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Elon Musk verspricht: Twitter Blue soll am 29.11. neu gelauncht werden

Elon Musk verspricht: Twitter Blue soll am 29.11. neu gelauncht werden

Larissa Ceccio | 16.11.22

Elon Musk erklärte kürzlich, dass das neue Twitter Blue, mit dessen Abonnement du das blaue Häkchen für 7,99 US-Dollar kaufen kannst, Ende November kommen soll.

Für 7,99 US-Dollar pro Monat können sich künftig alle User das blaue Häkchen erkaufen. Dieses wird jedoch nicht wie zuvor für eine offizielle Verifizierung stehen. Hierfür hat die Plattform einen neuen grauen Haken eingeführt, der nicht käuflich ist.

Doch nicht alle zuvor verifizierten Publisher und Medienmacher:innen erhalten auch den neuen grauen offiziellen Haken. Allein das sorgte schon für Kritik – beim Launch lief dann auch noch „alles“ schief. Denn als diese Kennzeichnung kam, wurde sie umgehend wieder abgeschafft. Und als parallel der blaue Haken ausgerollt wurde, wurde es erst richtig chaotisch. Denn auf einmal tauchten Fake Accounts auf, die scheinbar verifiziert waren, und – teilweise zur Belustigung der Community und zum Ärgernis einiger Marketer – fälschliche Informationen und anstößige Bilder posteten.

Chaos um offizielle Accounts auf Twitter

Ein scheinbar verifizierter Account von Nintendo etwa teilte ein Bild mit Super Mario, der den Mittelfinger in die Höhe hält.

Der Pharmakonzern Eli Lilly entschuldigte sich derweil für das falsche Versprechen einer Account-Kopie, die kostenlos Insulin anbot. 

Das Chaos hat dazu geführt, dass eine Reihe von Unternehmen Anzeigen auf der Plattform eingestellt haben. Zudem haben GroupM, IPG und Omnicom ihre Kund:innen davor gewarnt, Anzeigen auf Twitter zu schalten. Seit Elon Musk der CEO der Plattform ist, stellen Twitter Ads laut Einschätzungen der Unternehmen ein zu hohes Risiko dar.

Elon Musk setzt alles daran, um Twitter Blue wie angekündigt auszurollen

Aber zurück zum blauen Haken: User, die diesen möchten, müssen ein Twitter-Blue-Abonnement für 7,99 US-Dollar pro Monat abschließen. Elon Musk twitterte, dass das Zahlungsmodell am 29. November neu gestartet wird.

In seinem Tweet erklärte er, dass er alles in den Relaunch zu diesem Zeitpunkt „hineinstecken“ werde, um diesen garantieren zu können. Und wenn sich Musk etwas in den Kopf gesetzt hat, scheut er weder Kosten noch hört er auf Mitarbeiter:innen oder Kritiker:innen. Das hat er mit der Übernahme Twitters sowie seiner Reorganisation der Plattform allemal bewiesen. Doch der Start von Twitter Blue lief, wie bereits oben beschrieben, alles andere als reibungslos. Im November hat der Kurznachrichtendienst zwar mit der Einführung des Abonnements für iOS begonnen. Doch die Plattform zog die Twitter-Blue-Anmeldungen schon einige Zeit später zurück, da eine Welle gefälschter Accounts auf der Plattform registriert wurde. Das Drama rund um Twitter könnte laut Musk selbst sogar zum Bankrott des Kurznachrichtendiensts führen. Nicht zuletzt, weil die verbliebenen Mitarbeiter:innen anscheinend nicht ausreichen, um die Plattform aufrecht erhalten zu können.

Twitter fehlen nach Massenentlassungen Mitarbeitende – das hat immensen Folgen

Musk hat nicht nur etwa die Hälfte der Belegschaft und direkt nach seiner Übernahme das Top-Management entlassen, den Verwaltungsrat aufgelöst und sich selbst zum alleinigen Direktor ernannt. Viele andere Personen in wichtigen Positionen sind auch freiwillig gegangen. Kürzlich wurde außerdem bekannt, dass Musk Mitarbeiter:innen entlassen hatte, nachdem sie sich auf Twitter oder gar im privaten Slack des Unternehmens negativ (im weitesten Sinne) über ihn oder die Plattformgeäußert hatten. 

Die Quellen von Platformer sagen, dass er bisher 20 Personen wegen Slack-Posts entlassen hat. Die Folgen der Massenentlassungen gipfeln in technische Problemen, wegfallenden Werbeeinnahmen und Sicherheitsrisiken.

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