Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Dein wichtigster Touchpoint zur Digitalbranche.
Unternehmensnews
YouTube updatet ad-friendly Guidelines für Creator im Kontext obszöner Inhalte

YouTube updatet ad-friendly Guidelines für Creator im Kontext obszöner Inhalte

Niklas Lewanczik | 08.03.23

Die Plattform erläutert, inwieweit YouTube Creator profane und obszöne Elemente integrieren und dennoch Werbeeinnahmen generieren können – und in welchen Fällen Ads ausgeschlossen sind.

Wer bei YouTube Videos einstellt, kann über Ads, die im Kontext dieser Inhalte ausgespielt werden, gutes Geld verdienen. Seit Februar 2023 beteiligt YouTube auch Shorts Creator endlich an den Werbeeinnahmen.

Doch in spezifischen Kontexten können die Videoersteller:innen kein Geld mit Ads im Umfeld ihrer Videos machen, weil diese laut der Plattform beispielsweise Obszönität enthalten. Diese Einordnung kann aber einfach von Musik im Hintergrund herrühren, während nicht alle Schimpfwörter in gleichem Maße problematisch für die Seriosität der Videos sind. Weil Creator in diesem Kontext Feedback gegeben und Hilfestellung gefordert haben, hat YouTube die Richtlinien für werbefreundliche Inhalte mit einem Update versehen. Das bestätigt der Account der Creator Liaison auf Twitter.

Was bei YouTube-Videos jetzt erlaubt ist, um weiter an Ads zu verdienen – und was nicht

Schon aus dem Tweet des Accounts geht hervor, dass ein Video jetzt Ads integrieren kann, auch wenn Musik darin läuft, die obszöne Elemente enthält. Finden sich diese aber im Titel oder Thumbnail, sind Ads weiterhin ausgeschlossen. Das Unternehmen kündigt auch an, dass Schimpfwörter ab jetzt unterschiedlich behandelt werden. Wer in den ersten sieben Sekunden (oder wiederholt) das F-Wort nutzt, muss aber mit Einschränkungen rechnen. Übergeordnet erklärt YouTube:

Moderate profanity any time can get the green icon.

Passend zum Update werden Accounts, die mit einem gelben Icon für die Werbetauglichkeit versehen wurden, nachdem YouTube im November 2022 ein Update der Richtlinien durchgeführt hatte, neu überprüft. Ihr Statut könnte sich nach dem 10. März verändern. Auch alte Videos werden neu geprüft, denn Marken wollen in diese des Öfteren neue Ads integrieren.

Alle Details zum Update kannst du dir im ausführlichen Video des Creator Insider Channels zu Gemüte führen:


AI, mehr Podcasting und Side-by-Side Shorts:

Neuer YouTube CEO stellt Prioritäten für 2023 vor

© Google, Eyestetix Studio (Unsplash) via Canva, Neal Mohan vor YouTube Logo
© Google, Eyestetix Studio (Unsplash) via Canva

Kommentare aus der Community

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*
*