Display Advertising

AdBlocker ab heute wirkungslos: Publisher gehen in die Offensive

Auf den Internetseiten bekannter Internetportale wie z.Bsp. pcgames.de und buffed.de sind AdBlocker seit heute wertlos. Chance für die Branche?

anti ad block

Wer die Webseite von PC Games, PC Games Hardware oder buffed mit einem AdBlocker betritt, wird sich wundern. Auf diesen Seiten sind AdBlocker wirkungslos, die Werbeanzeigen werden regulär ausgespielt.

Was wurde in letzter Zeit alles berichtet, von mafiösen Strukturen bei AdBlock Plus über den Aufschrei großer Verlage bis zu Zahlungen an AdBlock Plus, um die eigenen Anzeigen durchzulassen. Jetzt wehren sich die ersten deutschen Publisher indem sie AdBlocker unwirksam machen.

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Deutsches Startup verantwortlich

Ein deutsches Startup, welches zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genannt werden soll, steckt hinter der Technologie. Seit längerer Zeit wird an der Technik gefeilt, AdBlocker unschädlich zu machen. Publisher könnten somit 100% ihres Traffics monetarisieren.

AdBlocker wirkungslos machen

Hinter solch einer Technik steckt enormes Potential. Viele User, ohne AdBlocker, werden teilweise überflutet mit Ads. Die Wahrnehmung und Klickwahrscheinlichkeit ist somit sehr gering. AdBlock-User hingegen, sehen nur sehr selten Werbung im Netz. Wenn sie plötzlich auf Werbung treffen, wird diese automatisch stark wahrgenommen. AdBlock-User sehen kaum Werbung, sind aber nicht immun dagegen. Dies führt zu hoher Awareness und erhöhter Klickwahrscheinlichkeit.

AdBlock Plus aktiv, trotzdem Werbebanner:

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buffed

(c) buffed.de
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Wenn es ab heute keine AdBlocker mehr gibt

Die Umsätze durch Display Advertising würden somit stark ansteigen. Eine ganze Branche würde Umsatzwachstum verzeichnen. Publisher können ihre Inhalte wieder besser monetarisieren. Im Durchschnitt wird ca. 10 bis 20% der Werbung im Netz durch AdBlocker unterdrückt. Wenn dieser Anteil auf 0 geht, können somit mehr AdImpressions ausgeliefert werden. Dies führt zu höheren Umsätzen. Diese Rechnung missachtet natürlich einige Variablen, doch eine erhebliche Steigerung der ausgelieferten AdImpressions wird zwangläufig zu steigenden Umsätzen führen.

Jens Pöppelmann, Leiter der Unit AdTechnology Standards des Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW, berichtet beim Fachblatt W&V:

„Auf technisch-orientierten Webseiten beispielsweise werden bis zu 60 Prozent der Anzeigen blockiert. Bei General-Interest-Portalen sind die Raten eher niedrig.“

Daraus wird deutlich, dass besonders technisch versierte Portal enorm von einem Wegfall der AdBlocker profitieren könnten. Bei OnlineMarketing.de liegt die Zahl der AdBlock-User bei etwa 18%.

Was passiert jetzt

Nach der Debatte um AdBlocker Mitte März 2013 wurde es schnell wieder still. Damals schalteten große Online-Portale, wie z.Bsp. Spiegel Online, FAZ Online, golem.de, Texte an AdBlock-User unter dem Motto „Adblocker bedeuten für uns, dass wir für unsere Arbeit kein Geld bekommen. Wir bitten Sie deshalb, auf Adblocker zu verzichten.“ Die Aktion ging jedoch ziemlich nach hinten los. Durch die Berichterstattung erfuhren viele Nutzer überhaupt erst von der Möglichkeit eines AdBlockers. Die AdBlock Plus Macher berichteten damals von stark gestiegen Installationszahlen. Es folgten Berichte und Gerüchte über mafiöse Strukturen bei AdBlock Plus und Zahlungen von beispielsweise Google, um die eigenen Ads nicht zu blocken. Wenn sich die Anti-AdBlock Technologie durchsetzt, dauerhaft und effektiv AdBlocker unwirksam macht, werden immer mehr Publisher darauf setzen. Es gibt, verständlicherweise, Kritik an der Werbeüberflutung durch Ads und die Verwendung eines AdBlockers ist für viele nachvollziehbar. Doch bisher bieten andere Werbeformen wie z.Bsp. Native Advertising nicht ansatzweise die Möglichkeiten des Display Advertising. Die Umsatzsäule „Display Advertising“ ist für Publisher nicht wegzudenken, somit locken höhere Umsätze in diesem Bereich natürlich. Eine Chance für die Branche.

Update 31.10.: Wer sich jetzt wundert, warum die Werbung trotz AdBlocker auf den oben genannten Seiten wieder verschwunden ist. Dem darf gesagt werden, dass es sich um einen 1-tägigen Testlauf handelte. Erfahrt in den nächsten Tagen bei OnlineMarketing.de mehr zur deutschen Firma, den Hintergründen und der Technologie.

