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13+ Settings weltweit: Content-Einschränkungen auf Instagram

13+ Settings weltweit: Content-Einschränkungen auf Instagram

Niklas Lewanczik | 03.06.26

Meta weitet die Default-Content-Einstellungen für Teenager auf Instagram und Facebook global aus und möchte ihnen mehr altersgerechte Inhalte anzeigen.

2024 launchte Meta dedizierte Konten für Teenager auf Instagram. Im vergangenen Jahr kamen diese mit ihren Einschränkungen in den Bereichen Content-Ansicht, Messaging und Live-Nutzung auch nach Deutschland. Dann wurden sie für Facebook und den Messenger ebenso eingeführt. 2025 lieferte Meta zudem ein Update für die Teen Accounts mit dem sogenannten 13+ Setting. Angelehnt an Restriktionen wie bei Filmeinordnungen – etwa PG 13 in den USA, hierzulande zum Beispiel FSK 12 –, sollen Jugendliche ab 13 Jahren mit den Default-Einstellungen passendere Inhalte für ihr Alter sehen. Seit dem Launch sind laut Meta neun von zehn Teenagern in diesem Setting geblieben, wobei Eltern mit dem Feature Limited Content sogar noch striktere Vorgaben machen können; auf Facebook und im Messenger kommt dieses im Verlauf des Jahres.

Jetzt wird das 13+ Setting als Default-Option für Instagram, Facebook und den Messenger weltweit ausgerollt – und bringt Einschränkungen für jugendliche User mit sich.

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Mit großen Einschränkungen:

Instagram launcht Konten für Teenager

Smartphone Mockups mit Teen-Konten auf Instagram, Farbverlauf im Hintergrund
© Instagram via Canva


Weniger Unangebrachtes und weniger Interaktionen für Teenager

Das 13+ Setting soll dafür sorgen, dass Jugendliche ab 13 Jahren (und bis 18 Jahre) – erst ab diesem Alter darf man die Dienste offiziell nutzen – deutlich weniger Inhalte bei Reels und im Feed sehen, die für sie unangebracht sein könnten. Dazu zählt der sogenannte „mature content“, womit Inhalte für Erwachsene gemeint sind. Diese umfassen unter anderem Gewalt- und Horrorelemente, sexualisierten Content, Krypto-Investments und dergleichen mehr. Während die jungen User solche Inhalte weniger sehen sollen – und auf Instagram sollen User 68 Prozent weniger solcher Inhalte gesehen haben als bei Teen-Konten auf Konkurrenzplattformen –, wird auch die Interaktion mit Gruppen, Profilen, Seiten und Events unterbunden, wenn diese nach Metas Einschätzung nicht altersgerechte Inhalte aufweisen. Das gilt ebenfalls für bestimmte Suchkontexte.

Wie genau Meta „mature content“ identifiziert, geht aus der Analyse des Tech-Sicherheitsunternehmens Alice hervor, das bei der Evaluierung der 13+ Settings half. Damit die Teen User künftig zudem eine größere Abwechslung bei Themen erfahren können, liefert Meta einen Test für Explore, Feed und Reels, in dem sie nicht zu viele Inhalte zu einem und demselben Thema hintereinander sehen.

Das Update soll beim Schutz der Teenager auf Metas Plattformen helfen. Allerdings können sich User diesen Vorgaben entziehen, wenn sie eigenständig Konten erstellen, die frei von diesen Einschränkungen sind. Das gilt ebenso im Kontext der Teen Accounts, die jedoch für Teenager, wenn sie ihr echtes Alter angeben, zunächst als Default vorgesehen sind.


Mit noch mehr Restriktionen:

Instagrams Teen-Konten kommen auch zu Facebook und Messenger

2 Smartphone Mockups mit Push-Nachricht für Teen-Konten auf Facebook und Messenger, violetter Hintergrund
© Meta via Canva


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