen, auf die im E-Mail Marketing gebaut wird, sind sehr unterschiedlich. Höchstens drei der zehn Websites nutzen einen gemeinsamen Anbieter. Übrigens finden sich sämtliche Kandidaten bei Gmail – außer Trump.

Marketing Automation ist bei kaum einem der Marketingverantwortlichen angekommen. Jeder setzt für verschiedene Ansprüche auf unterschiedliche Tools, All-In-One findet sich hier überhaupt nicht.

E-Mail Marketing Technologien in der Präsidentschaftswahl, © AdRoll

E-Mail Marketing Technologien in der Präsidentschaftswahl, © AdRoll

Quelle: AdRoll Blog

Ein Gedanke zu „Präsidentschaftswahlen in den USA: Ad Tech im Kampf um die Macht

  1. Martin Lück

    Sehr interessant auf welche Produkte die Marketier bei den verschiedenen Kandidaten setzen.
    Hillery Clinton setzt sowohl bei den Ads sowie im E-Mail-Marketing die meisten Möglichkeiten ein. Ich bin gespannt wie Hillary Clinton bei den Wahlen abschneidet, auch wenn das Ergebnis ganz sicherlich nicht nur durch die vielen Werbemöglichkeiten bestimmt wird.

    Antworten

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