Über Marc Stahlmann

Marc Stahlmann

Marc Stahlmann verantwortet als Geschäftsführer von OnlineMarketing.de inhaltliche sowie geschäftliche Aspekte und Weiterentwicklungen. Als studierter Betriebswirt, Startup-Fan und Online Marketer ist er vertraut mit dem aktuellen Marktgeschehen. Zudem ist er Mitgründer und Organisator vom Online-Karrieretag, der größten Karriereveranstaltung für die Digitalbranche.

60 Gedanken zu „AdBlocker ab heute wirkungslos: Publisher gehen in die Offensive

  1. Thomas Müller

    Hallo Zusammen,

    ich wüsste nicht, wie der Konsenz aussehen sollte.

    – niemand möchte etwas für die Webseiten bezahlen, die er immer wieder aufruft
    – die Webseitenbetreiber möchten Geld für die erbrachte Dienstleistung
    – die Werbeindustrie möchte mehr Umsatz machen, was nur mit auffälliger und einfallsreicher Werbung möglich scheint

    Gruß,
    Thomas

    Antworten
  2. so ein schmarrn

    euch ist klar, dass durch die werbeflut werbung nicht mehr wahrgenommen wird, aber auf die idee, dagegen etwas zu tun, indem ihr die werbeflut verringert, kommt ihr nicht. icvh klick nur mit rechts auf banner, um zu schauen, wie ich sie blocken kann. ansonten kommen die werbenden unternehmen für den nächsten einkauf auf meine interne blacklist.

    Antworten
  3. Ernesto

    Wir haben einen AdServer mit einer entsprechenden Lösung, die auch Ads an User mit aktivierten AdBlocker ausliefert, bereits seit März 2013 im Einsatz.

    Bei Interesse einfach melden.

    Antworten
  4. Klickvieh

    Irgendwie klammert sich die Branche immer noch ganz fest an das alte Märchen, dass es sowas wie negative Aufmerksamkeit nicht gibt. There’s no such thing as bad publicity – any publicity is good publicity.

    Im Falle von bewusst wahrgenommener Werbung unterschätzt es aber grundlegende psychologische Mechanismen, und darauf beruhende Reaktionen. Wie z.B. Genervzheit und daraus resultierendem Trotz.

    Tatsächlich gibt es in der Warenwelt da draußen einen Haufen Produkte, die von Menschen nicht gekauft werden, weil diese von der Werbung für dieses Produkt schlicht über jedes Maß hinaus genervt waren.

    Mal abgesehen davon, dass natürlich Apps wie Addblocker weiter entwickelt und an neue Verhältnisse angepasst, sollte man schon ein Bisschen genauer über die Menschen, die eine solche App verwenden nachdenken. Ist das wirklich eine gute Zielgruppe für meine Werbung?

    Oder werden Leute, die sich versuchen technisch vor ungewollter Werbung zu schützen, erst Recht negativ reagieren, wenn sie trotzdem mit Werbung konfrontiert werden?

    Und wie sieht eine solche negative Reaktion aus?

    Handle ich denn tatsächlich im Interesse meines (Werbe-)Kunden, wenn ich Besucher meiner Website zwinge, Werbung zu sehen, die sie definitiv und erklärtermaßen nicht sehen wollen?

    Das sture Beharren auf Clicks als (einfach erfassbare) Maßeinheit für erfolgreiche Werbung könnte in dem Fall wirklich sehr kurzfristig gedacht sein.

    Firmen, deren Produkte von genervten Leuten aus Trotz nicht, oder nicht mehr gekauft werden, können in Zukunft auch weniger Werbung finanzieren, liebe Branche.

    Antworten
  5. Ein User

    „AdBlock-User sehen kaum Werbung, sind aber nicht immun dagegen. Dies führt zu hoher Awareness und erhöhter Klickwahrscheinlichkeit.“

    Was ein Schmarn. Gerade WEIL ich Werbung blockiere, geht meine Klickwahrscheinlichkeit dann wohl gegen null. Ich habe die ja nicht ohne Grund blockiert. Die meisten verstehen echt nicht, dass sie es mit ihrer Werbung übertreiben und diese manche Seiten unzumutbar macht.

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  6. db

    Die meisten Werbeblocker unterdrücken nur Inhalte bestimmter Urls oder IPs oder bestimmter Standardgrőssen fűr Werbebanner. Wenn ich die Banner z.B. per php auf meiner Seite einbinde oder statt vom adserver von meiner eigenen Seite lade, funktioniert Variante 1 nicht, wenn ich die Größe ändere (233×59 statt 234×60) funktioniert Variante 2 nicht. Dazu benötigen wir keine revolutionäre Software.

