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‚Make Marketing Great Again‘ – Die dmexco als Heilsbringer?

‚Make Marketing Great Again‘ – Die dmexco als Heilsbringer?

Tina Bauer | 21.09.16

Wie haben verantwortliche Marketer und Entscheider die dmexco wahrgenommen und was konnten sie für sich mitnehmen? Der 2. Teil unserer Expertenmeinungen.

Direkt zu den Statements

Die dmexco und somit das Klassentreffen der Branche ist vorüber und hat uns mit vielen neuen Eindrücken nach Hause entlassen. Die Branche sucht nach Lösungen, um Werbung wieder groß zu machen. Oliver Busch, Head of Agency bei Facebook Deutschland, hat in seinem Vortrag „Make Marketing Great Again“, dessen Titel wir adaptiert haben, auf der dmexco bereits wichtige Impulse gegeben.

Wie konnte die dmexco dazu beitragen, dass Marketing wieder groß wird? Was sind die angesagtesten Themen in diesem Jahr, um Kunden besser zu erreichen? Wir haben Experten zur Zukunft der Branche befragt.

Wie wir dem Marketing nachhaltig Auftrieb verschaffen können

Im zweiten Teil konnten wir nochmals hochkarätige Marketing-Experten für ein Statement zur Zukunft des Digital Marketings gewinnen. Nutzer sind heutzutage nur noch schwer mit klassischer Werbung zu erreichen, Werbung verfehlt auch in Zeiten der Personalisierung regelmäßig seine Empfänger. Eine zielgerichtete Ansprache wird immer wichtiger und wir befinden uns gerade auf der Suche nach adäquaten Lösungen.

Was wird in Zukunft wichtig? Wo sollte unser Fokus liegen und was müssen wir ändern, damit Marketing wieder groß wird? Unsere Experten geben ihre Eindrücke wieder und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf, um die digitale Zukunft zu bestreiten.

Zu den Statements aus dem ersten Teil gelangst du hier.

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Oliver Busch, Head of Agency Facebook


Oliver Busch, Head of Agency Facebook

Wir sprechen von drei akut relevanten Handlungsfeldern: Media, Konzeption und Creativity.

Media: Die Werbestrategie muss der tatsächlichen Mediennutzung entsprechen und die Menschen dahinter müssen verstanden werden. TV ist im Medienmix immer noch das einzige große Kernmedium, dabei gibt es ein zweites, das den Nutzungsdaten nach gleich groß ist. Wir alle laufen große Teile des Tags mit geneigtem Kopf und Blick auf das Smartphone umher, es ist zum First Screen geworden. Facebook und Instagram zusammen verfügen über Tagesreichweiten, die es locker mit TV aufnehmen können. Die Medienlandschaft entkoppelt sich, laut einer aktuellen Meta-Studie der GfK haben Facebook und TV sogar die gleiche Wirkung auf den Sales Uplift, aber Facebook ist deutlich effizienter.

Konzept: Es gilt sich im digitalen Marketing von der Technik zu lösen, und wieder bei dem Konzept, dem Ziel, den Insights zu beginnen. Herausragende Kampagnen, die Herz und Hirn der Menschen ebenso gewinnen wie das Herz des CMOs und CFOs entstehen top-down aus großen Ideen. Digitale Kamapgnen entstehen viel zu oft noch aus dem technisch Machbaren heraus, von Beginn an klein gedacht und kleinoptimiert, ohne Chance "Geschäftsberichtrelevanz“ zu erlangen.

Creativity: Wir haben im stürmischen digitalen Wandel vergessen, die Kreativen mitzunehmen. So ist hier ein Know-How Gap von mindestens drei Jahren entstanden – und das betrifft das Zusammenspiel beider Seiten: Sowohl die Kreativen als auch die Digitalen. Von daher sehe ich Programmatic Creativity, d.h. smartere relevantere Kampagnen für alle digitalen Mediengattungen, in Q4 und auch 2017+ als wichtigstes Thema.

Die Quintessenz ist also, dass wir uns auch wieder der kreativen Seite der Medaille widmen und uns mit ihr beschäftigen müssen. Die Digitalen müssen wieder klassisches Marketing lernen und Werbung verstehen. Dafür empfehle ich jedem Marketer neben der Literatur zu Programmatic Advertising das beste Buch zum Digitalen Marketing: "David Ogilvy on Advertising" aus den 70ern, der schon lange vor der Erfindung des Internets verstanden hat, wie ein zeitloses Marketing nur funktionieren kann.

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Kommentare aus der Community

Sabine Kahlenberg am 21.09.2016 um 15:56 Uhr

Herzlichen Glückwunsch, Frau Bauer. Sie haben es geschafft, 12 männliche Kollegen zu zitieren und 0 weibliche.
Können Sie bitte erklären, wie es dazu kommt?

Antworten
Tina Bauer am 21.09.2016 um 17:01 Uhr

Hallo Frau Kahlenberg,

Wir haben durchaus Frauen zu ihren Eindrücken befragt, bekamen von der Fraktion allerdings nur wenig Rückmeldung. Im ersten Teil finden Sie jedoch eine Exotin: http://onlinemarketing.de/news/make-marketing-great-again-dmexco-2016

Viele Grüße,
Tina Bauer

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