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  7. nk

    AdImpressions ist doch schon das entscheidende Stichwort. Ohne externe Ad-Server kann der Content-Anbieter dem Werbetreibenden doch gar nicht die Besucherzahlen/Impressions nachweisen. Externe Requests kann man aber softwaretechnisch wunderbar erfassen. Wechselnde Server sind dann allenfalls eine Frage der Qualität der Black-/Whitelist. Neben o.g. NoScript kann man auch gerne mal ausprobieren, was Plugins wie RequestPolicy so wegdrücken können. Das geht oft weit übers Ziel hinaus im gegenwärtigen Netz voller Cloud-Referenzen, aber unmöglich ist erst mal gar nichts.

    Antworten
  8. Jens

    Ich lese immer wieder dass Adsense freigegeben sei, wenn ich mir testhalber mal dieses Adblock+ installiere, sehe ich die Google Anzeigen aber trotzdem nicht. Vermutlich geht es den meisten Usern der Blocker ebenso. Muss man seine Seite gesondert irgendwo zentral freigeben lassen?

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  9. maikl

    Hi,
    wir haben schon vor über einem Jahr einen effektiven Anti-AdBlocker entwickelt und den auch der werbungtreibenden Wirtschaft angeboten. Selbst dem Vermarkterkreis. Doch das Interesse war sehr gering. Nicht weil unsere Technik nicht funktionierte,ganz im Gegenteil, sondern weil den oligopolartig strukturierten Vermarktern der AdBlocker ganz recht ist. Diese Firmen haben schließlich das Geld sich freizukaufen.
    Die Kleinen im Markt nicht. Das führt dazu das sich das Oligolpol weiter verfestigen kann.
    Die Werbekunden selbst stört das nicht, da sie gar nicht meken das ihre Werbung zu 20% technisch nicht ankommt wenn nur die wichtigen Zahlen (Umsatz, Ertrag, Profit) am Jahresende stimmen.
    Schon heute blicken Werbungtreibende nicht mehr durch. Die großen Etats sind bei den großen Vermarktern. Echte Kontrolle Fehlanzeige. Echte Messungen und wahre Zahlen gibt es nicht.
    Intern wird selbst zugegeben das ca. 10% der Werte die Publisher, Vermarter und Advertiser messen bzw. messen lassen nicht übereinstimmen.
    Ich gehe mal von mehr aus wenn man sich die Branche der „Klickzähler & Konsorten“ anguckt.

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  10. Pril

    „Onlinemarketing.de“ … Hahahaaa…Ich schmeiss mich wech. Vom tuten und blasen habt ihr Typen ja bekanntlich Ahnung. Das wars aber auch.

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  11. Der schlaue Mann

    Wo kommen eigentlich alle diese hirnverbrannten Kommentare her gegen Marketing? Warum sind solche Leute auf einer Seite wie onlineMARKETING.de? Die erwartet man doch eher im Forum der Linken oder sonstwo.

    Geht heulen ihr Knechte :D

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  12. Markus

    Sollten die meisten Internetseiten-Betreiber merken, dass ein Großteil der Besucher Adblock drin hat, wird eben auf andere Weiße Geld verdient. Beispielsweise indem man Kundendaten verkauft (alias Facebook). Ist jetzt natürlich eine übertriebene Darstellung. Warum aber auch nicht? ;)

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  13. Enis

    Endlich mal wieder gute Nachrichten! Das erfreut glaube ich jeden Webmaster, der monatliche Kosten hat und sie durch Werbeeinblendungen decken muss. Sicherlich verdient der ein oder andere auch mehr, als für die Server benötigt werden, aber warum sollte man nicht auch für die Arbeit die man in ein Internetprojekt steckt, vollständig bezahlt werden? Schließlich gibt es unzählige Webmaster, die es nicht nur als Nebenjob betreiben :-)

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  14. Adblocker sind Parasiten

    Ich weiß nicht, wie alt John Doe ist, seiner primitiven Ausdrucksweise und seinem lückenhaften Halbwissen nach, sollte man seinen Kommentaren jedoch keinerlei Aufmerksamkeit schenken, er ist sicher noch in der Pubertät.

    Antworten
    1. Brombsood

      Na schön, dass Ihr Kommentar so erwachsen ist. Fällt Ihnen auch etwas zu John Does Argumenten ein? Oder begnügen Sie sich damit die rüden (aber verständlichen) Reaktionen, auf die hier von einigen zur Schau gestellte Begriffsstutzigkeit und Inkompetenz im eigenen behaupteten Fachgebiet, mit primitiver Ausdrucksweise zu verwechseln?

      Ich finde ja „Parasit“ passt auch gut auf Leute, die ungefragt irgendeine „Leistung“ ins Netz werfen und dann permanent rumnerven, man sei ein Dieb, wenn man sie nicht dafür bezahlt, bis sich irgendwer erbarmt, seinen Adblocker abzuschalten. (Bin ich jetzt eigentlich auch ein Dieb/Parasit, wenn ich dem Typen kein Geld gebe, der mich in der Fußgängerzone mit seinem Akkordeon abnervt? Ist nämlich genau das selbe Geschäftsmodell!)

      Antworten
      1. John Doe

        Macht nix. Das zeigt mir, dass ich genau richtig liege. Mit Substanz glänzen verfilzte Strukturen ja nie, da wird dann immer die Form oder die Person angegriffen. Die Fakten siegen immer.

        Antworten
        1. jetzt hat John Doe Recht

          Zitat John Doe:

          DANN STELL ES DOCH NICHT FREI INS INTERNET, DU VOGEL.

          Mach dich mal über Vertragsrecht schlau, du Kasper, bevor du hier irgendwem Straftaten andichtest. Sowas hohles…

          Antworten
    2. Shadowchaser

      Kann ja sein, dass er noch in der Pubertät ist. Das ändert aber nichts daran, dass er faktisch recht hat. Das Teil ist wirkungslos!

      Antworten
  15. Maur

    Werbung sehe ich auf den angegebenen Seiten mit aktiviertem AdBlocker nicht. Das Firefox Plugin „NoScript“ lässt diese „Super neue Anti-AdBlock- Methode“ in’s Leere laufen. Javascript sollte schon aus Sicherheitsgründen deaktiviert werden.

    Antworten
  16. Falk D.

    Also die neue Technik ist anscheinend kaputt. Selbst der in Opera 12 eingebaute Werbeblocker hat alles weggesaugt und der hinter einem Privoxy versteckte Internet Explorer zeigt auch keine Werbumm. Hat da jemand eine Debatte zu früh für beendet erklärt?

    Antworten
    1. John Doe

      Dieses Startup feixt sich bestimmt eins, dass es den Marketing-Idioten für viel Geld irgendwelchen Schrott andrehen konnte, der total wirkungslos ist.

      Fools and their money…

      Antworten
  17. freedl

    Spannend, dass die Nutzer von Online-Marketing.de (die ja vermutlich zum größten Teil ihr täglich Brot mit Onlinewerbung verdienen) zu 18% AdBlocker nutzen …

    Antworten
    1. Brombsood

      Kenn ich so auch aus der Praxis. Da benutzt das Produktmanagement die eigenen Produkte auch nur noch mit Adblockern, weil das so zugemüllt sonst nicht mehr benutzbar ist und nen 2 Jahre altes Businesss-Laptop schon an seine Grenzen sttößt. Wie markenschädigend das auch ist, wenn da ein Mega-Wallpaper-Banner oben mit nem Logo prangt, dass drei mal so groß ist, wie das eigene … Aber wehe man redigiert aus Reflex ein Deppenleerzeichen aus einem dieser hirnlosen SEO-Texte …

      Antworten
    1. John Doe

      Richtig. Von mr aus soll alles hinter einer Paywall verschwinden. Dann sehen die Leute mal, was ihr Zeug wirklich wert ist und dass sie wirtschaftlich trotzdem nicht überleben.

      Antworten
  18. Bernhard

    Die Überschrift ist ein bisschen zu allgemein gehalten, da die Antiblockierung wohl nur bei Adblock Plus funktioniert. Bei mir mit ABE und NoScript und RequestPolicy war keine der ausdrücklichen Werbungen zu sehen. Andererseits fällt es mir bei den angegebenen Seiten schwer den Unterschied zwischen Werbung, Artikeln und begleitenden Bildern zu erkennen. Für mich sind das pure PR-Maschinen für Spiele auf proprietären Systemen.
    Ansonsten bin auch ich der Meinung, dass Werbung durchaus zulässig ist, solange es sich nicht um flash- und java-verseuchte Drängler geht. Echte Nachrichtenseiten wie zeit.de oder taz.de habe ich selbstverständlich auf meiner Whitelist.

    Antworten
    1. John Doe

      Na logisch. Die redaktionelle „Arbeit“ beschränkt sich doch meist auf Widerkäuen von PR-Meldungen oder amateurhaften Benchmarks, bei denen nicht mal elementare Sachen wie sinnvolle Darstellung von Daten in einem Diagramm beherrscht werden. In irgendeine Nähe von sowas wie Journalismus rutschen solchen Seiten doch nicht mal ansatzweise.

      Dafür werden die „Artikel“ der Schulzeitungsamateure auf 20 Seiten à 2 Absätze zerstückelt, damit möglichst viel Werbung ausgeliefert wird. Und das nennt sich dann „Content“.

      Der meiste Dreck im Internet ist kein Content, der mit Werbung finanziert wird, sondern genau andersrum: maximale Werbung unter dem Deckmantel von Scheininhalten.

      Antworten
  19. KR

    Ich nutze AdBlocker seit vielen Jahren sehr sehr zurückhaltend und zu einem klar definierten Zweck: Ich will mir verschiedene Entartungen, die Online-Werbung in den letzten Jahren erfahren hat, vom Hals halten, in Sonderheit Dinge wie übergeblendete Layer, fliegende Bilder, teilweise Flash-Content und dergleichen mehr. Mit normalen Werbe-Bannern und vorsichtig eingearbeiteter Werbung im Content von Websites habe ich ebensowenig Probleme wie mit Werbe-Inseraten in Printmedien. Der Umstand, daß AdBlocker nicht mehr funktionieren werden, ist für mich insofern nicht tragisch, sondern eher „reinigend“: Perspektivisch werde ich Websites, die derartige Formen der Werbung nutzen, ebenso meiden wie die Produkte und Dienste, die auf diese Weise beworben werden.

    Antworten
  20. Emmi

    Der Besuch einer Website ist kein Kauf, genausowenig wie das Betreten eines Geschäftes. Wenn ich in dem Laden nix kaufe, kann ich sehr wohl wieder rausgehen, ohne was zu bezahlen. Und selbst dabei kann ich noch etwas „mitnehmen“, nämlich Informationen über dort angebotene Produkte, kann mich sogar vom Verkäufer beraten lassen und trotzdem *NICHTS* bezahlen! Das ist bei einer Website genau so. Wieso soll ich da was bezahlen (in welcher Form auch immer und sei es, indem ich mich durch Werbung belästigen lasse), nur um zu *gucken“? Wenn ich auf der Site was *Kaufe*, dann natürlich… Streng genommen sind die Landingpages von Websites sogar nur Schaufenster von Geschäften, an denen ich vorbeikomme und wo ich mir überlege, ob ich „reingehe“ oder wieder weg… Die Idee, quasi „im Schlaf“ Geld zu verdienen, indem einfach jeder, der nur mal guckt, automatisch für mich Income generiert, ist wohl nur in dieser kranken durchmonetarisierten Gesellschaft existenzfähig…

    Antworten
    1. John Doe

      Kannst beruhigt aufhören, dir einen zu rubbeln. Es funktioniert nämlich nicht, weil das von den gleichen Hohlbirnen kommt, die meinen, sie könnten irgendwie beeinflussen, was der Client vom Server zieht und ausführt und was nicht.

      Wenn ich erst gar keine Scripte aus den Netzwerken der Marketing-Verbrecher lade, dann kann das Script logischerweise gar nicht erst laufen und versuchen, irgendwas zu „erkennen“.

      Die Werbe-Kasper sollen erstmal anfangen, Verantwortung zu übernehmen, wenn ihre billigen Geldmaschinen mal wieder die Leute infizieren mit irgendeinem Dreck. Das will dann nämlich immer keiner gewesen sein und Haftung ist dann gänzlich unbekannt.

      Aber irgendeinen Dreck kostenlos unter die Leute schleudern und dann argumentieren, die Leute wären Diebe, wenn sie sich im Gegenzug nicht ausspionieren, stalken und infizieren lassen, da seid ihr Kasper ganz schnell dabei.

      Sucht euch mal anständige Arbeit. Jeder Penner am Bahnhof ist ehrlicher als die inzestöse „Marketing-Industrie“.

      Antworten
  21. Didi M

    There is no free lunch!
    Jedem ist klar, das er fürs Kino bezahlen muss. Keiner regt sich über die Krombacher-Werbung nach der Tagesschau und vor dem Tatort auf, obwohl man dafür schon GEZ-Gebühr gelöhnt hat…
    Aber wenn jemand mit seiner Webseite Geld verdienen will, vielleicht sogar einen Arbeitsplatz bezahlen muss, regt man sich auf. Keiner wird gezwungen diese Webseiten zu besuchen…

    Antworten
    1. Emmi

      Wie kommen Sie denn auf das dünne Brett, dass sich „keiner“ über Werbung im gebührenfinanzierten Fernsehen aufregt!? In meinem Bekanntenkreis tun das parktisch ALLE!

      Antworten
    2. Brombsood

      Mir ist klar, dass ich für’s Kino bezahlen muss. Deswegen rege ich mich auch darüber auf, dass ich mir da noch ne halbe Stunde Werbung antun muss (kenne auch niemanden, den das nicht nervt). Für ne werbefreie Veranstaltung würde ich auch mehr bezahlen. Komischer Weise bringen die teuersten Kinos die meiste Werbung. Da scheint’s also nicht um’s blanke Überleben zu gehen, sondern wieder nur um Gier.

      Und natürlich regen sich auch Leute über Werbung im ÖR auf. Und zu Recht. Denn durch die neuen Werbeeinnamen hätte ja der Bedarf an Gebührengeldern (und damit die Gebühren selbst) sinken oder zumindest die Qualität steigen müssen. Beides ist nicht eingetreten. Also nützt die Sache am Ende nur Krombacher, oder wer auch immer da gerade wirbt.

      Und, man muss es leider immer wieder sagen, auch wenn die Verantwortlichen sich an dieser Stelle meist die Finger in die Ohren stecken und „LALALALAHHH“ singen: Es geht nicht um die Webung ansich, sondern um die Art der Werbung! Der Adblock blockt nicht, wenn man einfach bestimmte Bild- und/oder Textanzeigen auf seiner Seite platziert. So, wie jeder normale Mensch die Zeitung erstmal über dem Papierkorb ausschüttelt, filtern Adblocker den Müll aus irgendwelchen Werbenetzwerken raus.

      Antworten
  22. Dominik

    @Nils-Peter Hey

    Ich sehe das komplett anders. Wenn der User ein Angebot nutzen möchte, dann muss er meiner Meinung nach auch Werbung akzeptieren. Ein Online-Portal besteht aus Redakteuren, Controlling, Produktmanagement, Sales usw…die wollen alle bezahlt werden und arbeiten jeden Tag für mehr oder weniger hochwertigen Content. Wenn ich als Portal Reichweite für meine Branding-Kampagnen verliere, dann habe ich gewaltige Umsatzverluste und kann nicht weiter expandieren. Wer alles umsonst haben möchte, der hat das System meiner Meinung nach nicht verstanden. Viel mehr sollten die Portale einfach darauf achten, dass User nicht ohne Ende mit Layers, Flash, Expandable Video Ads usw. überrollt werden. Ein bisschen Werbung kann jeder vertragen.

    Antworten
    1. Brombsood

      Wenn ein Webseitenbetreiber einfach Bild- und/oder Text-Anzeigen auf seiner Seite schaltet, wird das von keinem mir bekannten Adblocker weg geblockt, außer der User formuliert benutzerdefinierte Regeln, dass er ein bestimmtes Bild oder DIV nicht mehr sehen möchte.

      Wenn man allerdings ungesehen diverses JavaScript- und Flash-Gefummele von irgendwelchen dubiosen Werbenetzwerken einbindindet (und die sind alle dubios), dann wird das natürlich gnadenlos weggeblockt. Das ist schon aus Gründen der IT-Sicherheit notwendig. Einfallstor Nr. 1 sind eben immernoch aktive Drittinhalte.

      Antworten
      1. Dominik

        Das stimmt übrigens nicht. Eigentlich wird aktuell nur Google Adsense weiterhin ausgespielt. Andere Text/Bild Anzeigen, Banner werden weiter geblockt und AdBlock Plus geht auf Netzwerke und Publisher zu um einen dicken Batzen Geld zu verdienen, damit diverse Werbeformen auf eine Whitelist gesetzt werden. Abgesehen davon haben die Seiten zumeist gar nicht die Möglichkeiten an so viele Werbekunden zu gelangen, wie sie beispielsweise über diverse Netzwerke bekommen können. Da müsste man also noch einmal 10 weitere Mitarbeiter einstellen und die wollen auch erst einmal bezahlt werden. Geht aber natürlich nicht, wenn die komplette Werbung wieder weggeblockt wird :)

        Antworten
        1. Brombsood

          Was genau stimmt nicht?

          „Abgesehen davon haben die Seiten zumeist gar nicht die Möglichkeiten an so viele Werbekunden zu gelangen, wie sie beispielsweise über diverse Netzwerke bekommen können. […]“

          Ja, man muss sich halt kümmern … Wenn ich das Geld hinterher geworfen haben will, kann ich mich eben nicht wundern, wenn da nicht besonders viel bei rum kommt und das Zeug bei jedem automatisch geblockt wird, der die Browser-Grundausstattung Adblock + NoScript + Ghostery installiert hat.

          „Geht aber natürlich nicht, wenn die komplette Werbung wieder weggeblockt wird :)”

          Wenn ich mich von Klempner Kasubke sponsorn lasse, also sein Logo irgendwo auf meiner Seite einbinde und noch nen Text, warum der Klempner Kasubke der beste Klempner auf der ganzen Welt ist, woher soll der Adblocker dann wissen, dass das Werbung ist? (Auch hier wird Werbung trotz Adblocker angezeigt.)

          Möglicher Weise muss man jemanden anstellen oder ne Agentur bemühen, um an Sponsoren/Werbekunden zu kommen. So ist das doch auch im richtigen Leben. Ich musste mich bisher auch immer selbst kümmern, wenn ich wollte, dass mir einer Geld gibt.

          Antworten
          1. Brombsood

            @Dominik

            „Es werden alle 3rd Party Scripte von Ad Block Plus geblockt.“

            Ja, das stimmt wohl i.d.R. Aber ich hab ja nichts anderes behauptet. Ich spreche davon, dass Adblocker erstmal nichts wegblocken, solange man einfach Text- und Bild-Anzeigen auf seiner Seite platziert. Da gibt es ja erstmal gar keine Notwendigkeit für 3rd-Party-Scripte. Die sind meiner Meinung nach, aus Gründen der IT-Sicherheit ohnehin grundsätzlich zu blockieren.

            Ich denke auch nicht, dass die Diskussion darüber, welche 3rd-Party-Scripte ABP blockt und welche er durchlässt irgendwie ziehlführend ist – ABE und andere blocken jegliche unzumutbare Werbung … Gebt doch den Leuten einfach keinen Grund!

            Ich stelle mir das mit der Vermarktung wirklich nicht einfach vor. Ich sehe aber nicht, wo das eine Rechtfertigung dafür ist, dass man dem User deshalb aktive (aufdringliche, den Rechner in die Knie zwingende, Strom verschwendende, sicherheitstechnisch höchst bedenkliche) Fremdinhalte unterjubelt und selbiger dann auch noch in die Ecke von Straftätern gestellt wird, wenn er da Selbstverteidigung übt. Wenn man für eine Website selbst keine Sponsoren findet, wenn niemand bereit ist dafür direkt zu Zahlen oder zu spenden und die Site nur über Userdaten sammelnde Spam-Netzwerke finanziert werden kann … dann muss man sich eben einfach eingestehen, dass man eigentlich kein tragendes Geschäftsmodell hat und sich an die eigene Nase fassen, anstatt auf die Welt und die Menschen zu schimpfen, die den Wert des Angebotes offensichtlich geringer schätzen, als man selbst.

          2. Dominik

            Was nicht stimmt habe ich ja bereits geschrieben. Es werden alle 3rd Party Scripte von Ad Block Plus geblockt. Eigentlich würde das auch für Google gelten, aber da die natürlich kräft Geld bei Ad Block Plus lassen werden deren Text Anzeigen nicht geblockt. Andere Text/Bild Netzwerke werden dagegen weiterhin blockiert, sofern man nicht bereit ist Geld an Ad Block Plus zu zahlen.

            Auf die Strukturen im Internet und die Vermarktung von Webseiten durch ASMI, Interactive Media und Co. werde ich jetzt mal nicht eingehen, sonst schreib ich mir einen Wolf. Seien Sie mir nicht böse, aber Ihr Bild von der Vermarktung ist leider sehr vereinfacht. Das ist leider alles nicht so einfach und unkompliziert wie Sie sich das vorstellen.

    2. Dominik

      Die Konsequenz von AdBlockern ist übrigens Paid Content :) Und dann heulen alle am Ende noch mehr rum…

      Antworten
      1. John Doe

        Also ich sehe nur die Marketing-Futzies heulen, die ihren marginalen „Content“ „monetarisieren“ wollen.

        Wenn irgendeine popelige Seite nicht mehr geht, dann geht man eben woanders hin. Keine Seite ist so wichtig wie sie sich nimmt. Das Internet kam und kommt prima ohne die Schmeißfliegen aus, die aus jedem Dreck Geld pressen wollen.

        Antworten
        1. heiko

          Kein Problem, wenn die Adblock Nutzer dann nicht erst kommen sind ja alle fein. Da man als Webseitenbetreiber nun mal nicht erkennen kann, ob ein Nutzer Adblock nutzt oder nicht, sollte Adblock einfach einbauen, dass Adblock Nutzer eine Seite mit Werbung einfach nicht aufrufen können. Dann wären doch alle glücklich, oder?

          Antworten
          1. bbb

            Schon irgendwie traurig, dass ein Experte wie sie (ihrer Webseite nach zu urteilen müsste Onlinemarketing ja eigentlich genau ihr Bereich sein) nicht weiß, dass es sehr wohl möglich und sogar ziemlich einfach ist, User als Adblock-Nutzer zu identifizieren. Und es gibt mehr als genug Seiten, auf die man mit aktivierten Plugin garnicht erst raufkommt.
            Wenn das mit der Expertise bei ihren Kollegen ähnlich aussieht, braucht man sich ja nicht wundern, dass die Jungs und Mädels von Adblock&Co immer die Nase vorn haben und auch die „revolutionäre Technik“ aus diesem Artikel relativ problemlos wieder ausgehebelt haben.

          2. Brombsood

            Man kann erkennen, ob ein Nutzer Adblock einsetzt. Viele Seiten haben in der Vergangenheit entsprechende User geblockt oder zumindest mit irgendeinem herzerweichenden Text drauf hingewiesen, dass, wer dieses Flash- und sonstiges Blinkzeug nicht über sich ergehen lässt, sicherlich auch Kinder frisst.

            Offensichtlich hat es mehr geschadet, als genützt … Und weil man eben einfach nicht lernen will, dass es den Nutzern nicht um die Werbung, sondern um die Art der Webung geht, solange wird man sich mit irgendwelchen kindischen Albernheiten ins eigene Fleisch schneiden.

  23. bicyclist

    Wer mich dermaßen nötigt, bescheuerte Werbung zu sehen, den blockiere ich auf die effizienteste Art. Ignorieren. Und meinem Umfeld davon abraten, dort etwas zu lesen und ernst zu nehmen, da dort ja eh nur auf den Gewinn geschaut wird. Schon mal was von sich ins eigene Fleisch schneiden gehört?

    Ich finde es eine arrogante Unverschämtheit, den Wunsch des Kunden, keine Werbung sehen zu wollen auf diese Art der Gier nach Profit zu opfern. Zeigt mir aber auch, welchen Wert ich für einen Anbieter als Kunde habe.

    Antworten
    1. heiko

      In der Tat, genaugenommen sind sie kein Kunde sondern ein Zechpreller, man könnte sogar sagen, ein Dieb.

      Eine werbefinanzierte Seite mit eingeschaltetem Adblocker zu besuchen ist das gleiche wie am Zeitungskiosk eine Zeitung einfach mitzunehmen, Im Restaurant nach dem essen zu sagen, dass sie nicht bezahlen, oder bei öffentlichen Verkehrsmitteln schwarzzufahren.

      Klar, man kann sich alles schönreden, aber such als Kunde zu bezeichnen ist schon ein starkes Stück:

      Serverkosten, Arbeitskosten, Contenterstellung abzugreifen und nicht zu bezahlen ist halt einfach eine Art von Diebstahl

      Antworten
      1. nk

        Kein Problem. Sollen alle Seiten doch Ihre AGB vorschalten und Deeplinking verbieten. Dann muss der Kunde vorher zur Kenntnis nehmen, wie er die Seite besuchen und finden darf. Vom SEO-GAU reden wir jetzt mal nicht, aber hey, Hauptsache wir sind die Zechpreller los, wa?

        Antworten
      2. John Doe

        DANN STELL ES DOCH NICHT FREI INS INTERNET, DU VOGEL.

        Mach dich mal über Vertragsrecht schlau, du Kasper, bevor du hier irgendwem Straftaten andichtest. Sowas hohles…

        Antworten
    2. Mario

      Kunde?! Ich lach mich platt! Sie erschleichen sich eine Dienstleistung die mittels Werbung finanziert wird und wollen sich dann noch Kunde nennen?! Versuchen Sie das mal im Einzelhandel. Einfach rauslaufen ohne zu bezahlen … super Kunde!

      Antworten
      1. Brombsood

        Die haltlose Nachrede von §§ 265a StGB erfüllt möglicher Weise §§ 187 StGB – keine Rechtsberatung!

        Antworten
      2. Peter

        Wenn ich als Anbieter etwas ins Internet stelle, dann ist es für alle da. Wenn mir nix Gescheites einfällt um das zu finanzieren, schalte ich Werbung.

        Sollen die Verlage doch eine Paywall einrichten oder ihre Angebote vom Netz nehmen. Aber rumjammern wenn man sich gegen aufdringliche Werbung wehrt… *kopfschüttel*
        Obendrein noch Gängelungen wie Klickstrecke, Popups, keine (vernünftige) Druckansicht. Man ist kein Kunde, sondern Klicksklave.

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  24. Uwe Hauck

    Wer mich dermaßen nötigt, bescheuerte Werbung zu sehen, den blockiere ich auf die effizienteste Art. Ignorieren. Und meinem Umfeld davon abraten, dort etwas zu lesen und ernst zu nehmen, da dort ja eh nur auf den Gewinn geschaut wird. Schon mal was von sich ins eigene Fleisch schneiden gehört?

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  25. Malte Landwehr

    Mit AdBlock: Animiertes RIESEN Background-Banner und PopUp.
    Ohne AdBlock: Statisches RIESEN Background-Banner.

    Also bringt der AdBlock schon noch einiges. :-)

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  26. Saibak

    Der Wahnsinn. Diese Offensive habe ich innerhalb weniger Sekunden mittels NoScript zerschlagen, indem ich einfach bestimmte Scripte wieder deaktivierte. Die o.g. Seiten sind damit weiterhin voll funktionstüchtig und erneut werbefrei.

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  27. Jan Saarmann

    Allein der Gedanke, dass Adblocker dauerhaft ausgehebelt werden könnten, ist – mit Verlaub – Schwachsinn. Im Kampf von Systemen hat immer eine Seite die Nase vorn, und zwar die, die vorlegt. Das ist bei Malware und Antiviren-Software so. Das ist bei Piraterie von Content so und auch bei ganz analogen Themen wie als Badezusätzen getarnten Designerdrogen ist das der Fall. Immer wird das verteidigende System gebrochen und muss dann erst reagieren. Sprich: die Zukunft von Display Ads ist genauso düster wie letzten Monat oder vorgestern.

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  28. Arnd J. Kästner

    Schätze, es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Technik auch ausgehebelt wird. Bis dahin werde ich Seiten mit nerviger Werbung boykottieren! Hoffentlich machen das viele User so.

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  29. Nils-Peter Hey

    Wäre es nicht sinnvoll und im Interesse aller, den Wunsch eines Konsumenten nicht beworben zu werden zu respektieren statt sie auf der technischen Ebene auszutricksen? Im Gegenzug köntte man AdBlockende User einfach von der Nutzung werbefinanzierter Plattformen ausschließen. Das beträfe alle Anbieter gleichermaßen. Wer keine Werbung sehen will, muss lernen seinen Nutzungsbeitrag auf anderem Wegen zu entrichten.

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